Blog

  • Diskriminierungsfreies Blutspenden erreicht!

    Diskriminierungsfreies Blutspenden erreicht!

     Mit 1. September gehört das de facto Blutspendeverbot für homosexuelle Männer und trans*-Personen per Verordnung der Vergangenheit an. Die HOSI Linz begrüßt dieses Ende einer gesundheitspolitisch völlig irrelevanten Diskriminierung ebenso, wie die Möglichkeit für schwule Männer, sich gegen „Affenpocken“ impfen zu lassen.

    Mit Inkrafttreten der Verordnung am 1. September wird statt des pauschalen Ausschlusses eine sogenannte 3×3-Regel für alle Blutspendewilligen gelten. Wer innerhalb der letzten 3 Monate vor dem Blutspendetermin mit 3 oder mehr wechselnden Partner*innen Sex hatte, darf dann für 3 Monate kein Blut spenden.

    „Seit mehr als 15 Jahren haben wir Gesundheitsminister*innen aller Coleur bekniet, den Ausschluss homosexueller Männer vom Blutspenden als wissenschaftlich und gesundheitspolitisch unnötige Diskriminierung zu beenden. Andrea Kdolsky, Alois Stöger, Sabine Oberhauser, Pamela Rendi-Wagner, Beate Hartinger-Klein, Walter Pöltner, Brigitte Zarfl, Rudolf Anschober und Wolfgang Mückstein: Das Ergebnis waren immer nur leere Versprechungen, nette Worte, kein Ergebnis. Wir freuen uns, dass Minister Johannes Rauch endlich die Initiative ergriffen hat“, schildert Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, die Situation.

    „Ganz besonders freut uns, dass sich die ÖVP, an der bisher jede Regelung gescheitert ist, hier endlich bewegt und sich aus der Geiselhaft des Roten Kreuzes gelöst hat. Das ist jedenfalls ein gesellschafts- und gesundheitspolitischer Fortschritt, den wir sehr begrüßen. Wie es in der Umsetzung durch das Rote Kreuz dann wirklich ausschaut, werden wir uns jedoch ganz genau anschauen. Da sind wir vorerst einmal skeptisch.“

    Steinmetz begrüßt auch, dass Gesundheitsminister Rauch Männern, die Sex mit anderen Männern haben, die Möglichkeit einer Impfung gegen die sogenannten „Affenpocken“ eingeräumt hat. „Die HOSI Linz begrüßt, dass man offenbar aus der Stigmatisierung HIV-Positiver vor gut 40 Jahren gelernt hat und die Impfung für diese Personengruppe öffnet. Diese Bevölkerungsgruppe rasch und bevorzugt zu impfen, ist gesundheitspolitisches Gebot der Stunde, zumal alle nach dem Ende der Pockenimpfpflicht geborenen keinen Impfschutz aufweisen“, zeigt sich Steinmetz erfreut.

    Die HOSI Linz verweist dazu an die Dermatologische Abteilung am Kepler Uni-Klinikum, wo gegen Terminvereinbarung einmal wöchentlich geimpft wird. Dafür soll es im September auch eine Informationskampagne innerhalb der LGBTIQ-Community in Oberösterreich geben.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

  • HOSI Barteam – sei mit dabei!

    HOSI Barteam – sei mit dabei!

    Was erwartet dich?

    • Tolle Veranstaltungen und Barabende im HOSI-Zentrum
    • Ein freundliches, familiäres Miteinander im Barteam
    • Die Möglichkeit, viele neue Leute aus der Community aus OÖ sowie darüber hinaus kennenzulernen
    • Das gute Gefühl, dich für die Community in OÖ zu engagieren

    Dein Weg ins Barteam:

    • Du hast Interesse beim Barteam mitzu­helfen? Sprich uns einfach an der Bar an!
    • Wir besprechen in Ruhe und ausführlich, was dich erwartet und was wir uns von dir erwarten.
    • Du erhältst von uns eine Einschulung in die Getränke, Kassa etc.
    • Du wirst bei deinen ersten Bardiensten von einer erfahrenen Person unterstützt.

    Du solltest:

    • verlässlich sein
    • genau sein
    • mindestens einen Bardienst im Monat übernehmen können

    Sprich uns an:

  • Ungeheuerlicher Vorfall muss lückenlos aufgeklärt werden!

    Ungeheuerlicher Vorfall muss lückenlos aufgeklärt werden!

    Nachdem gut 8.000 Menschen beim linzpride2022 für Gleichstellung und gegen Hass und Gewalt gegen LGBTIQ*-Personen auf der ganzen Welt demonstrierten und anschließend friedvoll feierten, ereignete sich ein brutaler Überfall auf Trans-Personen am Linzer Taubenmarkt. Die HOSI Linz zeigt sich entsetzt über das Verhalten der Schaulustigen und fordert eine rasche und lückenlose Aufklärung des Vorfalls durch die Behörden.

    “Ich bin fassungslos, kann gar nicht in Worte fassen, wie entsetzlich ich es finde, dass junge Menschen, die für Toleranz werben angegriffen, verletzt, gedemütigt und traumatisiert werden. So ein Vorfall darf einfach nicht passieren. So etwas ist nicht zu entschuldigen und kann nur kompromisslos verurteilt werden.

    Gerade an dem Tag, wo in Oslo queere Menschen verletzt und getötet werden kann so etwas nicht einfach so hingenommen werden. Wir gehen jetzt einmal davon aus, dass Polizei und Staatsanwaltschaft die Täter festnehmen und vor Gericht bringen werden.

    Wir sind alle erschüttert, dass so etwas nach diesem wunderbaren, friedvollen Tag passieren kann. Das zeigt aber auch, wie wichtig Veranstaltungen wie der linzpride sind und wie notwendig die gesellschaftspolitische Arbeit der HOSI und anderer LGBTIQ*-Organisationen noch immer ist. Es reicht nicht Gesetze zu ändern, es gilt das Bewusstsein der Menschen zu ändern“, zeigt sich Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, entsetzt.

    „Hass und Gewalt gegen die LGBTIQ*-Community müssen endlich aufhören – überall auf der Welt! Auch dafür steht unser linzpride. Unter dem Regenbogen ist für alle Platz ist, nicht aber für Hass und Gewalt. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen LGBTIQ*-Personen, aber auch gegen andere Minderheiten in unserer Gesellschaft so rasch als möglich ein Ende findet.

    Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien und Freund*innen, die wir im Rahmen unserer Möglichkeiten umfassend unterstützen werden. Die Lokalinhaber*innen sind jetzt aufgefordert, zu überprüfen, ob das geschilderte Verhalten der Angestellt*innen mit der Firmenphilosophie übereinstimmt, und öffentlich dazu Stellung zu nehmen.”

    Die HOSI Linz sei erschüttert über die Tatsache, dass niemand von den zahlreichen Umstehenden eingegriffen und den Opfern geholfen habe. Sie fordert nun eine umgehende und lückenlose Aufklärung des Vorfalls und eine entsprechende Bestrafung der Täter*innen.

    So etwas darf es in Linz nie wieder geben, nicht am Tag des linzpride, noch an anderen Tagen“, so Steinmetz abschließend.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

     

    Linz, 27.06.2022

  • Traurig und wütend feierte die Community in OÖ den CSD!

    Traurig und wütend feierte die Community in OÖ den CSD!

    Das Massaker von Oslo in der Nacht auf Samstag hat einen dunklen Schatten auf die diesjährigen Veranstaltungen zum CSD in Linz geworfen. Ganz im Zeichen der schrecklichen Ereignisse in einer LGBTIQ*-Bar in Oslo standen die Pride Parade und das Pride OpenAir des diesjährigen linzpride.

    „Wir sind tief erschüttert über die Ereignisse in dieser Nacht in Oslo. Unsere tiefempfundene Anteilnahme gehört heute am Tag des linzpride2022 unseren Freund*innen in Norwegen. Hass und Gewalt gegen die LGBTIQ*-Community müssen endlich aufhören – überall auf der Welt! Auch dafür steht heute unser linzpride2022. Kein Hass und keine Gewalt mehr gegen LGBTIQ*-Personen! Genau deswegen sind wir heute auf die Straße gegangen. Wir werden dem Hass niemals weichen“, erklärt Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, entschlossen.

    Auch die Lage der LGBTIQ*-Community in der Ukraine war Thema beim diesjährigen linzpride. Ein Vertreter der ukrainischen Community in Oberösterreich berichtete auf der Bühne beim Pride OpenAir eindringlich über die Lage In der Ukraine und auch etliche Politiker*innen bezogen sich in ihren Statements auf die Situation in diesem vom Krieg heimgesuchten Land.

    Insbesondere stellten sich Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart (ÖVP), Vizebürgermeisterin Mag.a Tina Blöchl (SPÖ), LT-Klubobmann Michael Lindner (SPÖ), Landtagsabgeordnete Ines Vukajlović (Die Grünen), LGBTIQ-Sprecherin GRin Julia Mandlmayr (Die Grünen), Abg. z. OÖ. LT Klubobmann Mag. Felix Eypeltauer (NEOS) und SoHo Bundesvorsitzender Nationalratsabgeordneter Mario Lindner (SPÖ) den Fragen des Moderators Jürgen Pendl.

    Insbesondere Vizebürgermeisterin Blöchl betonte dabei die Selbstverpflichtung der Stadt Linz zur Sichtbarkeit und nachhaltigen Verbesserung der Situation der Linzer LGBTIQ*-Community im Rahmen des Rainbow Cities Networks.

    Höhepunkt des OpenAirs am Jahrmarktgelände war dann der Auftritt der Band „The Jacky Dolls“, die die lange Reihe von Music Acts beschloss. Zuvor waren bei der Pride Parade, geordnet nach den Farben des Regenbogens, gut 8.000 Menschen vom Musiktheater über die Linzer Landstraße zum Jahrmarktgelände gezogen.

    “Ich bin begeistert, dass so viele Menschen unserem Aufruf heuer gefolgt sind”, zeigt sich Richard Steinmetz erfreut. “Ich danke unserm tollen Team, das mit diesem Event schier Unglaubliches vollbracht hat. linzpride ist nicht nur mittlerweile der zweitgrößte Pride Event in Österreich, sondern die Parade ist auch die zweitgrößte Kundgebung nach dem Maiaufmarsch der SPÖ in Linz.”

    Besonders freute sich Steinmetz auch darüber, dass er Vertreter*innen der meisten österreichischen Geschwisterorganisationen begrüßen konnte; ja sogar aus Passau und Budweis waren Besucher*innen gekommen.

    Nächstes Jahr wird der linzpride am 24.06.2023 die oberösterreichische Landeshauptstadt in den Farben des Regenbogens erstrahlen lassen. Zuvor aber gibt es noch am 02.07.2022 den ersten Steyr Pride in Steyr.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 25.06.2022

    25.06.2022: linzpride2022
    25.06.2022: linzpride2022

  • Aktuelles zu linzpride2022

    Aktuelles zu linzpride2022

    Aktuelle Infos zu linzpride2022:

    • Die pride parade und das pride openair finden bei jedem Wetter statt – macht euch auf ein cooles Festivalfeeling gefasst und nehmt Regenschutz mit.
    • Bei der pride parade ist kein Alkohol gestattet. Es gibt keine Altersbeschränkung bei pride parade und pride openair.
    • Alles Gesprochene wird von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
    • Die pride night im Central Linz ist ab 18 Jahren.
    • Tickets für die pride night im onlineshop
      https://www.test.hosilinz.at/shop/eintritt-pridenight/
      oder noch am Freitag im forty nine.
    • Radio FM4 supported linzpride2022: Moderator Christian Pausch ist vor Ort und berichtet live von der linzpride2022. www.fm4.orf.at

    Bei Fragen: Mail an [email protected]

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die beste Online-Erfahrung zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit unseren Cookie-Richtlinien.

Privacy Settings saved!
Datenschutz-Einstellungen

Wenn Sie eine Website besuchen, kann sie Informationen über Ihren Browser speichern oder abrufen, meist in Form von Cookies. Steuern Sie hier Ihre persönlichen Cookie-Dienste.

Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website notwendig und können in unseren Systemen nicht abgeschaltet werden.

Zur Nutzung dieser Website verwenden wir die folgenden technisch notwendigen Cookies
  • wordpress_test_cookie
  • wordpress_logged_in_
  • wordpress_sec

Alle Cookies ablehnen
Alle Cookies akzeptieren