Wir sagen Danke für den vielfältigen und großzügigen Support durch unsere Mitglieder, Unterstützer*innen und Freund*innen im heurigen Jahr.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freuen uns auf viele neue Aktivitäten und spannende Erlebnisse.
Alles Gute für 2026!
Der Vorstand der HOSI Linz
Feiertage
Geänderte Öffnungszeiten:
Mi. 24.12.25 Weihnachten ab 21:00 Do. 25.12.25 geschlossen Fr. 26.12.25 COSI HOSI ab 18:00 Sa. 27.12.25 geöffnet So. 28. bis Di. 30.12.25 geschlossen Mi. 31.12.25 Silvester ab 21:00
Do. 01. bis Fr. 02.01.26 geschlossen Sa. 03.01.26 Kinky Gays (men* only) So. 04. bis Mi. 07.01.26 geschlossen Do. 08.01.26 Ladies*Night
Fotos & Videos & Podcasts von Veranstaltungen der HOSI Linz
Aktivitäten der HOSI Linz:
19.12.2025: Lesung mit Stefan Parzer und Doris Krause
und Jahresabschlussfeier
06.12.2025: Heels of Steel Vol. 10
29.11.2025: G’sunder Sex auf der Voglperspektive
20.11.2025: Internationaler Transgender Day of Remembrance
14.11.2025: Strickly 80ies Party
23.10.2025: Queer Comedy Night”><
31.10.2025: Halloweenparty
11.10.2025: Heels of Steel Vol. 09
03.10.2025: Karaoke Party
26.09.2025: cosihosi
27.09.2025: Fetisch Stammtisch
24.+25.09.2025: Smiley
19.09.2025: O zapft is
23.08.2025: Summerparty
23.08.2025: Grillen
15.08.2025: Künstler*innensommerfest im Lokschuppm Klaus
01.08.2025: Karaoke Party
Juni 2025: linzpride – behind the scenes
21.06.2025: linzpride night
Vielen Dank an die Fotograf*innen Jakob Koch, Gerhard Niederleuthner, Thomas Kolar und vielen Aktivist*innen der HOSI Linz.
21.06.2025: linzpride city
Vielen Dank an die Fotograf*innen Gerhard Niederleuthner, Emilia Eibl, Thomas Kolar und vielen Aktivist*innen der HOSI Linz.
21.06.2025: linzpride parade
Vielen Dank an die Fotograf*innen Jakob Koch, Emilia Eibl, Gerhard Niederleuthner, Thomas Koller, Klaus Schöngruber und vielen Aktivist*innen der HOSI Linz.
25.06.2025: Vortrag Hate Speech mit Claudia Paganini
20.06.2025: Queer History
12.06.2025: Tandem-Führung im OK Linz
07.06.2025: Heels of Steel Vol. 08
07.06.2025: Innviertel Pride – Ried zeigt Flagge!
06.06.2025: Pub Quiz – linzpride Edition
06.06.2025: Let’s dance, queer & proud!
06.06.2025: Drag, Storytime & Reality
30.05.2025: Startnummern-Verlosung zur linzpride2025
29.05.2025: 45. Generalversammlung der HOSI Linz
28.05.2025: Drag Bingo
17.05.2025: ESC Party
11.05.2025: Busfahrt zur 80. Internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
09.05.2025: Karaoke Party
30.04.2025: Happy Birthday forty nine
26.04.2025: HOLY FVCK
08.03.2025: Int. feministischen Kampftag
Demo und PUSSYTIVITY – Frauen*Party in der Queer Bar forty nine
01.03.2025: Heels of Steel Vol. 07
22.02.2025: Karaoke Party
31.01.2025: Party: „for the sake of the zebra“
10.01.2025: PRISM – queer Club Night – 2025 Edition
10.01.2025: PRISM – Team – Behind the Scene
21.12.2024: Jahresabschlussfeier der HOSI Linz
13.12.2024: Tag der offenen Tür
07.12.2024: Heels of Steel Vol 06
07.12.2024: Festakt und Gedenkfeier 40 Jahre Gedenkstein
30.11.24: PubQuiz mit Selina und Dominik zum Welt Aids Tag
28.11.2014: Lesung mit Rudolph J. Wojta: Zerfall der Lage
23.11.2024: Holy Fuck Edition: Slutrave
31.10.2024: Halloween Party
05.10.2024: Pub Quiz
27.09.2024: Oktoberfest
26.09.2024: Diskussion Queer voting?
So. 22.09.2024: Kundgebung DEMOKRATIE VERTEIDIGEN
14.09.2024: Heels of Steel Vol. 05
Fotos: 05.09.2024: Buchlesung mit Sigi Lieb: “Alle(s) Gender”
Video: 05.09.2024: Buchlesung mit Sigi Lieb: “Alle(s) Gender”
Fr. 16.08.2024: Queer Barbecue und Sommer Party im forty nine!
Hier findest du alle Fotos von der LINZPRIDE 2024. Fotos linzpride2024 Vielen Dank an die Fotografen Ozan Tezvaran, Jakob Koch und Markus Pichler-Scheder!
06.07.2024: linzpride2024 – Warm Up
Fotos – 22.06.2024: Open-Air Konzert PAUL!
Video auf DORFTV – 22.06.2024: Open-Air Konzert PAUL!
15.06.2024: Heels of Steel Vol. 04
15.06.2024: HOSI Linz goes Salzkammerpride
14.6.2024: Gespräch nach „Tom auf dem Lande“
13.6.2024: PRIDE HARMONY in der Ursulinenkirche
01.06.2024: Startnummerverlosung linzpride2024
04.05.2024: linzpride goes Crossing Europe
Fotos: Subtext.at / Crossing Europe und Gerhard Niederleuthner / HOSI Linz
Fr. 03.05.2024: Heels of Steel Vol.03
20.04.2024: 6 Years forty nine
Sa. 09.03.24: FEMFINITY
Sa. 10.02.2024: Heels of Steel Vol. 02
31.12.2023: Silvesterparty @fortynine
16.12.2023: Lesung und Jahreabschlussfeier
15.12.2023: Queer Talk
01.12.2023: Pub Quiz Special
18.11.2023: HOLY FUCK-Edition: BubbleGoth
11.11.2023: Heels of Steel Vol. 01
11.11.2023: Queer – Demo – Führung – Lesung
31.10.2023: Halloween Night
23.09.2023: O’zapt is – Oktoberfest im forty nine
19.05.2023: IDAHOBIT WELS
16.05.2023: Fahnehissen vor dem Linzer Rathaus
13.05.2023: Public Viewing ESC 2023
07.05.2023: Befreiungsfeier in der KZ Gedenkstätte Mauthausen
Video von einem Lied: 19.12.2021: Heiteres und Besinnliches
13.11.2021: 80ies Vol. 03
31.10.2021: HOSI Horror Night
23.10.2021: Unruhestifter
Fotos: 15.10.2021: Alles fit im Schritt
Video: 15.10.2021: Alles fit im Schritt
Fotos 23.09.2021: Diskussion Wahl21 Vol.02
Video vom Livestream 23.09.2021: Diskussion Wahl21 Vol.02
Direkt auf FB abspielbar
16.09.2021: Diskussion Wahl21 Vol.01
Video:
04.09.2021: NANAs Club Night
14.08.2021: Mitgliedergrillerei im forty nine
14.08.2021: Cocktails mit Einhorn
17.07.2021: 40. Generalversammlung der HOSI Linz
17.07.2021: Geschenke und andere Überraschungen
26.06.2021: linzpride2021 – Demo der Vielfalt
26.06.2021: Pride Night mit Tamara Mascara im forty nine
14.06.2021: Aktion Regenbogenzebrastreifen
16.05.2021: Gedenkfeier im ehemal. KZ Mauthausen
15.05.2021: Music against Phobia
Livestream: “female pride”
Fotos:
31.12.2020: Welcome 2021 – Onlinestream
Unser Beitrag zum Jahreswechsel – diesmal nur online. Ein herzliches Dankeschön an Florian Novosel aka Mr. Flock und an den Technischen Dienst Daniel Teubenbacher! Unsere neue Bühne mit neuer Musik- und Lichtanlage hat ihrer Feuerprobe mit Bravour bestanden!
Radio FRO war beim linzpride am 29. Juni live dabei und hat zwei Stunden live vom AEC Maindeck gesendet. Michael Diesenreither, Michaela Kramesch und Tina Weinberger haben live aus dem mobilen Studio Interviews mit folgenden Organisationen geführt:
Fotos & Videos der letzten Veranstaltungen der HOSI Linz im Jahr 2017:
Jahresabschlussfeier, 22. Dezember 2017
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Gemütlicher Abend mit Jahresrückblick, Gernots gutem Punsch und feinem Buffett. Vereinssprecher Richard Steinmetz unterschreibt den Mietvertrag für die neuen Räume in der Schillerstraße.
Wahldiskussion, 25. September 2017
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NGO-Treffen im Linzer Rathaus, 23. September 2017
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LINZPRIDE 2017, 24. Juni 2017
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LINZPRIDE 2016, 25. Juni 2016
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Bericht auf LT1: Schrille Outfits, emotionale Momente – 1.000 demonstrieren bei Linz Pride >> Video
Video: Karan d’Ache und Sun Yi
Afterparty LINZPRIDE 2016, 25. Juni 2016
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Ein provokanter Titel steht für ein gut recherchiertes Theaterstück über Liebe, Beziehungen und Sex im Alter. Das Linzer Landestheater hat mit Wenzel und Patrick Winzer zwei feinfühlige Erforscher von Lebensrealitäten älterer Menschen engagiert, die aus realen Lebenserfahrungen ein Theaterstück geformt haben. Aus ihren Interviews mit Menschen aus Oberösterreich ist ein Kaleidoskop von 21 Szenen entstanden, das noch bis Ende März 2026 in Linz zu sehen ist.
Viele Tabus scheinen sich in dem Moment aufzulösen, in denen wir über sie sprechen. Neben vielen anderen Themen, wie Awareness, Gewaltschutz, populistische Kampagnen gegen queere* Menschen oder internationale Zusammenarbeit, wollen wir mit der Dezemberausgabe des PRIDE Magazins auch Platz für positive Erzählungen über geglücktes Leben queerer Menschen geben.
Wir bedanken uns bei unseren Leser*innen, Unterstützer*innen und Förder*innen und freuen uns auf ein aktionsvolles, positives Neues Jahr 2026. Denn nur mit Fakten statt Stimmungsmache wird das Zusammenleben unterschiedlicher Lebensmodelle möglich. Als PRIDE wollen wir auch 2026 dazu beitragen.
In den letzten Tagen wurde in verschiedenen Medien und durch politische Wortmeldungen erneut versucht, Stimmung gegen queere Menschen und jene Einrichtungen zu machen, die sie unterstützen.
Konkret nimmt die HOSI Linz Stellung zu den jüngsten Aussagen vonFPÖ-Stadtrat Michael Ramlsowie zur Berichterstattung rund um den Fall „Walter alias Waltraud“ und den VereinCOURAGE.
COURAGE stellt klar: Keine Mitwirkung an Personenstandsänderung
Nachdem Boulevardmedien – allen voran die Kronen Zeitung und Heute – mit Schlagzeilen wie „Psychiater für Frau Walter: 130.000 Euro Förderung“ oder „Von Walter zu Waltraud: LGBTIQ-Verein erhält 130.000 Euro“ den Eindruck erweckt hatten, der Verein COURAGE sei in fragwürdige Abläufe verwickelt, sah sich die Beratungsstelle gezwungen, öffentlich Stellung zu nehmen.
Wie Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE, in seiner Stellungnahme klarstellt, hat die Person „Walter alias Waltraud“ keinerlei Hilfestellung oder Stellungnahme der COURAGE für eine Personenstands- oder Vornamensänderung erhalten.
Die gegenteilige Darstellung in den genannten Medien ist nachweislich falsch.
Insgesamt fällt auf, dass dieser „Fall“ mehr durch Emotionalisierung als durch Fakten getragen wird.
„Diese Form der Berichterstattung stigmatisiert trans Personen, schürt Misstrauen gegenüber Fachstellen und arbeitet letztlich jenen zu, die auf Kosten Betroffener Stimmung machen“, so Dr. Michael Müller, Vereinssprecher der HOSI Linz.
Die HOSI Linz erinnert daran, dass journalistische Arbeit auch eine gesellschaftliche Verantwortung trägt:
Wer über LGBTIQ*-Themen berichtet, sollte dies mit Sachkenntnis, Sorgfalt und Sensibilität tun – und nicht mit Überschriften, die Klicks generieren, aber Betroffene verunsichern.
Fakten müssen von Meinungen unterscheidbar bleiben, besonders dann, wenn Berichterstattung geeignet ist, öffentliche Vorurteile zu befeuern oder bestehende Diskriminierung zu verstärken.
COURAGE arbeitet seit vielen Jahren nach internationalen Standards der WPATH (World Professional Association for Transgender Health) sowie den Behandlungsempfehlungen des Gesundheitsministeriums.
Das multiprofessionelle Team besteht aus anerkannten Fachkräften im psychologischen, therapeutischen und sozialarbeiterischen Bereich und leistet unverzichtbare Arbeit für die psychische Gesundheit und Sicherheit von LGBTIQ-Personen und ihren Familien*.
„Wer Einrichtungen wie COURAGE diskreditiert, greift nicht nur eine Beratungsstelle an, sondern auch die Menschen, die dort Hilfe suchen“, betont Müller.
LGBTIQ+* Kompetenzzentrum Linz: Eine städtische Einrichtung, die wirkt
Die von Stadtrat Dr. Michael Raml (FPÖ) kritisierte Einrichtung, das LGBTIQ+* Kompetenzzentrum Linz, ist eine Einrichtung der Stadt Linz. Raml hatte zuletzt erklärt, „das Steuergeld sei bei den Kernaufgaben der Stadt besser aufgehoben als bei ideologischen Randgruppenprogrammen“ – und forderte unter Verweis auf den Sparzwang der Stadt Linz das Ende der Förderung für das Kompetenzzentrum.
Dabei bietet die Einrichtung queeren Personen, deren Partner*innen, Angehörigen und Freund*innen niederschwellige, situationsadäquate Unterstützung in Form von Erstberatung, Information und Vernetzung.
Mit den Vereinen BILY und COURAGE hat das Zentrum starke fachliche Partner*innen an seiner Seite.
Es ist ein Ort der schnellen Hilfestellung, Beratung sowie des Austauschs, konzipiert als Clearing- und Erstanlaufstelle.
Die Angebote sind kostenlos, professionell und unbürokratisch – und damit genau jene Art sozialer Infrastruktur, die Menschen tatsächlich erreicht.
Bekanntes Problem: Zu wenig psychologische Versorgung – speziell für Jugendliche
Schon lange vor der Corona-Pandemie war hinlänglich bekannt, dass Jugendliche in Österreich ein viel zu kleines Angebot an psychologischer und therapeutischer Betreuung vorfinden.
Seit der Pandemie hat sich diese Situation noch weiter zugespitzt – mit steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen, insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
(Quellen: Kontrast.at, 2021, ORF.at, 2025, Bundesministerium für Soziales, 2023)
„Gerade queere Jugendliche erleben Belastungen oft noch stärker – und genau hier setzt das Kompetenzzentrum an: Es fängt auf, bevor Krisen entstehen“, erklärt Müller.
Ausbau statt Kürzung
Wenn also – wie Stadtrat Raml insinuiert – jeder Cent genau gezählt werden müsse, dann wäre es wirtschaftlich und sozial völlig unsinnig, ausgerechnet dort zu kürzen, wo durch niederschwellige Unterstützung und Früherkennung größere Folgekosten verhindert werden können.
Das LGBTIQ+*- Kompetenzzentrum ist daher kein „Randgruppenprogramm“, sondern eine Investition in Prävention, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gesundheit darf nicht ideologisch gefiltert werden
Auf seiner Website schreibt Gesundheitsstadtrat Michael Raml, er setze auf „schnelle, unkomplizierte und flächendeckende Hilfe und Beratung“, damit alle Linzer*innen gesund bleiben.
Klingt fast wie die Beschreibung des LGBTIQ+*- Kompetenzzentrums der Stadt Linz.
„Worin liegt also das Problem? Offenbar darin, dass die Bedürfnisse queerer Menschen in seinem Verständnis von Gesundheit keinen Platz haben“, soMüller.
„Gesundheit und Zugang zu Beratung sind Grundrechte – keine Privilegien für bestimmte Gruppen.“
Politische Verantwortung heißt: schützen statt spalten
Die HOSI Linz appelliert an alle politischen Entscheidungsträger*innen, seriöse Facharbeit zu respektieren und Menschen, die Hilfe suchen, nicht zum Spielball populistischer Kampagnen zu machen.
„Linz zeigt mit dem LGBTIQ+* Kompetenzzentrum, dass eine offene Stadtpolitik Verantwortung übernimmt – ein Gedankengang, der bei Herrn Stadtrat Dr. Raml wohl noch nicht angekommen ist“, betont Müller abschließend.
Die aktuelle Ausgabe des PRIDE Magazins hat als Titelgeschichte: “Volkskultur”
Was ist eigentlich Brauchtum, was ist Volkskultur – und wem gehört sie? Wer gehört dazu? Solche scheinbar einfachen Fragen führen oft zu heftigen Emotionen. Wer prägt die Kultur eines Landes, und wann entsteht ein Brauchtum? Oft wird schlicht Gelebtes zum Brauch – und manches Verhalten wird von neuen Gruppen übernommen, selbstbewusst gelebt. Doch diejenigen, die es „immer schon so gemacht haben“, wollen dann bestimmen, wer das darf und wer nicht.
In meiner Kindheit gab es noch die „Sonntagshose“, die man nach dem Kirchgang sofort wieder ausziehen musste. Heute trägt man zum Anzug schon mal Turnschuhe. Auch beim Dirndl galt früher strenge Ordnung: Wie die Schürze gebunden war, zeigte den Beziehungsstatus einer Frau. Und wenn nun eine Drag-Person ein Dirndl trägt oder ein queerer Stand auf einem Volksfest vertreten ist, scheint für manche die Welt unterzugehen – zumindest für konservative Politiker*innen, die öffentliche Gelder lieber dort investieren, wo sie „echte“ Kultur vermuten.
Der britische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton hat dazu treffend gesagt: „Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.“
Wenn dann Politiker (ja hier nur Männer) der FPÖ queere Menschenrechtsvereine als „Sektierer“ bezeichnen, ist eine Grenze überschritten, die nicht unbeantwortet bleiben darf. Diese Rhetorik trägt dazu bei, dass sprachliche und körperliche Gewalt gegen Menschen zunimmt – eine gefährliche Entwicklung. Wir greifen diese Themen auf und werfen – wie immer – einen queeren Blick auf die Welt.
Gerhard Niederleuthner, Redaktionsleiter PRIDE Magazin
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