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  • linzpride2023: Ein Tag der Vielfalt in Linz

    linzpride2023: Ein Tag der Vielfalt in Linz

    Ausgelassene, friedliche und respektvolle Stimmung bei der linzpride2023!

    Am Samstag, den 24.06.2022, fand anlässlich des Christopher Street Day (CSD) zum zwölften Mal linzpride als sichtbares Zeichen der LGBTIQ*-Community (LGBTIQ: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexuell, Queer) in Oberösterreich statt. Laut Polizeiangaben waren etwa 9.500 Personen dem Aufruf der HOSI Linz gefolgt und haben gemeinsam für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung demonstriert.

    Am Jahrmarktgelände in Urfahr erwartete die Teilnehmer*innen der Parade und einige tausend andere Besucher*innen ein regenbogenbuntes OpenAir mit opulentem Programm. Nach einem DJ-LineUp mit DJane S.Stereo und DJ Ray Azuma begeisterten Johann Rosenhammer, die Sängerin AYGYUL und das Musicalensemble des Linzer Musiktheater die Menge. Schlusspunkt war der Auftritt des Electric Beat Club, den die tanzwütige Menge fast nicht mehr von der Bühne lassen wollte.

    Den Preis für die beste an der Parade teilnehmende Gruppe ging dieses Jahr an Radio FRO.

    Die Vertreter*innen der Politik aus Stadt, Land und Bund versicherten unisono, dass sie die LGBTIQ*-Community in Oberösterreich auch weiterhin tatkräftig unterstützen würden. Die HOSI Linz als Veranstalterin der linzpride2023 dankt in diesem Zusammenhang der Stadt Linz für die finanzielle Unterstützung dieser wohl wichtigsten und größten LGBTIQ*-Veranstaltung in Oberösterreich.

    „Erst die Unterstützung durch die für LGBTIQ*-Angelegenheiten zuständige Vizebürgermeisterin Tina Blöchl hat es uns heuer überhaupt ermöglicht, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen,“ freut sich Michael Müller, Vereinssprecher der HOSI Linz. „Dazu kommt dann noch die Unterstützung durch Umwelt- und Frauenstadträtin Eva Schobesberger und die durch Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer. Insofern ist es ein starkes Zeichen der Stadt Linz in Richtung der LGBTIQ*-Community der Stadt. Für 2024 hoffen wir auf ein ähnlich starkes Zeichen durch das Land Oberösterreich.“

    Die HOSI Linz dankt aber auch der Linzer Polizei, die sowohl Parade als auch OpenAir vorbildlich begleitet und allen Teilnehmer*innen und Besucher*innen auch ein sicheres Gefühl gegeben hat. „Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass sowohl Parade als auch das anschließende Fest in entspannter, freudiger und vor allem friedvoller Atmosphäre über die Bühne gehen konnte. Uns freut es dann besonders, dass sich die vielen tausend Besucher*innen der linzpride2023 wohl und willkommen gefühlt haben,“ so Müller abschließend.

    Die linzpride2024 wird am 29.06.2024 über die Bühne gehen.

    Pressefotos:

    Pride Parade Nibelungenbrücke:
    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/06/20230624_linzpride_001_parade_foto_markus-pichler-scheder.jpg

    Pride Parade Regenbogenzebrastreifen:
    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/06/20230624_linzpride_002_paradefoto_markus-pichler-scheder.jpg

    Pride OpenAir Aygyul und Publikum:
    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/06/20230624_linzpride_003_openair_aygyul_foto_markus-pichler-scheder.jpg

    Pride Openair Stadtpolitik:
    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/06/20230624_linzpride_004_stadtpolitik_foto_markus-pichler-scheder.jpg

    Pride Openair Musicalensemble Musiktheater Linz:
    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/06/20230624_linzpride_005_musicalensemble_musiktheaterfoto_markus-pichler-scheder.jpg

    Alle Fotos: Markus Pichler-Scheder

  • linzpride2023: Level up your pride!

    linzpride2023: Level up your pride!

    Heuer ist das Hauptthema der linzpride2023 das “Levelling Up” – eine politische Forderung, die den Zweck hat, die Rechte und den Schutz von LGBTIQ*-Personen in der Gesellschaft zu stärken.

    Am Samstag, den 24. Juni 2023, findet in Linz die größte Parade für die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community in Oberösterreich statt. Unter dem Motto “Level up your pride” wollen wir ein Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichstellung setzen.

    „Letztes Jahr zogen 8000 Menschen mit uns über die Landstraße, heuer rechnen wir bereits mit 10.000.“ so Gerhard Niederleuthner, Gesamtleiter der linzpride. „Wir freuen uns über alle die sich uns anschließen und gemeinsam mit uns für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung der LGBTIQ*-Community kämpfen.“

    Die Parade startet um 13:30 Uhr beim Volksgarten und zieht über die Landstraße zum Urfahranermarkt Gelände, wo der Demonstrationszug in ein buntes Open-Air mit Musik, Kunst und Kultur übergeht. Das dort gebotene Programm reicht über zahlreiche Infostände hin zu kulinarische Köstlichkeiten und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm.

    „Mit unserer Parade wollen wir nicht nur feiern, sondern auch politisch Druck machen. Wir rufen alle politischen Parteien und Entscheidungsträger*innen auf, sich für unsere Anliegen einzusetzen und sich klar gegen Homophobie, Transphobie und jede Form von Ausgrenzung zu positionieren“, erklärt Michael Müller, Vereinssprecher der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz. „Wir haben noch viel zu tun: Trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren sind wir noch weit entfernt von einer echten Gleichstellung. Das Antidiskriminierungsgesetz muss dringend an die spezifischen Rechte der LGBTIQ*-Community angepasst werden.“ Die HOSI Linz fordert ein „Levelling Up“ der rechtlichen Situation, das vor Diskriminierung und Hass schützt und auch Menschen aus der LGBTIQ*-Community die gleichen Chancen und Möglichkeiten wie allen anderen Menschen garantiert. Denn bis heute ist es möglich einer queeren Person eine Taxifahrt oder sogar eine Wohnung zu verweigern“.

     „Unter ‚Levelling Up‘ verstehen wir die Angleichung der rechtlichen und sozialen Situation von LGBTIQ*-Personen in der gesamten Europäischen Union an die höchsten Standards, die in einigen Mitgliedsstaaten bereits erreicht wurden“, erklärt Müller. Dies beinhaltet unter anderem die Anerkennung und den Schutz von gleichgeschlechtlichen Partner*innenschaften und Ehen, die rechtliche Anerkennung der Geschlechtsidentität von transidenten und intergeschlechtlichen Personen, die Abschaffung von diskriminierenden Gesetzen und Praktiken, die Bekämpfung von Hassverbrechen und Hassrede sowie die Förderung von Vielfalt und Inklusion in allen Bereichen der Gesellschaft.

    „Die oberösterreichische LGBTIQ*-Community und ihre Unterstützer*innen werden am Samstag auf die Straße gehen, um für Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung zu demonstrieren. Wir werden unsere Stimmen erheben und deutlich machen, dass wir nicht länger bereit sind, Diskriminierung und Hass zu tolerieren“, so Müller weiter. Die linzpride2023 werde eine starke Botschaft an die Bundesregierung senden und zeigen, dass die LGBTIQ*-Community entschlossen ist, für ihre Rechte und ihre Würde zu kämpfen.

    „Wir sind stolz auf unsere Identitäten und unsere Gemeinschaft. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und wollen gleichberechtigt und respektvoll behandelt werden. Wir erwarten von unserer Bundesregierung, dass sie unsere Würde und unsere Menschenrechte schützt und fördert. Wir hoffen, dass sie unsere Forderung ernst nimmt und sich für das ‚Levelling Up‘ stark macht“, so Müller.

    Die HOSI Linz ist daher auch Teil jenes österreichweiten Netzwerks unterschiedlicher NGOs, die eine diesbezügliche Petition an die Bundesregierung gestartet haben:

    https://mein.aufstehn.at/petitions/schutzfuralle-jetzt?source=rawlink&utm_source=rawlink&share=cd5ac68b-92ad-4f4b-b602-0939933219ff

    Das gemeinsame Positionspapier dazu ist hier zu finden:

    https://www.test.hosilinz.at/linzpride2023/wp-content/uploads/2023/06/Positionspapier-Diskriminierungsschutz_final-1.pdf

    Level up your pride – wir sehen uns am 24. Juni in Linz!
    gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller

  • Verjüngung

    Verjüngung

    Generationenwechsel in der HOSI Linz

    Im Zuge der Ordentlichen 42. Generalversammlung der HOSI Linz wurde am 29. Mai 2023 ein neuer Vorstand gewählt. Deutlich jünger geht der Verein nun in sein 41. Bestandsjahr.

    Zuerst gab der bisherige Vorstand einen kurzen Rückblick auf seine sechsjährige Tätigkeit, die neben der Übersiedlung in die Schillerstraße und der Inbetriebnahme des neuen Vereinslokals forty nine vor allem durch die Pandemie, aber auch den immer größer werdenden linzpride und durch das 40-jährige Gründungsjubiläum im Herbst 2022 geprägt war. Und auch finanziell zeigt sich der Verein gut aufgestellt; ein deutlicher Bilanzgewinn verschönert den Abschied. Der scheidende Vereinssprecher Richard Steinmetz zeigte sich daher auch stolz und zufrieden über die geleistete Arbeit.

    „Um nach sechs Jahren ein solche Bilanz ziehen zu können, muss man sich über eines im Klaren sein: ohne ein hervorragendes Team, das dies alles mitträgt und umsetzt, ginge es nicht. Ich danke allen unseren Aktivist*innen von ganzem Herzen,“ so Steinmetz in seiner Abschiedsrede.

    Nunmehr übernehmen deutlich Jüngere die Führung des Vereins Als Vereinssprecher folgt nun der Chemiker Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller (31); als Finanzreferent wurde Thomas Banasik (36), Angestellter in einer kirchennahen Organisation, gewählt. Zur Organisationsreferentin wurde Magdalena Pachinger, BSc. (24), Institutsreferentin an der JKU gewählt. Dieser Generationenwechsel spiegelt auch die aktuelle Mitgliederstruktur wider – der größte Teil der Mitglieder ist  in der Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen – und soll den Verein fit für die Zukunft machen.

    „Es gilt für uns nun, die erfolgreiche Arbeit des vorigen Vorstandes weiterzuführen. Insbesondere wird es unsere erste große Herausforderung, die jährliche linzpride finanziell abzusichern. Immerhin hat die Veranstaltung mittlerweile eine Dimension angenommen, die ehrenamtlich und nur aus Vereinsmitteln kaum mehr gefahrlos zu stemmen sein wird. Und vermehrt wird unser Augenmerk auch auf der immer stärker werdenden Homo- und Trans*feindlichkeit liegen müssen. Wir sehen problematische gesellschaftliche Trends, denen wir als Organisation, aber auch als Community entschlossen entgegentreten müssen,“ skizziert Müller die Arbeitsschwerpunkte seines neuen Teams.

    Zugleich dankte Müller den Mitgliedern für das in den neuen Vorstand gesetzte Vertrauen, wurden doch alle Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt.

     gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 30.05.2023

    Foto zur freien Verwendung (Fotocredit: Daniel Teubenbacher):

    https://www.test.hosilinz.at/wp-content/uploads/2023/05/2023_hositeam_002_3c_druck.jpg

    (Von links nach rechts: Magdalena Pachinger, Michael Müller, Thomas Banasik, Richard Steinmetz)

  • Geschäftsbericht der HOSI Linz 2022

    Geschäftsbericht der HOSI Linz 2022

    Geschäftsbericht der HOSI Linz 2022
    Stand: Mai 2023

    Download: hosilinz_bericht_2022_webversion

  • IDAHOBIT Wels: Homo- & Transphobie ist eine gesellschaftliche Herausforderung

    IDAHOBIT Wels: Homo- & Transphobie ist eine gesellschaftliche Herausforderung

    Anlässlich des Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) riefen HOSI Linz, SoHo OÖ, SJ, Junge Generation, AKS, VSSTÖ und Grüne Andersrum OÖ zu einer Kundgebung am Stadtplatz in Wels auf. Nach transfeindlichen Übergriffen, homophoben Schmierereien und dem politischen Gezänk um einen Regenbogen-Zebrastreifen in Wels im
    letzten Jahr, war die Wahl des Orts der Kundgebung logisch.

    „Es ist mir unverständlich, wie ein bisschen Farbe zu so viel Aufregung führen kann. Und dass, wo sich doch die FPÖ in Wels, auf die Fahnen schreibt, Wels wäre bunt und vielfältig und zeigt das auch mit ihrem Logo. Meiner Meinung nach ein Grund mehr für einen Regenbogen-Zebrastreifen,“ so die SPÖ-Gemeinderätin Gloria-Maria Umlauf in ihrem Statement.

    Für Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, kommt das nicht überraschend: „Von der FPÖ sind Hass und Hetze als Programm bekannt und erwartbar.“ Für ihn ist die ÖVP das eigentliche Problem. „Von ÖVP, die sich selbst als ‚staatstragende‘ Partei begreift, erwarten wir mehr als schweigsames Wegducken von Landeshauptmann Stelzer, geschweige denn das salonfähig machen der Rechtspopulisten durch Mikl-Leitner und Haslauer.“

    Übergriffe auf Trans-Personen nach der linzpride2022, beschädigte Regenbogenbänke, homophobe Schmierereien würden zeigen, dass die Saat des Hasses aufzugehen beginnt. Es sei nun Zeit für jene 70% der Österreicher*innen, die diesen Weg von Hass und Hetze nicht gewählt
    haben und ihn nicht wollen, aufzustehen und laut zu werden.

    „Wir alle sind die Community, egal zu welchem Buchstaben des Regenbogens mensch* sich zugehörig fühlt. Wer ein Mitglied unserer Community angreift, greift uns alle an. Und wir werden das nicht stillschweigend hinnehmen“, so Steinmetz.

    Dem pflichtet auch Gemeinderat Alessandro Schatzmann (Grüne) bei. „Der Zusammenhalt der Community und aller Menschen, die an eine inklusive, demokratische und rechtsstaatliche Gesellschaft glauben, ist heute wichtiger denn je.“

    An der Kundgebung nahmen zudem auch Landtagsabgeordnete Renate Heitz (SPÖ), Frauensprecherin, Sprecherin der LGBTIQ*-Community, sowie Stadtrat Stefan Ganzert (SPÖ), Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Grüne) und Gemeinderätin Hannah Stögermüller (SPÖ) teil.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

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