Autor: HOSI Linz

  • Feedback zum linzpride 2018

    Feedback zum linzpride 2018

    Liebe Community, liebe Freundinnen und Freunde,

    wir, die HOSI Linz, das Organisationsteam des linzpride und insbesondere der Pride-Parade und die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, bedanken uns herzlich für das Feedback zum linzpride 2018, das wir von euch bekommen haben. Wir haben unser Bestes gegeben, in kurzer Zeit ein aufregendes Event auf die Beine zu stellen.

    Wo gearbeitet wird, können natürlich auch Fehler passieren. Wir hatten, wie das bei so einem großen Event vorkommen kann, verschiedene Ausfälle, Komplikationen und spontane Änderungen zu bewältigen. Wir hoffen aber, dass unsere Gäst*innen/Besucher*innen/Teilnehmer*innen davon so wenig wie möglich bemerkt haben und ersuchen um Nachsicht für jene Missgeschicke, die einzelnen von euch Ärger bereitet haben. Wir wollen daraus auch lernen, damit der linzpride 2019 umso besser läuft.

    Wir können nicht versprechen, jedem Wunsch gerecht zu werden, denn die Bedürfnisse der Besucher*innen einer Veranstaltung in dieser Größenordnung wie auch innerhalb der Community sind sehr verschieden. Aber wir werden jedes Feedback ernst nehmen, darüber diskutieren und schauen, wie wir eure Anregungen für die Planung und Organisation des linzpride 2019 mitnehmen können.

    Sollte es aus eurer Sicht noch Verbesserungsvorschläge geben, so haben wir zwei Bitten an euch:

    • gebt uns Feedback (per E-Mail an [email protected])
    • arbeitet bei der Vorbereitung des linzpride 2019 bei uns mit.

    Bringt euch also ein, damit es in Zukunft noch besser und der linzpride noch größer werden kann!

    Das Team der HOSI Linz und
    die Organisator*innen des linzpride 2018

  • linzpride2018

    linzpride2018

    Das war linzpride 2018:
    „All together – stronger than ever!“

    Bei bestem Wetter und in bester Feierlaune ging der diesjährige Linz Pride am 30. Juni am Maindeck des AEC über die Bühne. Bereits zuvor zogen rund 1.500 Personen bei der 2. Linzer Pride-Parade über die Landstraße nach Urfahr.

    „All together – stronger than ever“ war das Motto der Linzer Pride-Parade und des gesamten „linzpride 2018”. Mehr als 1.500 Menschen demonstrierten gemeinsam mit der HOSI Linz und solidarischen und befreundeten Organisationen der Zivilgesellschaft für die Akzeptanz von Vielfalt, die Solidarität in der Gesellschaft und die Abschaffung von Diskriminierung.

    „Mit so vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hätten wir nicht gerechnet“ zeigt sich Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, beeindruckt und begeistert.

    „Ein tolles Zeichen der Solidarität und des gemeinsamen Miteinanders – ganz dem diesjährigen Motto entsprechend“ so Steinmetz weiter. „‘Linz Pride‘ bedeutet, dass wir in Linz und Oberösterreich auf unsere nicht-konventionellen sexuellen Orientierungen und Identitäten stolz sind und uns nicht mehr ins soziale Abseits drängen lassen. Wir nehmen einen Platz mitten in der Gesellschaft ein, denn auch wir sind Oberösterreich, ganz klar und selbstverständlich! Nicht zuletzt hat erst gestern der Verfassungsgerichtshof den Weg zum 3. Geschlecht freigemacht – die Zeit des Verdrängens und des Abschiebens in irgendwelche Schubladen sind vorbei!“

    Neben der Parade gab es bereits das gewohnte Straßenfest, bei dem den rund 2.500 Besucher*innen ein buntes Programm geboten wurde. Zahlreiche Künstler*innen & Bands, wie Karan d´Ache und Jacky Dolls sorgten für beste Stimmung.

    Und Nachtschwärmer*innen sind bei der Linz-Pride After-Party ab 22 Uhr im Club Spielplatz voll auf ihre Kosten gekommen. DJane S.Stereo und DJ Mart.i sorgten für den passenden Sound.

    Wir freuenn uns schon auf die 3. Linzer Pride-Parade und das 8. Straßenfest anlässlich des CSD am 29. Juni 2019!

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Fotogalerien:

    linzpride2018 – #Parade @Schillerplatz @Landstraße @Hauptplatz @Maindeck
    linzpride2018 - Parade

    linzpride2018 – #Straßenfest @MaindeckAEC
    linzpride2018 - Straßenfest

    linzpride2018 – #Afterparty @ClubSpielplatz
    linzpride2018 - Afterparty

    Pressefotos vom linzpride2018

    Parade am Hauptplatz

    Parade auf der Nibelungenbrücke

    Straßenfest am Maindeck/AEC

    Straßenfest am Maindeck/AEC

  • linzpride 2018: „All together – stronger than ever!“

    linzpride 2018: „All together – stronger than ever!“

    Die HOSI Linz veranstaltet die zweite Regenbogenparade über die Linzer Landstraße als sichtbares Zeichen für bunte Vielfalt, Solidarität und Gleichberechtigung.

    „All together – stronger than ever“ ist das Motto der Regenbogenparade im Rahmen von „Linz Pride 2018”. Anhänger*innen der HOSI Linz demonstrieren gemeinsam mit solidarischen und befreundeten Organisationen der Zivilgesellschaft für die Akzeptanz von Vielfalt, die Solidarität in der Gesellschaft und die Abschaffung von Diskriminierung

    „Eigentlich dürfte es längst keine Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Identität mehr geben. So eindeutig die Grundrechtslage ist, gibt es keine tragfähige sachliche Rechtfertigung für die Benachteiligung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Intersexuellen und Queers. Doch mit der konkreten Umsetzung verbleibender Antidiskriminierungsmaßnahmen spießt es sich zusehends. Die aktuelle politische Konstellation in Österreich und Oberösterreich ist starker Gegenwind für unsere Forderungen nach völliger Gleichberechtigung sowohl in legistischer als auch faktischer Hinsicht. Türkis-Blau kann mit nicht-heterosexuellen Lebensentwürfen nichts anfangen und leistet hinhaltenden Widerstand. Deshalb setzen wir auf eine starke Solidarität in der Szene, Zivilgesellschaft und schließlich Mehrheitsbevölkerung. Gerade jetzt!“ erklärt Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz.

    „Hierzulande wurden fast alle Maßnahmen zur Gleichstellung unbeschadet der sexuellen Orientierung oder Identität nach langwierigem Kampf durch die Höchstgerichte verfügt. Dazu passt aktuell die soziale Rückbaupolitik, die letztlich die Frauen wieder zurück an den Herd bringen soll. Wir sehen daher starke Gründe für eine Solidarität in der Zivilgesellschaft, besonders da es uns um gemeinsame Anliegen geht: soziale Gerechtigkeit, persönliche Entfaltungsmöglichkeit und faktische Absicherung unserer Rechte. Alle finden unter dem Regenbogen als einem Symbol bunter Vielfalt Platz, nicht nur Lesben und Schwule. Nur gemeinsam sind wir stark genug!“ so Steinmetz weiter.

    „‘Linz Pride‘ bedeutet, dass wir in Linz und Oberösterreich auf unsere nicht-konventionellen sexuellen Orientierungen und Identitäten stolz sind und uns nicht mehr ins soziale Abseits drängen lassen. Wir nehmen einen Platz mitten in der Gesellschaft ein, denn auch wir sind Oberösterreich, ganz klar und selbstverständlich“, erklärt Steinmetz aus.

    Wie schon bei die fünf vergangenen „Linz Pride“-Veranstaltungen werden fortschrittlichere politische Repräsentant*innen von Land und Stadt auf dem Main Deck des AEC auftreten, um ein gesellschaftspolitisches Statement abzugeben und ihre Unterstützung zu bekräftigen.

    Der Termin Ende Juni – diesmal ist es Samstag, der 30. – geht auf die „Stonewall Riots“ zurück. Der Widerstand von Lesben und Schwulen gegen die Polizeischikanen nahm am 27. Juni 1969 nächtens vom „Stonewall Inn“ in der Christopher Street in Manhattan, NYC, seinen Ausgang. Der Widerstand richtete sich konsequent gegen die Homosexuellenfeindlichkeit im Allgemeinen und sollte eine emanzipatorische Lesben- und Schwulenbewegung begründen, in deren Tradition die Community heute noch steht. Mit „Linz Pride“ und die „Gay Pride Parades“, auch Regenbogenparaden genannt, wird der „Christopher Street Day“ begangen, das Abheben der Bewegung.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 21.06.2018

    Finden Sie das genaue Programm nachstehend

    PROGRAMM

    “All together – stronger than ever!”

    7. Christopher Street Day (CSD)in Linz
    Ein Fest für Lesben, Schwule, Trans* & Friends

    14:30 Parade
    Martin-Luther-Platz – Hauptplatz – Maindeck AEC

    17:00 Straßenfest
    AEC Maindeck

    Crackstreet Girls
    https://www.facebook.com/crackstreetgirls/

    DJ Mark Neo
    https://www.facebook.com/mark.neo.3

    Jürgen Pendl (Moderation)
    https://www.facebook.com/jurgen.pendl

    Karan d’Ache
    https://www.facebook.com/Karan-dache-Soul-exklusiv-190854327612103/

    Jacky Dolls
    https://www.facebook.com/TheJackyDolls/

    22:00 Afterparty
    Club SpielplatzQueer Clubbing für Lesben, Schwule, Trans* & Friends
    Eintritt: 10 Euro (VVK und für HOSI Mitglieder: 8 Euro)

    DJ Mart.i
    https://www.marti-official.com
    House, Tribal & Circuit House, Future House, Chart-Remixes, Dance & Pop, Deep House, Minimal

    Djane S.Stereo
    https://www.facebook.com/Djane-SStereo-142764115743805/?fref=ts
    House, Electro House, Classics, Charts

    Mehr Infos: http://www.test.hosilinz.at/linzpride-2018/

    Danke für den Support:

  • Linzpride 2018 – Parade

    Linzpride 2018 – Parade

    Linzpride 2018 / Sa. 30.6.2018
    All together – stronger than ever!
    7. Christopher Street Day (CSD)in Linz
    Ein Fest für Lesben, Schwule, Trans* & Friends

    Auch dieses Jahr demonstrieren wir unseren Stolz am CSD in Linz! Unter dem Motto „All together – stronger than ever!“ werden wir heuer zum zweiten Mal eine Parade abhalten. Setzen wir gemeinsam ein noch größeres und stärkeres Zeichen der Vielfalt und Solidarität. Komm auch du mit!
     
    Feiern wir unsere Erfolge! Die Öffnung der Ehe für alle wird nächstes Jahr Wirklichkeit. Doch während dieses Urteil des Verfassungsgerichtshofes durch gesellschaftlichen Druck möglich wurde, verschlechtern sich die politischen Verhältnisse.
     
    Die Regierungsparteien lehnen die Öffnung der Ehe und de facto auch Homosexualität ab. Immer wieder zeigen diskriminierende Aussagen, was diese Parteien von uns halten. Die existierende Diskriminierung, wie zum Beispiel in der Schule, am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche, wird nicht entschärft sondern wohlwollend geduldet. Doch wem nützt diese Spaltung? Die Reichen und Mächtigen profitieren davon uns gegeneinander auszuspielen. Konservative Familienmodelle werden zum absoluten Vorbild hochstilisiert und gleichzeitig wird bei Kinderbetreuung und Bildung gekürzt. Frauen werden „zurück an den Herd“ gedrängt und im Pflege- und Sozialbereich wird gespart. Sie reden von „unserer Kultur“ und schieben Flüchtlinge in Kriegsgebiete ab. Doch international sehen wir, wie Bewegungen von unten der rückschrittlichen Politik etwas entgegensetzen. In Irland zum Beispiel konnten breite Kampagnen nicht nur die Ehe für alle, sondern auch die Abschaffung des Abtreibungsverbotes erreichen.
     
    Das betrifft uns alle! Wir müssen jetzt mehr denn je solidarisch zusammenhalten und für unsere Rechte kämpfen! Bauen wir auf unsere Stärke! Schaffen wir ein gutes Leben für alle!
    All together – stronger than ever!
     
    Ablauf:
    Route: Neuer Treffpunkt: Schillerplatz!!!! (statt: Martin-Luther-Platz) – Landstraße – Hauptlatz – Ars Electronica Center Maindeck

    14:30 – Versammeln
    15:00 – Beginn der Reden mit anschließendem Abmarsch
    15:30 – Zwischenkundgebung am Hauptplatz
    16:00 – Abschluss beim LINZPRIDE-Straßenfest am AEC Maindeck
    (Mit Dolmetsch in Gebärdensprache)
     
    Jede*r kann und soll teilnehmen, wie sie*er es möchte, ob mit Sprechchören, Fahnen, Tafeln und Transparenten oder bunten Kostümen, Tanz, Musik und Performances. Wir wollen sowohl eine bunte Regenbogenparade abhalten wie auch ein politisches Statement setzten. Alle haben Platz – gemeinsam sind wir stark!
     
    Wir begrüßen folgende Paradenteilnehmer*innen:
    • AIDSHILFE OBERÖSTERREICH
    • Ann & Pat
    • Bollywood Dance Linz
    • FEM Events
    • Feminismus und Krawall
    • Fetish Community OÖ
    • Grüne Andersrum OÖ
    • HOSI Linz
    • Bündnis „Linz gegen Rechts“
    • Queeriosity
    • SoHo OÖ
    • YOUnited
    uvm.
     
    Eine Kooperation von HOSI Linz, Linz gegen Rechts, Grüne Andersrum OÖ, Soho OÖ und FEM Events.
     
    Danke an die Unterstützer*innen:
     

    Der CSD im Jahr 2018 – Parade und Straßenfest:
    http://www.test.hosilinz.at/Veranstaltung/linzpride-2018/

  • Internat. Tag gegen Homophobie, Bi-Inter- und Transphobie 2018

    Internat. Tag gegen Homophobie, Bi-Inter- und Transphobie 2018

    Gegen Vorurteile und Diskriminierung

    Anlässlich von IDAHOT, dem internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie erinnert die HOSI Linz, dass Vorurteile und Diskriminierung auch heute noch, trotz aller erreichten, schwer erkämpften rechtlichen Gleichstellungsmaßnahmen immer noch überall passieren. „‘Die waren ja zu Recht drin.‘ – ‚Bei denen war es in Ordnung, dass ihnen das passiert ist.‘ – mit solchen und ähnlichen Aussagen waren die überlebenden homosexuellen Opfer des NS-Terrors auch nach der Befreiung konfrontiert. Es sollte die unglaubliche Zeit bis 2005 dauern, bis sie endlich auch von offizieller Seite als Opfer des Terrorregimes anerkannt und entschädigt wurden. Und selbst damals stellten Abgeordnete der FPÖ noch die Frage, ob es „überhaupt noch lebende“ Opfer gibt und ob diese Anerkennung ‚überhaupt notwendig‘ sei,“ erinnert Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz.

    „Jetzt ist diese FPÖ in der Regierung. Damit stellt sich uns jetzt die Frage, ob es nicht längst zu spät für „niemals wieder“ ist. Ob es nicht nur mehr darum geht, dass es nicht mehr so schlimm wird, wie vor 80 Jahren. Das alles passiert nicht zuletzt dank einer ÖVP, die längst Macht gegen Moral und politischen Anstand getauscht hat,“ so Steinmetz weiter.

    „Wir Lesben und Schwule wissen was es heißt, ausgegrenzt und verfolgt zu werden. Und wir wissen, dass Erreichtes schnell wieder verloren sein kann. Dazu brauchen wir den Blick nur über die Grenze zu werfen, es sei zum Beispiel nach Ungarn oder auch Polen,“ meint Steinmetz.

    Auch die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatovic, habe erst vorgestern festgestellt, dass Hass auf Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle in Europa erschreckend weit verbreitet sei. In vielen europäischen Ländern hindern Vorurteile und Gewalt Homosexuelle und Transsexuelle daran, frei und sicher zu leben. In Tschetschenien beispielsweise seien mehr als 100 schwule Männer eingesperrt oder entführt worden. In Gefangenschaft seien sie Opfer von schweren Misshandlungen und Demütigungen geworden. Auch in Aserbaidschan seien einige Schwule und Transgender-Personen aufgegriffen worden. Sie wurden demnach geschlagen und erzwungenen medizinischen Untersuchungen unterzogen. Das nur als besonders drastische Beispiele für ein verbreitetes Problem.

    Steinmetz zieht daraus folgendes Fazit: „Demokratie und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit. Demokratie bedeutet Arbeit und Einsatz; die Durchsetzung der Menschenrechte braucht Kampf und Engagement. Jeden Tag. Jetzt ist Zivilcourage gefragt – nicht nur, wenn es um die eigenen Rechte geht, sondern für die Rechte aller! In Österreich, in Europa, weltweit!“

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

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