Autor: HOSI Linz

  • Crowdfunding-Kampagne abgeschlossen

    Crowdfunding-Kampagne abgeschlossen

    Die Crowdfunding-Aktion für das neue HOSI Zentrum ist abgeschlossen. Wir bedanken uns bei den 68 UnterstützerInnen und bei allen anderen SpenderInnen. Wir haben insgesamt € 5.398.- aufgebracht, das sind 54 Prozent. Wir sind grad am Planen einer Baustellenparty und einer Pre-Opening-Party, und informieren rechtzeitig darüber. Spenden per Zahlschein oder Überweisung sind natürlich auch weiterhin möglich:  Konto Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz) bei der VKB Bank Kto.-Nr. 10711174 IBAN: AT76 1860 0000 1071 1174

    Wir sagen Danke für die tollen Supports. Jeder weitere Euro hilft uns!

    Das neue Zentrum der HOSI Linz soll Anlaufstelle, Beratungs-, Bildungs- und Kultureinrichtung und Treffpunkt für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sowie FreundInnen werden.

    Infos zum Projekt:
    http://www.test.hosilinz.at/support-hosi/

    Crowdfunding-Plattform: www.indiegogo.com/projects/hosilinz

    Baustellenfotos: HOSI Linz NEU in der Schillerstraße (ab Dez. 2017) [slickr-flickr tag=”schillerstrasse-baustelle” items=”500″ type=”gallery]

  • Und wie nennen wir‘s jetzt?

    Und wie nennen wir‘s jetzt?

    Beim letzten HOSI-Treff haben wir beschlossen, Namensvorschläge für das neue Zentrum bzw. für die Bar in der Schillerstraße zu sammeln. Wer eine Idee hat (bitte auch mit kurzer Erklärung), diese direkt via Facebook an https://www.facebook.com/gerhard.niederleuthner als Nachricht schicken oder per Mail an [email protected]. Wir sammeln die Vorschläge und verwenden sie als Orientierungshilfe für die Namensfindung.

     

  • Verfassungsgerichtshof öffnet Ehe für Homosexuelle ab 2019

    Verfassungsgerichtshof öffnet Ehe für Homosexuelle ab 2019

    Der Verfassungsgerichtshof hat soeben den Weg für die “Ehe für alle”  freigegeben. Mit seinem Erkenntnis vom 04. Dezember 2017 hat das Höchstgericht die gesetzlichen Regelungen aufgehoben, die lesbischen und schwulen Paaren bislang den Zugang zur Ehe verwehrt haben. “Das ist ein Riesenerfolg und ein tolles Signal an die Welt, das wir feiern können! Endlich können Menschen, die zueinander stehen und für einander Verantwortung übernehmen wollen, das auch ohne Diskriminierung durch ein abweichendes Rechtsinstitut machen”, freut sich Vereinssprecher Richard Steinmetz.

    Der Gerichtshof begründet diesen Schritt mit dem Diskriminierungsverbot des Gleichheitsgrundsatzes. Die bestehende Regelung wird mit 31. Dezember 2018 aufgehoben, die Öffnung tritt daher mit 01. Jänner 2019 in Kraft. Gleichzeitig wird dann auch die eingetragene PartnerInnenschaft verschiedengeschlechtlichen Paaren offen stehen, sollte der Gesetzgeber bis dahin nicht anderes beschließen.

    “Es ist erfreulich, dass der Verfassungsgerichtshof in seiner Erkenntnis fest hält, dass unterschiedliche Rechtsinstitute für gleichgeschlechtliche und verschiedengeschlechtliche Paare eine unzulässige Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung darstellen. Rechtlich sind gleichgeschlechtliche und verschiedengeschlechtliche Paare – nicht zuletzt aufgrund langjährigen Drängens und intensiver Bemühungen aus verschiedensten Organisationen der Bewegung – ja mittlerweile weitgehend gleichgestellt“, so Steinmetz.

    Jetzt geht es um weitere Schritte – Ausweitung des Diskrimierungsschutzes, Trans-Rechte, und vieles mehr. “Es gibt noch viel zu tun. Aber heute ist erst einmal ein Tag, um zu feiern. Und um Danke zu sagen. Danke an alle AktivistInnen, UnterstützerInnen, FreundInnen – die Ausdauer und der konsequente Einsatz haben sich ausgezahlt”, zeigt sich Steinmetz erfreut.

    gez. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI LINZ
    Linz, 05.12.2017

  • Stadt Linz würdigt Projekte im Gesundheitsbereich – #checkit – 2. Platz

    Stadt Linz würdigt Projekte im Gesundheitsbereich – #checkit – 2. Platz

    Verleihung der Gesundheitspreise am 14. November

    Die Stadt Linz würdigt mit dem Gesundheitspreis herausragende Leistungen in diesem Bereich. Darüber hinaus soll die Auszeichnung die Motivation aller im Gesundheitsbereich Tätigen fördern. Heuer wurde der Preis zum achtzehnten Mal vergeben. Für die Prämierung der ausgezeichneten Projekte stellte die Stadt Linz Preisgelder und Geschenke zur Verfügung. Im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung wurden diese von Bürgermeister Klaus Luger und Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Detlef Wimmer am Dienstag, 14. November, im Renaissancesaal des Alten Rathauses überreicht.Für den diesjährigen Gesundheitspreis zeichnete die unabhängige Fachjury neun der insgesamt 22 eingereichten Projekte aus. Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Detlef Wimmer sind sich einig: „Die eingereichten Projekte beweisen erneut, dass im städtischen Gesundheitswesen ein innovatives Potenzial gegeben ist, für das dieser Gesundheitspreis gleichzeitig Impuls und Unterstützung darstellen soll“.

    Erste Preise erhielten der Arbeiter-Samariter-Bund Gruppe Linz für das gemeinsam mit den Barmherzigen Schwestern Linz, dem Lazarus-Ordens Hilfsdienst Oberösterreich, dem Roten Kreuz Linz und der Caritas für Menschen in Not durchgeführten Projekt „Help-Mobil“, einem niederschwelligen Unterstützungsangebot für wohnungslose Menschen, die Gebietskrankenkasse für ihre Kampagne „Unfallfrei von Anfang an!“, einem Informationsprojekt für Eltern und Kinder zur Unfallvermeidung zu Hause sowie das Ordensklinikum Linz/Elisabethinen für das Projekt „Bleiben Sie mobil“, das Menschen im Krankenhaus mobilisieren will.

    Den zweiten Platz belegten der Bachelorstudiengang Hebamme der FH Gesundheitsberufe für das Projekt „Hand in Hand“, das zur strukturellen Integration von Asylwerberinnen, Asylantinnen und Migrantinnen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett beitragen soll, die AIDSHILFE LINZ in Kooperation mit der HOSI Linz für die zielgruppenspezifische Kampagne „#checkit – Kennst du deinen HIV-Status?“, die spezifische Zielgruppen motivieren will, einen HIV-Test zu machen sowie die Volkshilfe Gesundheits- und Soziale Dienste GmbH (Kooperation von Mosaik und Regenbogen) für das generationenübergreifende Begegnungsprojekt „Kindern Demenz erklären“.

    Dritte Preise gingen an die AHS, HLW und BAfEP des Schulvereins der Kreuzschwestern Linz für das Ergonomieprojekt „Haltung bewahren“ in Schule und Arbeitsplatz, das Institut Suchtprävention, Pro Mente für das speziell für die Arbeitswelt entwickelte Programm „Handeln statt Wegschauen“ zur Suchtprävention und Früherkennung und an den Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit Proges (vormals PGA) für ihr „Stadtteilprojekt im Frankviertel“ zur Gesundheitsförderung unter dem besonderen Aspekt der Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner.

    Quelle: Presseaussendung der Stadt Linz
    https://www.linz.at/presse/2017/201711_88381.asp

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    Fotos: AIDSHILFE OBERÖSTERREICH

  • Danke, Ulrike!

    Danke, Ulrike!

    Ein trauriger Tag für die LGBTI-Community in Österreich

    Mit Ulrike Lunacek zieht sich eine engagierte und konsequente Verfechterin von Gleichstellungspolitik, Menschenrechten und Antidiskriminierung und für nicht wenige AktivistInnen eine Wegbegleiterin und langjährige Freundin aus der Politik zurück.

    Als Lesben- und Schwulenbewegung in Oberösterreich, die sich seit bald 40 Jahren für die Rechte und die Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transidenten und intergeschlechtlichen (LGBTI-)Menschen einsetzt, würdigen wir aufrichtig das Engagement von Ulrike Lunacek, die mit dem heutigen Tag alle ihre politischen Funktionen zurückgelegt hat und bedanken uns für ihren jahrzehntelangen Einsatz. Die Grüne Politikerin war stets eine wichtige Partnerin der LGBTI-Bewegung und eine konsequente Verfechterin von Gleichstellungspolitik, Menschenrechten und Diskriminierungsschutz.

    Als Bundesgeschäftsführerin der Grünen und als erste offen lesbische Nationalratsabgeordnete trug Ulrike Lunacek wesentlich zur Sichtbarkeit von homosexuellen Menschen in der Politik bei. Zahlreiche Gleichstellungsinitiativen der Grünen trugen in all den Jahren nicht zuletzt ihre Handschrift. Auch als Co-Präsidentin der LGBTI-Intergroup und als Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments setzte sie sich viele Jahre lang für die Interessen und den Schutz von LGBTI-Personen in Europa und in Österreich ein. Ulrike Lunacek ist Trägerin des von der HOSI Linz verliehenen Gay And Lesbian Awards (G.A.L.A.) und noch Ende Juni war sie gefeierte Besucherin am LinzPRIDE 2017!

    „Der Rücktritt von Ulrike Lunacek ist für uns ein schlimmes Zeichen“, so der Vereinssprecher der HOSI Linz, Stefan Thuma. „Durch ihr Engagement als offen lesbische Politikerin war sie für viele Lesben und Schwule ein Vorbild. Ulrike Lunacek hat die österreichische Politik in der Gleichstellungsfrage über Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Der verpasste Wiedereinzug der Grünen in den Nationalrat und der Rückzug Ulrike Lunaceks aus der Politik wird es für unsere Anliegen im österreichischen Parlament in den kommenden Jahren nicht einfacher machen. Dennoch: Wir bedanken uns bei Ulrike Lunacek und wünschen ihr und ihrer Lebenspartnerin alles Gute für die weitere Zukunft.“

    Für die HOSI Linz

    gez. Stefan Thuma, Vereinssprecher
    Linz, den 17.10.2017

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