Blog

  • Europäische HIV Testwoche 2013

    Europäische HIV Testwoche 2013

    Die HOSI Linz unterstützt die Europäische HIV Testwoche 2013  (22.-29.11.2013)

    Die AIDSHILFE OBERÖSTERREICH ist Partner der European HIV Testing Week 2013. “Talk HIV.Test HIV.” ist eine europaweit ausgerufene HIV-Testwoche unter dem Motto “Gemeinsam stark gegen HIV.”

    Mit dem freiwilligen und kostenlosen Testangebot der AIDSHILFE OBERÖSTERREICH und ihren Partnern sollen jene Menschen erreicht werden, die einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind, wie MigrantInnen aus Hochprävalenzländern und erschwertem Zugang zum Gesundheitssystem, Männer, die Sex mit Männern haben, SexarbeiterInnen und Menschen mit häufig wechselnden oder anonymen Sexpartnern.

    Gemeinsam stark gegen HIV bedeutet:

    Dank der heutigen Therapiemöglichkeiten kann bei einer frühen Diagnose die Gesundheit lange erhalten werden.

    Das Wissen um den eigenen (positiven) HIV-Status und eine wirksame Therapie verhindern die Ansteckung anderer Menschen mit HIV und führen somit zu einer Eindämmung der Epidemie.

    Unterstützen Sie mit Ihrer Organisation die HIV-Testwochen, denn 54% aller Neuinfektionen in Österreich werden von Menschen übertragen, die ihren Status nicht kennen.

    Als besonderes Angebot der europäischen HIV-Testwoche bieten die AIDSHILFE OBERÖSTERREICH am

    Montag, 25.11. 14:00 – 17:00 Uhr neben deutsch– und englischsprachiger Testinformation auch die Beratung (Testung) mit Französisch–Dolmetsch und am

    Mittwoch 27.11. 16:00 – 19:00 Uhr mit Russisch-Dolmetsch an.

    www.hivtestingweek.eu

    Weitere Partner der Europäischen HIV Testwoche in Oberösterreich:

    Ärztekammer für Oberösterreich
    HOSI Linz
    Black Community Oberösterreich
    Maiz Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen

    Linktipp: Aidshilfe OÖ

  • Endlich Gleichstellung!

    Endlich Gleichstellung!

    Einstimmig! Ein Sieg der Vernunft und der Menschlichkeit!

    Linz (HOSI): Im Frühjahr hat auf Anregung der HOSI Linz die Oö. Antidiskriminierungsstelle eine Gesetzesänderung angeregt, die heute der Oö. Landtag einstimmig endlich auch beschlossen hat. Mit der heutigen Beschlussfassung über das Oö. Landesverwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetz 2013 sind endlich alle diskriminierenden Bestimmungen hinsichtlich gleichgeschlechtlicher PartnerInnenschaften beseitigt!

    „Wir haben schon vor der Beschlussfassung des Landes-Partnerschaftsgesetzes im Vorjahr massiv kritisiert, dass der Landesgesetzgeber bei der Pflege- und Familienhospizfreistellung entgegen EU-Recht, entgegen der Landesverfassung und entgegen des Antidiskriminierungsgesetzes weiterhin diskriminiert. Durch den heutigen Gesetzesbeschluss wird nun endlich sichergestellt, dass die in eingetragene PartnerInnenschaften, aber auch die in Lebensgemeinschaften jeglicher Art lebenden Kinder auch bei der Pflege- und Familienhospizfreistellung den Stiefkindern gleichgestellt sind. Wir freuen uns für die DienstnehmerInnen des Landes Oberösterreich und der Gemeinden!“, kommentiert Vereinssprecher Dr. Rainer Bartel den Landtagsbeschluss.

    Trotz intensiver Verhandlungen zwischen den Parteien und trotz intensiver Bemühungen der HOSI Linz ist es bei den Verhandlungen zum Oö. EPG in den Jahren 2011 und 2012 nicht möglich gewesen, eine Mehrheit für eine völlige Gleichstellung zu finden. Auf Grund höchstgerichtlicher Entscheidungen hat die Bundesregierung mit erstem Jänner dieses Jahres die Regelungen für die Pflegfreistellungen für homosexuelle Paare im BeamtInnen- und Vertragsbediensteten-Dienstrecht des Bundes denen der heterosexuellen Ehepaare sowie auch im § 16 Urlaubsgesetz für die Privaten gleichgestellt. Die HOSI Linz hat daraufhin die Oö. Antidiskriminierungsstelle darauf hingewiesen und eine Prüfung und Gesetzesinitiative angeregt.

    Anregung der HOSI Linz umgesetzt

    Seitens der Antidiskriminierungsstelle erging am 05. April 2013 ein entsprechender Änderungsvorschlag des Oö. Eingetragenen Partnerschaftsgesetzes an die Mitglieder der Landesregierung und die Obleute der politischen Klubs im Landtag. Und nur wenige Tage nachher, haben ÖVP und Grüne eine entsprechende Änderung angekündigt. Da sich die angestrebte Reform des Landesdienstrechts allerdings noch weiter hinziehen wird, mit dem Oö. Landesverwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetzes 2013 aber ohnedies 102 Landesgesetze geändert werden mussten, damit der neue Oö. Landesverwaltungsgerichtshof am 1. Jänner 2014 seine Arbeit aufnehmen kann, und dabei das Dienstrecht der Landes- und Gemeindebediensteten ebenfalls geändert werden muss, wurden die angekündigten Änderungen betreffend die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher PartnerInnenschaft mit dieser Novelle mitgenommen.

    Gleichstellung aller Kinder erreicht!

    „Damit kommt es jetzt endlich zu der von uns schon immer geforderten Gleichstellung aller Kinder, unabhängig davon ob sie in eine Ehe, eine eingetragene Partnerschaft oder eine homo- oder heterosexuelle Lebensgemeinschaft mitgebracht werden. Denn die Leidtragenden der jetzigen diskriminierenden Bestimmungen waren und sind die Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben“, erklärt Vorstandgeschäftsführer Gernot Wartner. „Daher ist das jetzt ein großartiger Sieg der Vernunft und Menschlichkeit über ideologische Vorbehalte und veraltete Familienbilder. Immerhin eine deutliche Mehrheit der ÖsterreicherInnen ist laut jüngster Market-Umfrage gegen die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften. Für uns und vor allem für die von diesem Gesetz betroffenen Landes- und Gemeindebediensteten ist damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen und wir danken allen Abgeordneten des Oö. Landtags, die für diese Lösung gekämpft haben, die sich dafür eingesetzt haben und die diese Änderung heute mit ihrer Stimme möglich gemacht haben! Danke!“ Die HOSI Linz danke in diesem Zusammenhang auch ganz speziell der Oö. Antidiskriminierungsstelle, die einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieses lang angestrebten Ziels geleistet hat, so Wartner.

    Nationalrat soll sich ein Beispiel nehmen

    Auch Rainer Bartel zeigt sich dankbar: „Grüne und SPÖ – immer schon Verbündete in dieser Frage – haben da wirklich harte Bretter gebohrt. Umso schöner jetzt die Tatsache, dass neben der ÖVP sogar die FPÖ jetzt diesem Gesetz zugestimmt hat. Damit sendet der Oö. Landtag ein wichtiges Signal an seine Bediensteten und sogar darüber hinaus. Wir würden uns wünschen, dass sich die Parteien im Nationalrat an diesem Signal des Oö. Landtags ein Beispiel nehmen würden. Immer nur auf Urteile von Höchstgerichten zu warten, ehe den Menschenrechten Rechnung getragen wird, ist unwürdig und für eine moderne, in eine gemeinsames Europa eingebettete Gesellschaft nicht zu rechtfertigen.“

    Für die HOSI Linz
    gez. Dr. Rainer Bartel, Vereinssprecher
    gez. Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer

    Linz, den 07.11.2013

  • Pogromnacht 1938 und das Verbotsgesetz: Hausaufgaben machen!

    Pogromnacht 1938 und das Verbotsgesetz: Hausaufgaben machen!

    Linz (HOSI): Kurz vor der 75. Wiederkehr der Novemberpogrome und der „Reichskristallnacht“ mit hunderten Toten werden Äußerungen laut, die soziale Gruppen deklassieren und marginalisieren und die Sinnhaftigkeit des NS-Verbotsgesetzes im Namen der Meinungsfreiheit zur Debatte stellen. Lesben und Schwule sind alarmiert. „Macht lieber eure Hausaufgaben, lernt Geschichte, statt Diffamierungen zu äußern und das Verbotsgesetz in Frage laut zu stellen!“, heißt es dazu bei der HOSI Linz.

    „Statt als Arzt und neu gewählter Parlamentarier abwertend über Lesben und Schwule zu reden und statt als Dritter Nationalratspräsident das NS-Verbotsgesetz gegen das Prinzip der Meinungsfreiheit öffentlich abzuwägen, sollten gerade Markus Franz und Norbert Hofer lieber Gegenteiliges tun: nämlich aktiv gegen die Legaldiskriminierung von Minderheiten einzutreten und staatsmännisch den geistigen Boden für einen ethischen Umgang miteinander bereiten“, ist der Vereinssprecher der HOSI Linz, Rainer Bartel, entsetzt und erbost. „Es ist noch nicht lange her, als ein Gesinnungskamerad Herrn Norbert Hofers (FPÖ) hier in Linz Lesben und Schwule hinters Voestgelände wünschte – gerade so deutlich, dass eine Botschaft angekommen ist, und gerade so undeutlich, dass für die Justiz keine strafrechtliche Verurteilung drin war“, erinnert Bartel.

    Den gedanklichen und verbalen Anfängen entgegenwirken

    „Aus den Sozialwissenschaften wissen wir: Jeder rechtlichen und privaten Diskriminierung, jedem psychischen oder physischen Übergriff in Gestalt eines Hassverbrechens, geht ein Abbau ethisch hemmender Schranken voraus. Wirre oder irrelevante, ja oft unwahre Gründe werden von demagogischen Kräften und ihren blinden Gefolgsleuten vorgeschoben, eine anzugreifende Zielgruppe zunächst zu entmenschlichen. Das baut das Mitgefühl mit und die Hemmungen gegenüber Mitmenschen ab. Den Worten folgen dann zumeist auch Taten gegenüber den Nicht-mehr-Menschen, und zwar nicht bloß ohne Unrechtsbewusstsein, sondern im Bewusstsein, einen moralisch wertvollen oder gesellschaftlich unabdingbaren Feldzug heldenhaft zu führen und dadurch eigene Probleme zu kompensieren. Genau deshalb ist es so wichtig, den gedanklichen und verbalen Anfängen bildungs- und sozialpolitisch entgegenzuwirken“, weiß Bartel als Sozialwissenschafter.

    Mehr ideelle und materielle Unterstützung

    „Sehen und hören wir uns doch um! Es vergeht keine Woche, ohne dass Gräueltaten an Schwulen und Lesben oder ‚nur‘ demütigende Freiheitseinschränkungen in Gestalt jedweder Diskriminierungen in die Weltöffentlichkeit dringen: aus afrikanischen Staaten über den Iran, die arabischen Golfstaaten und Russland bis aus den USA, aus Polen oder Montenegro. Und das, obwohl sich, nach einer jüngsten Studie von der Ohio State und Boston University, 19 Prozent der US-Bürger nicht als heterosexuell bezeichnen und obwohl laut Linzer Market Institut mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen für die Gleichstellung bei der Ehe sind. Wird bei uns die Intoleranz geschürt, werden wahrscheinlich bald auch einmal bei uns Lesben und Schwule im wahrsten Sinn zu Freiwild. Die Installation ‚Schwule Sau‘ am Wiener Morzinplatz zeigt schon Spuren von Vandalismus gegen dieses Nachdenkprojekt“, ergänzt HOSI-Geschäftsführer Gernot Wartner.

    Die HOSI Linz würde sich daher auf allen föderalen Ebenen von der Politik mehr ideelle und materielle Unterstützung für ihre ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit wünschen, so Wartner abschließend.

    Für die HOSI Linz
    gez. Dr. Rainer Bartel, Vereinssprecher
    gez. Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer

  • Video: “Nichts ist so wie es scheint”

    Video: “Nichts ist so wie es scheint”

    Passgenau zu unserem 31. Geburtstag haben uns Jugendliche aus den oberösterreichischen Gemeinden St. Marien, Niederneukirchen und Kematen an der Krems ein selbstgestaltetes Video übermittelt: http://youtu.be/NAe54EALZC8

    Nach einer von uns gestalteten Kick-off-Workshop haben Marc, Anna, Lisa, Stefanie, Oliver, Fabian, Sara, Leonie, Marc, Ulli, Willi, Isolde, Sascha, Anita und Raphi zusammen mit dem Produktionsteam Juli, Resi, Sascha und Markus von der Jugendinitiative NISWES “Nichts ist so wie es scheint” und unter Begleitung von Markus Luger dieses Video gedreht! Wir freuen uns und gratulieren zu diesem erfolgreichen Projekt!

    Mehr Infos dazu: https://www.facebook.com/pages/Niswes-Nichts-ist-so-wie-es-scheint/141837732676801

  • HOSI Linz zum Tod von Peter Schieder

    HOSI Linz zum Tod von Peter Schieder

    Tief betroffen

    Linz (HOSI): Mit dem Tod von Dr. Peter Schieder verliert die österreichische Lesben- und Schwulenbewegung einen leidenschaftlichen Verfechter und Vorkämpfer für die rechtliche Gleichstellung.

    Mit Dr. Peter Schieder ist ein leidenschaftlicher Verfechter der rechtlichen Gleichstellung von Lesben und Schwulen In Österreich von uns gegangen. Bereits als junger Nationalratsabgeordneter war er maßgeblich an der Aufhebung des Totalverbots homosexueller Kontakte im Jahre 1971 beteiligt und auch bei seiner Antrittsrede als Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates erklärte er dieses Anliegen zu einer seiner obersten Ziele.

    „Immer wieder, sein ganzes Leben lang, hat sich Peter Schieder für die Rechte sexueller Minderheiten eingesetzt, wie kaum andere Politikerinnen und Politiker in Österreich. Mit seinem Engagement hat er vieles erreicht und war in manchen Fragen seiner Zeit weit voraus. Wären alle Politikerinnen und Politiker so mutig und konsequent wie Peter Schieder, wäre unsere Gesellschaft ein deutliches Stück weit gerechter, lebenswerter und jedenfalls wesentlich weniger diskriminierend. Wir sind von seinem Ableben tief betroffen“, würdigt namens des Vorstands der HOSI Linz Vorstandsgeschäftsführer Gernot Wartner die Lebensleistung des Verstorbenen.

    Für die HOSI Linz
    gez. Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer

    Linz, den 12.10.2013

    Foto: Zinner/SPÖ

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die beste Online-Erfahrung zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit unseren Cookie-Richtlinien.

Privacy Settings saved!
Datenschutz-Einstellungen

Wenn Sie eine Website besuchen, kann sie Informationen über Ihren Browser speichern oder abrufen, meist in Form von Cookies. Steuern Sie hier Ihre persönlichen Cookie-Dienste.

Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website notwendig und können in unseren Systemen nicht abgeschaltet werden.

Zur Nutzung dieser Website verwenden wir die folgenden technisch notwendigen Cookies
  • wordpress_test_cookie
  • wordpress_logged_in_
  • wordpress_sec

Alle Cookies ablehnen
Alle Cookies akzeptieren