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  • Coming Out Day 11. Oktober

    Coming Out Day 11. Oktober

    Wir leben unser Leben – und wir verlangen Gleichberechtigung!

    Linz (HOSI): „Unsere Gesellschaft ist weiter als ihr Gesetzgeber. Der Coming Out Day soll nicht nur die noch versteckten Lesben und Schwulen ermutigen, ihr Leben zu leben. Das offene Leben soll den Staat endlich zu wirksamen Gleichstellungsmaßnahmen veranlassen. Diese politische Agenda ist längst abzuschließen, am besten in einem Aufwaschen“, urteilt der Vereinssprecher der HOSI Linz, Rainer Bartel, und listet die Forderungen auf.

    Im Strafrecht ist ein wirksamer Schutz für Lesben und Schwule vor Verhetzung einzurichten. Für Hassverbrechen soll eine besondere Bestrafung vorsehen werden.

    Ein generelles Diskriminierungsverbot beim Zugang zur Waren und Dienstleistungen soll eingeführt werden, z.B. sollen Lesben und Schwule bei der Wohnungsvermietung nicht mehr benachteiligt werden dürfen.

    Bei der Eingetragenen Partnerschaft sind die symbolischen Diskriminierungen zu verbieten: Das Standesamt ist statt Bezirksverwaltungsbehörde zuständig zu machen! Die inhaltlichen Benachteiligungen der Eingetragenen Partnerschaft gegenüber der Ehe sind aufzuheben: So ist auch die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare zu ermöglichen! Die Eingetragene Partnerschaft soll auch für heterosexuelle Paare offen sein, ebenso wie die zivile Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet sein soll, um Wahlmöglichkeit einzuräumen und Stigmatisierung hintanzuhalten.

    „Ergänzend verlangen wir von den zuständigen staatlichen Stellen aktive Maßnahmen zur verbesserten gesellschaftlichen Integration“, so Bartel weiter. Dazu gehören insbesondere eine geeignete Subventionierung der Informations- und Bildungsarbeit der Homosexuellen-organisationen in ganz Österreich, spezielle Unterrichtsbehelfe für LehrerInnen zum Unterricht in Pflichtschulden und im sekundären Bildungsbereich sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung von Polizei und Bundesheer in Zusammenarbeit mit Homosexuellenorganisationen in ganz Österreich.

    Der 11. Oktober ist seit 26 Jahren der Coming Out Day. Begangen wird er international in der Überzeugung, dass Sichtbarkeit das beste Mittel gegen Vorurteile und Ängste, Abneigung und Ausgrenzung sei. Offenheit im Sinn eines Nichtversteckens der gleichgeschlechtlichen Orientierung ist schon immer die Devise der Lesben- und Schwulenbewegung.

    „Wer die Mitmenschen kennt, wird sie nicht mehr vorverurteilen. Dieses Mittel erweist sich einesteils als recht wirksam. Doch zur Vollendung der Antidiskriminierung muss sich auch der Staat bewegen. Es geht nicht an, dass Lesben und Schwule den Schritt wagen, offen ihr Leben zu leben – und es ist anfangs oft eine Überwindung dazu nötig –, und der Staat signalisiert hingegen durch seine Gesetzgebung, dass er es für vertretbar oder nötig hält, seine StaatsbürgerInnen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung schlechter zu behandeln“, kritisiert der HOSI-Vereinssprecher und schließt: „Coming Out soll kein persönliches Wagnis mehr darstellen!“

    Für die HOSI Linz
    gez. Dr. Rainer Bartel Vereinssprecher
    Linz, den 09.10.2014

  • HOSI Linz mit neuem Online Auftritt

    HOSI Linz mit neuem Online Auftritt

    Mit Mitte September 2014 präsentiert sich die HOSI Linz in neuem Online Auftritt. Wir sind somit auch gut am Handy erreichbar und haben alle relevanten Infos zur HOSI Linz neu aufbereitet. Die bisherige Website wurde zwar seit 2008 immer wieder auf den technisch neuesten Stand gebracht, mit dem aktuellen Relaunch gehen auf die aktuellen Usergewohnheiten mehr ein. Wir freuen uns auf jedes Feedback: [email protected]

  • HOSI Linz tief betroffen über das Ableben Barbara Prammers

    HOSI Linz tief betroffen über das Ableben Barbara Prammers

    Tief erschüttert

    Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat den Kampf gegen die  Krebserkrankung verloren. Die SPÖ-Politikerin starb am Samstag in ihrem 61. Lebensjahr.Linz (HOSI): „Das Ableben von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer erschüttert zutiefst. Wir verlieren mit Barbara Prammer eine herausragende Persönlichkeit und Politikerin, eine unermüdliche Vorkämpferin für Gleichstellung, ein großes Vorbild in jeder Hinsicht und eine Freundin der HOSI Linz. Barbara Prammer hinterlässt in Politik und Gesellschaft eine große Lücke“.
    Prammer, Barbara 1. Schwulenforum 1991
    1. Schwulenforum in Linz, 1991: Barbara Prammer, Heinz Miko
    (v.l.n.r.)
    (Foto: HOSI-Archiv, Gerhard Niederleuthner)Tief betroffen reagiert der Vereinssprecher der HOSI Linz, Dr. Rainer Bartel, auf das Ableben von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Gerhard O. Friedinger, vormaliger SoHo OÖ-Landesvorsitzender und Vereinssprecher der HOSIm Linz von 2007 bis 2011 ergänzt: „Ihr unermüdliches Engagement in der Frauen- und Gleichstellungspolitik und ihre Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit wird uns immer in Erinnerung bleiben“. Friedinger verweist unter anderem darauf, dass Barbara Prammer als nahezu ersten öffentlichen Auftritt als neue Landtagsabgeordnete das erste Österreichische Lesben- und Schwulenforum in Linz im Oktober 1991 eröffnet und auch sonst gern an Veranstaltungen der HOSI Linz teilgenommen hat. „Unvergesslich ist ihre konsequente Haltung unter anderem bei diversen von uns veranstalteten Podiumsdiskussionen oder ihre engagierte Rede zur Eröffnung des Queer Planet 1999 im Offenen Kulturhaus in Linz“, so Friedinger.Barbara Prammer ILGA Konferenz 1998
    “Courage and Joy” – 20. ILGA Europa-Konferenz 1998:
    Barbara Prammer, Klaus Luger und Rainer Bartel
    (v.l.n.r.)
    (Foto: HOSI-Archiv, Gerhard Niederleuthner)
    „Wir sind zutiefst erschüttert, haben wir doch bis zuletzt gehofft und darauf vertraut, dass Barbara Prammer den Kampf gegen ihre Krebserkrankung gewinnen wird. Wir hätten es ihr so vergönnt! Es ist nicht nur für die HOSI Linz, sondern für ganz Österreich eine Tragödie“, so Bartel abschließend.Für die HOSI Linz
    gez. Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer
    Linz, den 02.08.2014
  • Blutspendeverbot für Schwule: Eine offenkundige Diskriminierung!

    Blutspendeverbot für Schwule: Eine offenkundige Diskriminierung!

    Generalanwalt am EuGH zum Blutspendeverbot für Schwule: Eine offenkundige Diskriminierung!

    Gesundheitsminister AloisStöger hat jetzt keinen Grund mehr, eine sofortige Entscheidung in dieser Frage weiter hinauszuzögern!

    Linz (HOSI): Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg, Paolo Mengozzi, erkennt in seinemSchlussantrag in der Abweisung von Schwulen vom Blutspenden eine offene Diskriminierung. Anlass der Behandlung am EuGH ist eine Klage eines homosexuellen Mannes in Frankreich, der von der Blutspende abgewiesen wurde, weil er homosexuell ist – unabhängig von Vorliegen eines eventuellen Risikoverhaltens.

    In zahlreichen Ländern Europas, darunter auch in Österreich, werden homosexuelle Männer einzig aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert und von der Blutspende, die Leben retten kann, ausgeschlossen. Der grundsätzliche Ausschluss von Männern, die Sex mit Männern haben, von der Blutspende durch die Blutspendeorganisationen beispielsweise in Deutschland und eben in Österreich wird in der Regel dadurch begründet, dass homosexuelle Männer eine Risikogruppe darstellen.

    Österreichisches Rotes Kreuz diskriminiert Schwule

    So wird die sexuelle Orientierung als Ausschließungskriterium festgelegt. Das hat zur Folge, dass homosexuelle Männer, automatisch als Risikogruppe eingestuft werden, obwohl gar kein Risikoverhalten vorliegt. Das Rote Kreuz in Österreich begründet dieses (Siehe: http://blog.roteskreuz.at/sociologist/2010/07/14/ist-blutspenden-ein-menschenrecht/) automatische Verbot beispielsweise mit der HIV-Prävalenz. Diese gibt an, wie viele Personen einer bestimmten Gruppe definierter Größe an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind. Hier ist der Wert unter homosexuellen Männern höher, zumal in früheren Jahren deutlich mehr homosexuelle Männer von HIV/Aids betroffen waren. Laut aktuellen Zahlen der Aidshilfen Österreich, sind in absoluten Zahlen gemessen, unter heterosexuellen Kontakten die meisten HIV-Neuinfektionen festzustellen. (Siehe Frage 30: http://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-blutspende/spenderfragebogen/ bzw. http://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-blutspende/wer-darf-blutspenden/).

    „Gibt jemand in dem vor dem Blutspenden auszufüllenden Fragebogen an, homosexuell zu sein, darf sie oder er gleich wieder nach Hause gehen. Das Blut von Homosexuellen könnte ja mit HIV infiziert sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob man wirklich infiziert ist oder nicht – und das, obwohl auch Heterosexuelle mit HIV infiziert sein können und jedes Blut ohnehin noch auf alle möglichen Infektionen und eben auch auf HIV routinemäßig getestet wird”, erläutert der Vorstandsgeschäftsführer der HOSI Linz, Gernot Wartner, die diskriminierende bisherige Praxis, die die HOSI Linz bereits mehrfach aufgezeigt hat. (Siehe: http://www.test.hosilinz.at/presse/136/weltblutspendetag-2013.html bzw. http://www.test.hosilinz.at/presse/100/ausschluss-von-schwulen-vom-blutspenden-ist-gegen-eu-recht.html)

    Denn es handle sich dabei ganz offenbar um eine ausschließlich ideologisch motivierte Diskriminierung, die sich gegen Schwule richtet und sachlich in keinster Weise begründet ist, so Wartner. Das Blut von gesunden Lesben und Schwulen – und das ist ja der allergrößte Teil auch dieser Bevölkerungsgruppe – einfach abzulehnen, sobald man sich zu seiner homosexuellen Orientierung bekennt, ist alleine schon deswegen diskriminierend, weil der Blutspende nämlich nichts im Wege steht, wenn man die eigene Homosexualität nicht angibt.

    Auch die EU-Kommission sieht eine Diskriminierung

    Bereits am 08.09..2011 stellte in einer Anfragebeantwortung an Abgeordnete des Europäischen Parlaments John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und VerbraucherInnenschutz, fest, dass eine EU-Richtlinie aus 2004 zum Blutspenden keinen Anlass zum grundsätzlichen Ausschluss Homosexueller vom Blutspenden böte. Sexualverhalten sei nicht identisch mit sexueller Orientierung und ein allgemeiner Ausschluss von schwulen und bisexuellen Männern vom Blutspenden widerspräche dem EU-Recht. (Siehe: http://www.lgbt-ep.eu/press-releases/european-commission-banning-gay-men-donating-blood-against-eu-law/).

    In seinem Schlussantrag hat nun auch der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg, Paolo Mengozzi, festgehalten, dass eine sexuelle Beziehung zwischen zwei Männern für sich allein kein Verhalten sei, das einen dauerhaften Ausschluss vom Blutspenden rechtfertige. Für Mengozzi sei die französische Regelung, die ähnlich zur Regelung des ÖRK ist, zu weit formuliert. Schließlich schließe die aktuell in zahlreichen Staaten gültige Regelung im Grunde alle homosexuellen und bisexuellen Männer von der Blutspende aus.

    Mengozzi weiter: “Das sei eine  offenkundige Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in Verbindung mit der sexuellen Orientierung.” Für Mengozzi sei die Regelung außerdem nicht kohärent, denn seien beispielsweise Frauen, deren Partner sexuelle Kontakte mit anderen Männern hatten oder haben, nicht von der Blutspende ausgeschlossen. Auch werden beispielsweise bei der französischen Regelung heterosexuelle Männer zur Blutspende zugelassen, auch wenn diese vor der Blutspende ungeschützte Sexualkontakte mit Frauen hatten. Zwar erklärte Mengozzi, dass ein genereller Ausschluss von der Blutspende für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zum Schutz der öffentlichen Gesundheit möglich sei, jedoch müsse dieser Ausschluss durch “verlässliche, repräsentative und aktuelle Statistiken” belegt sein. Der generelle Ausschluss sei nach EU-Recht problematisch, da zwar in der betreffenden EU-Richtlinie zur Blutspende das Sexualverhalten als möglicher Ausschlussgrund angeführt wird, jedoch sei Homosexualität kein Sexualverhalten. Für Mengozzi müssen individuelle Umstände der Sexualkontakte beachtet werden, um eine Person zur Blutspende zuzulassen oder abzuweisen.

    Bundesminister Stöger soll diese diskriminierende Praxis sofort abstellen

    Seit Jahren wartet die HOSI Linz bereits auf eine Reaktion des Gesundheitsministeriums zu den aufgezeigten Missständen. „Wir hoffen, dass jetzt auch Bundesminister Alois Stöger endlich tätig wird. Er kann zwar noch auf das Urteil aus Luxemburg warten, aber im Grunde genommen hat er keinen Grund mehr, eine sofortige Entscheidung in dieser Frage weiter hinauszuzögern. Es ist wohl eindeutig: Sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und andere Identitätsmerkmale sind für die Gesundheit einer Person vollständig irrelevant. Ich fordere den Herrn Bundesminister auf, die bisherige diskriminierende Praxis der Blutspendeeinrichtungen sofort abzustellen!”, so Wartner abschließend.

    Der Schlussantrag des Generalanwalts ist für die RichterInnen am EuGH nicht bindend, jedoch folgen diese in der Regel den Anträgen.

    Für die HOSI Linz
    gez. Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer

    21.08.2014

  • Sommerspecial in der HOSI Linz: Getränke und Fussball

    Sommerspecial in der HOSI Linz: Getränke und Fussball

    SommergetränkGetränketipps für die heißen Sommertage:

    jeden Fr und Sa ab 21:00 in der HOSI Linz:

    Das alkoholfreie Sommergetränke für alle Geschmäcker:
    Bitter bianco oder rosso
    Und als Sommerspecial bieten wir feinen Ribisel- oder Melonenspritzer
    Der kleine “schwule” Halbbruder von Hugo: Feine Kräuter aus dem Garten machen “Horst” zu einem echten Highlight.
    Komm vorbei und genieße.

    Fussball @ HOSI LinzFussball @ HOSI Linz:

    Im Salon können auch LiebhaberInnen des runden Leders ihren Fußballfetisch austoben, auf Wunsch verwandelt sich der Salon in ein Fussballfeld. Dank an Flo für die fixe Montage des Fernsehers! Der Barbereicht bleibt aber weiterhin strikt Fussballfrei 😉
    Die HOSI-Räumlichkeiten sind  jeden Fr & Sa von 21:00 bis 02:00 Uhr für Dich geöffnet!
    Das Bar-Team freut sich auf Dein Kommen!
    Der HOSI-Treff findet weiterhin jeden 2. Freitag ab 19:00 Uhr in der Goethestraße 51 statt. An diesem Abend wollen wir euch über die neuesten Entwicklungen und die neuesten Ereignisse informieren. Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, davor und danach über alles Sonstige zu reden, was Euch interessiert. >> Mehr unter Termine

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