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  • Danke! Spendenmarathon: 88%

    Danke! Spendenmarathon: 88%

    Am 25.06. soll heuer LINZ PRIDE 2016 auf dem Maindeck des Ars Electronica Center über die Bühne gehen. Diese Veranstaltung kostet einiges an Geld – wir rechnen insgesamt mit etwa 15.000 Euro.

    [thermometer raised=3702,55 target=4200 height=320 align=left currency=€ type alt=’Danke für deinen Support’ sep=. trailing=true].

    Wir haben daher einen Spendenmarathon vom 1. Mai bis zum 12. Juni 2016 ins Leben gerufen! 42 Tage – täglich 100 Euro Spenden!
    Der Spendenmarathon ist beendet und wir sagen Danke für 88% oder 3.702,55 Euro an Spenden. Danke für die zahlreiche Unterstützung.

    Wir freuen uns aber weiterhin über Spenden: Sofortüberweisung bzw. mit PayPal über die Support-Seite oder als Banküberweisung auf AT76 1860 0000 1071 1174 mit dem Verwendungszweck „Spendenmarathon“

    Unter allen Spenderinnen und Spendern wird als Dankeschön ein Frühstück mit den KünstlerInnen des LINZ PRIDE 2016 am 25.06. verlost.
    Herzlichen Dank in Voraus für die Unterstützung!

    >> Hier kann ich Spenden

  • Geschäftsbericht 2015

    Geschäftsbericht 2015

    Geschäftsbericht der HOSI Linz 2015:
    >> HOSI Linz Bericht_2015

  • Um uns lodert Hass auf. Lernen wir aus der Geschichte!

    Um uns lodert Hass auf. Lernen wir aus der Geschichte!

    HOSI Linz warnt aus Anlass der Mauthausener Befreiungsfeier vor Gewöhnung an und Ausbreitung von Gewalt gegen Minderheiten.

    „Die HOSI Linz nimmt wie jedes Jahr an der offiziellen Feier der Republik zur Wiederkehr der Befreiung des ehemaligen KZ Mauthausen teil. Traditionsgemäß wird auch eine feierliche Kranzniederlegung an dem 1984 gesetzten Gedenkstein für die homosexuellen Opfer des Naziregimes abgehalten. Festredner wird heuer der Landesvorsitzende der SoHo Oberösterreich sein, René Gschnaidtner“ verkündet Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz.

    „In letzter Zeit ist international leider wieder eine besonders massive Welle der Verfolgung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen zu beklagen. Allen voran macht der Islamische Staat (IS) Jagd auf schwule Männer und stürzt sie von hohen Gebäuden vor die Füße jenes Mobs, der mit Steinen darauf wartet, die Tötung noch zu vollenden oder den Leichnam zu schänden. Im Iran werden gnadenlos Schwule aufgehängt, in Jamica auf offener Straße zu Tode geprügelt. Beispielsweise finden in Ägypten wie in Uganda neben der strafrechtlichen Verfolgung regelrechte Hetzjagden auf vermutlich schwule Männer statt. Und Großbritannien schob eine lesbische Menschenrechtsaktivistin nach Uganda zurück, wo sie nach wie von Repressalien an Leib und Leben bedroht ist. Doch wir müssen auch auf die USA blicken, wo nach einer Reihe gesetzlicher Verbesserungen juristische Anstrengungen unternommen werden, um Diskriminierung wieder zu legalisieren. Immer noch ist es dort unter dem Deckmantel schrankenloser Meinungs- und Religionsfreiheit erlaubt, Schwule und Lesben als Untermenschen zu brandmarken und öffentlich ihre Tötung vorzuschlagen; das erinnert an die Nazis“, berichtet Rainer Bartel, der als Leiter der Beratungsgruppe die Lage beobachtet und Flüchtlinge berät.

    „Als Serviceorganisation haben wir in der HOSI ein Projekt auf den Weg gebracht, das die besonders schlimme Lage der homosexuellen Flüchtlinge durch öffentliche Information und persönliche Integrationsbemühungen zu erleichtern sucht. Unsere große Besorgnis ist, dass das Entmenschlichen homo- und transsexueller Mitmenschen in der globalisierten Gesellschaft zur alltäglichen Gewohnheit wird und selbst bei uns wieder Nachahmung findet. Denken wir an die besonders widrigen Zustände insbesondere in der Türkei, in Bosnien-Herzegowina, Albanien, Litauen, Polen und Ungarn. Wir fordern daher gerade hier in Mauthausen die Politik auf, tatsächlich aus der Geschichte zu lernen, den weltweit aufflammenden Hass wirklich ernst zu nehmen und weit entschiedener als bislang für Schutz und Rechte der verfolgten Minderheiten einzutreten – auch bei Wahlen. Eine grundlegende Richtungsentscheidung steht an; gehen wir daher zur Wahl! Wir müssen alle dazu beitragen, die Hetze zu verdrängen. Besonders ist freilich die Politik dazu aufgerufen und imstande, aber wir müssen den Anstoß dazu geben“, unterstreicht Vereinssprecher Thuma.

     

  • IDAHOT: Es schlägt dreizehn!

    IDAHOT: Es schlägt dreizehn!

    Die HOSI Linz alarmiert die Politik anlässlich des bereits 13. IDAHOT, des International Day against Homophobia and Transphobia, am 17. Mai: Wir sind empört! Handelt jetzt!

    Seit dem letzten IDAHOT hat das Europäische Parlament es noch für nötig befunden, die Rechte der homo-, bi-, trans- und intersexuellen BürgerInnen in die Geschlechtergleichstellungsstrategie der EU für 2016-2020 aufzunehmen. Grund dafür gibt es hinreichend.

    „Es ist fast die Hälfte der Befragten, die sich in der EU mit 47 Prozent und in Österreich immerhin mit 48 Prozent aus sexuellen Gründen diskriminiert oder belästigt fühlen. Die Anteile reichen von 30 Prozent in den Niederlanden bis zu 61 Prozent in Litauen. Beinahe drei Viertel der Diskriminierungen werden nicht gemeldet, und zwar hauptsächlich, weil es eh nichts nütze oder weil sich die Opfer dadurch nicht outen wollten. Sechs Prozent der Schwulen, fünf Prozent der Lesben und acht Prozent der Transsexuellen wurden in EU-Europa sogar Opfer von Gewaltausübung oder Gewaltandrohung, etwa zwei Drittel führen das auf ihre sexuelle Orientierung oder Identität zurück“, berichtet Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz aus der offiziellen Statistik.

    „In Österreich gibt es besonders im Bereich der Marktdienstleistungen eine politische Baustelle. Hierzulande wurden nicht weniger als jeder und jede Dritte aufgrund der Sexualität auf dem Markt diskriminiert: ob bei der Wohnraumsuche und -vergabe, durch Verhaltensweisen seitens des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesens oder im Bereich der Gastronomie, des Finanzwesens oder von Sportvereinigungen. Bisher ist diese so missliche wie hartnäckige Lage dem steten Widerstand der ÖVP gegen eine Gleichschaltung (das ‚levelling up‘) des Schutzes vor Diskriminierung im Dienstleistungsbereich geschuldet. Die FPÖ lehnt sowieso eine Antidiskiminierungsgesetzgebung zum Schutz der Rechte von Lesben und Schwulen ab. Das wird bei der anstehenden Bundespräsidentenwahl sehr wohl zu bedenken sein und ins Gewicht fallen“, unterstreicht Vereinssprecher Thuma.

    „Eine weitere wichtige Österreich-Baustelle ist das Schulwesen. 89 Prozent der SchülerInnen – in der EU sind es 91 Prozent – haben von Übergriffen jeglicher Art auf MitschülerInnen aufgrund deren sexueller Orientierung oder Identität schon gehört oder das selbst festgestellt. Wie soll es da zu einem zivilisierten und gedeihlichen Zusammenleben kommen?“, fragt Lisa Linner, HOSI-Vorstandsfrau und Referentin für Jugend und Community.

    „Wir sind es leid, in Österreich immer noch unrechtmäßige gesetzliche Diskriminierungen von Personen nach deren sexueller Orientierung und Identität zu haben und uns nur damit rühmen zu können, dass die körperlichen Attacken gegen Menschen wegen deren Privat- und Intimsphäre relativ niedrig sind. So rufen wir zu IDAHOT der Politik erneut zu: Wir sind empört! Handelt jetzt!“, formuliert Stefan Thuma als Vereinssprecher der HOSI Linz entschlossen.

    Auch und gerade die EU-Grundrechteagentur (FRA) ist die Situation eine große Herausforderung. Die ernste Problematik, so die FRA, sei unvereinbar „mit der Würde des Menschen (Artikel 1), dem Recht auf Leben (Artikel 2), dem Recht auf Bildung (Artikel 14), der Gleichheit vor dem Gesetz (Artikel 20), dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung (Artikel 21), dem Gesundheitsschutz (Artikel 35) und dem Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf und ein unparteiisches Gericht (Artikel 47) in Kapitel I „Würde des Menschen“, Kapitel II „Freiheiten“, Kapitel III „Gleichheit“, Kapitel IV „Solidarität“ und Kapitel VI „Justizielle Rechte“ der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.

  • Queer Filme bei Crossing Europe

    Queer Filme bei Crossing Europe

    2 Filmtipps zur Crossing Europe 2016:

    webCE16_PA_Die-Geschwister_Brother-and-Sister_5DIE GESCHWISTER / BROTHER AND SISTER
    Regie: Jan Krüger, DE 2016, 89min, OmeU, Spielfilm
    Programmsektion: European Panorama Fiction
    Sa., 23.04.2016 / 20:15 /  City 1
    Mo., 25.04.2016 / 19:00 /  City 1

    Neukölln, ein Berliner Trendbezirk. Wohnungen sind knapp hier. Ohne Bürgschaft, Bonitäts- und Gehaltsnachweis geht schon lange nichts mehr. Thies kennt das Spiel; er arbeitet für eine Immobilienverwaltung und wacht über die Einhaltung der Regeln – bis er Bruno und Sonja trifft. Unter der Hand besorgt er dem ungleichen Geschwisterpaar eine kostenlose Wohnung. Und beginnt eine Affäre mit dem Bruder. Schritt für Schritt taucht er tiefer in das Geheimnis der „Geschwister“ ein. Ein Berlin-Film über einen Einzelgänger, der sich verstrickt. Über ein Paar mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Über eine Stadt, in der alle wohnen wollen.

     webCE16_PA_Ja-Olga-Hepnarova_I-Olga-Hepnarova_2JÁ, OLGA HEPNAROVÁ / I, OLGA HEPNAROVÁ
    Regie: Tomáš Weinreb, Petr Kazda, CZ/PL/SK/FR 2016, 104 min, OmeU, Spielfilm
    Programmsektion: European Panorama Fiction
    So., 24.04.2016 / 20:15 /  City 1
    Sa., 23.04.2016 / 22:45 /  Moviemento 1

    Olga ist eine komplizierte junge Frau, die sich von ihrer gefühlskalten Familie und gesellschaftlichen Konventionen freizu­schwimmen versucht. Kettenrauchend lässt sich der Louise-Brooks-artige Tomboy von einem Arbeitsplatz zum nächsten treiben, bis sie als Lkw-Fahrerin ihre Bestimmung gefunden zu haben scheint. Es gibt Liebhaberinnen, aber keine Beziehung, ständig kommt es zu Konfrontationen, sprachlosen Gefühlsausbrüchen und Ausnahme­zuständen. In konzisen Einstellungen und elegischem Schwarz-Weiß erzählt der Film die kurze Lebensgeschichte einer radikal einsamen jungen Frau, die zur Massen­mörderin wird.

    Karten müssen vorher reserviert werden.
    CROSSING EUROPE Filmfestival Linz
    20. bis 25. April 2016
    www.crossingEurope.at

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