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  • Statt teurer Kampagnen Zulassung schwuler Männer zum Blutspenden!

    Statt teurer Kampagnen Zulassung schwuler Männer zum Blutspenden!

    Das Motto des Roten Kreuzes ist offenbar, lieber teure Kampagnen zu finanzieren, als einmal über den eigen ideologischen Schatten zu springen. Die HOSI Linz fordert Gesundheitsminister Mückstein auf, endlich ein Machtwort zu sprechen!

    Der monatelange Lockdown und die CoV-Beschränkungen haben Spuren bei der Versorgung mit Blutkonserven hinterlassen. Abhilfe schaffen soll die heute präsentierte Kampagne „Blut spenden – Leben retten“, hinter der das Rote Kreuz, die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und der ORF stehen.

    Laut Rotem Kreuz hat sich die Zahl der abgenommenen Vollblutspenden in Österreich in den vergangenen Monaten um fast vier Prozent verringert, nach Ende des Lockdowns 2020 sei jene der durchgeführten mobilen Blutspendeaktionen in ganz Österreich um sechs Prozent gesunken. In der Steiermark warnte das Rote Kreuz sogar vor einem Engpass bei Blutkonserven. Jetzt sollen drei TV-Spots und ihre äquivalenten Radioversionen für einen Umschwung sorgen. Unter dem Motto „Gib dein Bestes – Blutspenden gehen und Leben retten“ erzählen drei Protagonist*innen jeweils, warum eine Blutspende ihr Leben gerettet hat.

    Was sie aber nicht erzählen ist, warum das Rote Kreuz weiterhin – als einzige Organisation – daran festhält, Männer, die Sex mit Männern haben, grundsätzlich vom Blutspenden auszuschließen! Lieber finanziert das Rote Kreuz solche teuren Kampagnen, statt einfach einmal über den eigen ideologischen Schatten zu springen. Denn wissenschaftlich haltbar ist die Begründung längst nicht mehr.

    „Erst gestern hat der israelische Gesundheitsminister angekündigt, schwule Männer in Israel vollständig zum Blutspenden zuzulassen. Was in Israel Recht ist, sollte für Österreich ja wohl auch billig sein“, so der Vereinssprecher der HOSI Linz, Mag. Richard Steinmetz. „Das Rote Kreuz diskriminiert ohne Grund zehn Prozent der männlichen Bevölkerung mit fadenscheinigen Argumenten und blockiert jede Verbesserung aus rein reaktionären, ideologischen Gründen. Wir fordern Bundeminister Mückstein einmal mehr auf, sich nicht weiter vom Roten Kreuz in Geiselhaft nehmen zu lassen. Schwules Blut ist genauso gut!“

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

     

    Linz, 20.08.2021

  • LGBTIQ*-Konzept im Gemeinderat beschlossen

    LGBTIQ*-Konzept im Gemeinderat beschlossen

    In der gestrigen Gemeinderatssitzung stimmten SPÖ, Grünen, NEOS, KPÖ und ÖVP für ein Programm, das in sechs Kategorien Maßnahmen zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community beinhaltet.

    Mit dem Beitritt zum Rainbow Cities Network im Frühjahr 2020 bekannte sich die Stadt Linz dazu, die Eingliederung, Respekt und Gleichberechtigung der LGBTIQ*-Community in der Stadt zu fördern. Ein Gemeinderatsbeschluss vom September 2020 initiierte schließlich eine Arbeitsgruppe, die ein umfassendes Konzept zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community ausarbeiten sollte. Dieses 6-Säulenmodell fand jetzt im Gemeinderat eine breite Mehrheit.

    „Ein schöner Abschluss des Pride Monats Juni ist dieses breite politische Bekenntnis zum kommunalen Konzept zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ* Community in Linz“, freut sich Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz. „In dieser so wichtigen Frage war uns wichtig, dass dieser Beschluss von möglichst allen Fraktionen mitgetragen wird.“

    Seitens der HOSI dankt man in diesem Zusammenhang auch Gemeinderätin Elisabeth Leitner-Rauchdobler für die Grundidee, Bürgermeister Klaus Luger für die Umsetzung unter Einbindung der Community und Stadträtin Eva Schobesberger für ihre Unterstützung. „Wir danken aber besonders der Linzer ÖVP, die sich nach einigem Zögern doch dazu durchgerungen hat, sich zu ihren LGBTIQ*-Bürger*innen zu bekennen. Die Politik in Linz zeigt sich weltoffen und modern – und das ist gut so“, ist Steinmetz überzeugt.

    Steinmetz abschließend: „Jetzt heißt es halt die Ärmel hochkrempeln und an die Arbeit zu gehen! Der Tag Eins nach dem Beschluss ist der Tag Eins, an dem es in Richtung Umsetzung gehen sollte. Das Konzept muss nun mit Leben gefüllt werden. Wir bleiben dran und schauen, dass es jetzt auch an die Umsetzung der Bausteine des Konzepts geht.“

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    V
    ereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 02.07.2021

    Foto: Markus Pichler-Scheder

  • Ein Regenbogen vom Musiktheater bis zum Rathaus!

    Ein Regenbogen vom Musiktheater bis zum Rathaus!

    linzpride2021 – nach einem Jahr pandemiebedingte Pause ist der Regenbogen wieder zurück in Linz!

    Rund 6.000 Mitglieder und Freund*innen der LGBTIQ*-Community in Oberösterreich haben sich heute Nachmittag zu einem friedlichen, lustvollen und fröhlichen Demonstrationszug vom Musiktheater über die Landstraße bis hin zum Hauptplatz versammelt.

    Von Bürgermeister Klaus Luger, Stadträtin Eva Schobesberger, Landesrat Stefan Kaineder und anderen Vertreter*innen der Landes- und Stadtpolitik begrüßt, formierten sich die gut 6.000 Teilnehmer*innen zu einer zweistündigen Parade über die Linzer Landstraße. In sechs farblich getrennten Blöcken erstreckte sich so der Regenbogen über die gesamte Strecke.

    „linzpride ist zurück! Der Regenbogen ist wieder zurück in Linz“, begrüßte Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz, die Teilnehmer*innen am Linzer Hauptplatz. Neben einem Lob für die Stadtpolitik für den beabsichtigen Grundsatzbeschluss zur Förderung der LGBTIQ*-Community stellte Steinmetz aber auch die Lage der LGBTIQ*-Community in Ungarn und Polen in das Zentrum seine Ansprache. „Staatliche Queer-Phobie und Repressalien sind dort leider mittlerweile an der Tagesordnung“, so Steinmetz. Dann rief er die Teilnehmer*innen auf, die Regenbogenfahne hinaus in alle Teile der Stadt zu tragen – von Auwiesen bis Dornach.

    Schon zuvor beim Landhaus wandte sich Viktoria Schablinger, Organisationsreferentin der HOSI Linz, an die Landespolitik: „Wir stehen zwar heute hier vor eurer Haustüre, aber die LGBTIQ* Community ist nicht nur in Linz. Wir sind auch – in Rohrbach – in Perg – in Schärding – in Gmunden – in Steyr – in Kirchdorf. Wir sind in ganz OÖ zuhause! Und auch dort brauchen wir queer-friendly Anlaufstellen, Unterstützung und finanzielle sowie materielle Mittel!  Gleichstellung aller Menschen der LGBTIQ*-Community ist nicht nur Aufgabe der Stadt Linz, sondern auch des Landes OÖ!“

    Pressefoto zur honorarfreien Verwendung:
    Fotocredit: HOSI Linz (Markus Pichler-Scheder)

    Pressefotos:
    Fotos: Markus Pichler-Scheder

    VolksgartenParadenstartRegenbogenfarbe: Blau

    Landstraße:

    Hauptplatz:

  • Grundsatzbeschluss für ein LGBTIQ*-Konzept nicht angenommen

    Grundsatzbeschluss für ein LGBTIQ*-Konzept nicht angenommen

    Nur die Stadtsenatsmitglieder der SPÖ und Grünen stimmten in der gestrigen Sitzung für ein Programm, das in sechs Kategorien Maßnahmen zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community beinhaltet. Leider haben die ÖVP- und FPÖ-Mitglieder diesen Beschluss nicht mitgetragen.

    Mit dem Beitritt zum Rainbow Cities Network im Frühjahr 2020 bekannte sich die Stadt Linz dazu, die Eingliederung, Respekt und Gleichberechtigung der LGBTIQ*-Community in der Stadt zu fördern. Ein Gemeinderatsbeschluss vom September 2020 initiierte schließlich eine Arbeitsgruppe, die ein umfassendes Konzept zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community ausarbeiten sollte. Dieses 6-Säulenmodell fand jetzt im Stadtsenat mit den Stimmen der SPÖ- und Grünen-Mitgliedern als Grundsatzbeschluss keine Mehrheit. Im Juli liegt das Konzept dann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.

    „Ich hätte mich sehr gefreut, wenn es gelungen wäre, im Pride Monat Juni dieses Konzept zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ* Community im Stadtsenat zu beschließen“, so Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz. „Dass die FPÖ da nicht mitgehen wird, haben wir erwartet. Von der Stimmenthaltung der ÖVP sind wir aber überrascht und enttäuscht. Wir haben die Linzer Volkspartei doch für offener und toleranter eingeschätzt.“

    Seitens der HOSI hofft man nun, dass die ÖVP die Zeit bis zum Gemeinderat im Juli nutzt, um sich doch noch zu einem Ja in dieser Frage durchzuringen. „Wir stehen den FPÖ- und ÖVP-Gemeinderät*innen und Stadträt*innen gerne jederzeit mit Rat und Informationen für die Entscheidungsfindung zur Verfügung. Durchs Reden kommen ja bekanntlich die Leute zusammen“, so Steinmetz.

    Die HOSI Linz ist davon überzeugt, dass nur ein breiter politischer Konsens es ermöglichen wird, das jetzt beschlossene Konzept auch umzusetzen und Leben zu erfüllen. Insofern appelliert die HOSI Linz an alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, diesen Grundsatzbeschluss im Juli mitzutragen.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 18.06.2021

  • Homophober Vandalismus

    Homophober Vandalismus

    Wir machen‘s wieder gut!

    Vor ein paar Tagen haben ein paar völlig durchgeknallte Leute den Regenbogen-Zebrastreifen an der Kreuzung Wiener Straße – Lissagasse mit homophoben Parolen beschmiert. Die Community griff zur Selbsthilfe und hat die Schmierereien entfernt.

    Diskriminierung, Homo-, Trans-, Interphobie feiern auch 2021 fröhliche Urständ. Zwar dürfen gleichgeschlechtliche Paare seit zwei Jahren sogar heiraten, aber das bedeutet noch nicht, dass die LGBTIQ*-Community in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Nicht nur, dass immer noch ein echtes Antidiskriminierungsrecht fehlt, wie sehr Toleranz immer noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist, zeigen die Schmierereien am Regenbogen-Zebrastreifen in Linz deutlich.

    „Unser schöner Regenbogen-Zebrastreifen wurde vor ein paar Tagen mit Schimpfwörtern beschmutzt – und das im öffentlichen Raum und ausgerechnet im Pride-Monat Juni“ zeigt sich Mag. Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz verärgert.

    „Wir aber lassen uns das nicht gefallen und setzen ein Zeichen: Gemeinsam mit der SoHo Oberösterreich und den Grünen Andersrum OÖ haben wir mit temporärer Straßenfarbe diese Verschandelung vorerst selbst wieder repariert! Das gibt der Stadt Linz auch die Zeit, um den Schaden durch Hasstiraden & Beschädigung von Allgemeingut professionell zu sanieren“, so Steinmetz abschließend. „Wir machen‘s wieder gut!“

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 14.06.2021

    Fotohinweis:
    Fotos zur honorarfreien Verwendung:
    Fotocredit: G. Niederleuthner/HOSI Linz

    Vorher:

    Direklink: 20210614_zebrastreifen_001nige.jpg

    Aktion (v.l.nr.: Mag. Richard Steinmetz, HOSI Linz, Thomas Banasik, Grüne Andersrum OÖ, Florian Novosel, SoHo OÖ):
    Direktlink: 20210614_zebrastreifen_006nige.jpg

    Nachher :
    Direktlink: 20210614_zebrastreifen_012nige.jpg

    Fotogalerie:
    14.06.2021: Aktion Regenbogenzebrastreifen

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