Kategorie: Aktuelles

  • Die Lesben- und Schwulenbewegung ist lila

    Die Lesben- und Schwulenbewegung ist lila

    HOSI Linz übt sich in Feminismus – und das nicht nur zum Internationalen Frauentag

    HOSI Linz sieht die Schuld an der Diskriminierung von Frauen, Lesben und Schwulen beim Patriarchat.

    Linz (HOSI).  „Der Slogan der HOSI Linz ‚Lebe dein Leben!‘ hat nicht in erster Linie mit Vergnügen zu tun. Wir zeigen damit auf, dass es völlig unnötige, gesellschaftlich kontraproduktive Zwänge sind, mit denen Menschen unbeschadet ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung in das Schema der Heterosexualität und der leiblichen Vater-Mutter-Kinder-Familie gepresst werden. Mit dieser Heteronorm wird das Herrschaftsverhältnis der Männer in der Gesellschaft gefestigt. Daher werden Normabweichungen in Richtung der Homosexualität so wenig toleriert. Das wissen wir dank der Queer Theory schon seit Jahrzehnten, nur wird es bis heute nicht wirklich zur Kenntnis genommen. Der Internationale Frauentag bietet gerade aus der Sicht der Lesben eine gute Gelegenheit, unsinnige gesellschaftliche Zwänge immer wieder zu kritisieren“, weiß Elisabeth Landl, Vorstandsfrau der HOSI Linz.

    „Die Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau gründen sich wesentlich auf das Bild, wie die Gesellschaft das ‚soziale Geschlecht‘ definiert: als konservatives Rollenbild, aber auch als strikte Zweigeschlechtlichkeit, so dass sowohl homosexuelle als auch intersexuelle Menschen unsäglich in die Schablone hineingepresst oder eben diskriminiert werden. Denn jede Spielart der Natur, die am traditionellen Herrschaftsverhältnis der Geschlechter kratzt, wird einerseits als Gefährdung des Patriarchats, andererseits als Chance auf Emanzipation gesehen. Noch heute stehen Lesben und Schwule noch weitgehend unter Rechtfertigungsdruck für ihre Lebensweise. Daher muss eigentlich jede Lesben-, ja auch jede Schwulenbewegung feministisch orientiert sein, will sie auch progressiv wirken. So gesehen ist die HOSI lila – und nicht nur rund um den Internationalen Frauentag“, führt Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz, aus.

    „Wir wollen unser Leben möglichst frei von den patriarchalen Zwängen leben. Damit dienen wir nicht nur unserer Psychohygiene und Lebensqualität, wir halten der Gesellschaft auch einen Spiegel vor und machen die Vielfalt des Lebens und die Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft ein Stück weiter zur gelebten Normalität. Am Samstag, den 19. März, veranstalten die HOSI Linz und das Linzer Frauenbüro KICK IT, ein Frauenfußball in der NMS Harbach. Anstoß für die sieben Frauenmannschaften aus mehreren Bundesländern ist 14 Uhr, der symbolische Ankick wird durch Stadträtin Maga Eva Schobesberger vorgenommen. So setzen wird ein starkes Zeichen zum Internationalen Frauentag“, ist Elisabeth Landl begeistert.

    Für die HOSI Linz
    gez. Stefan Thuma, Vereinssprecher
    gez. Elisabeth Landl, Organisationsreferentin

  • Radiosendung: Radio FRO – Homosexualität als Fluchtgrund

    Radiosendung: Radio FRO – Homosexualität als Fluchtgrund

    Das angelaufene Projekt “Queer refugees welcome” der Homosexuelleninitiative (HOSI) Linz informiert die eigenen Mitglieder und Interessent*innen, die Organisationen der Flüchtlingsbetreuung und deren Personal sowie die Flüchtlinge selbst in sechs Sprachen über die Lage von LGBT-Personen in Österreich. Was ist gesetzlich erlaubt, was wird von der Gesellschaft überwiegend toleriert oder akzeptiert, welche Diskriminierung ist bei uns ein No-Go und welche besteht noch, was sind die speziellen Bedürfnisse homosexueller Flüchtender, was bietet die HOSI Linz den lesbisch/schwulen Flüchtlingen an? Es sind dies Angebote von Beratung, Gemeinschaft und Hilfestellung bei der Integration in die Community und die Gesellschaft. Auch soll eine „Buddy Group“ aufgestellt werden, wo Freiwillige die Flüchtlinge ein wenig im Alltagleben begleiten.

    Im Studio des Radio FRO sprachen die (ehrenamtlichen) Projektleiter des HOSI-Projekts, Rainer Bartel und Gernot Wartner mit Michael Diesenreither.


    Link zur Sendung: http://cba.fro.at/308083

  • Gemeinderat lässt Ampelpärchen wieder anbringen

    Gemeinderat lässt Ampelpärchen wieder anbringen

    Ampelpärchen sind mehr als Ampelpärchen

    Linz war die dritte Stadt in Österreich, die – nach Wien und Salzburg – gleichgeschlechtliche Ampelpärchen installiert hat. Der neue Linzer FPÖ-Stadtrat Markus Hein hat diese nun im November 2015 als eine seiner ersten Handlungen im Amt entfernen lassen. Nun hat der Gemeinderat die Wiederanbringung beschlossen.

    “Wir sind natürlich erfreut und erleichtert über das heutige Abstimmungsergebnis im Gemeinderat, auch wenn ein paar Wermutstropfen die Freude trüben”, so HOSI Linz-Vereinssprecher Stefan Thuma nach dem Ende der Gemeinderatssitzung. „Dass Stadtrat Markus Hein auch noch eine öffentliche Belehrung durch die Magistratsdirektorin braucht, um zu wissen, dass er den Beschluss zügig umsetzen muss, zeigt das fragwürdige Demokratieverständnis der FPÖ. Es steht ihrem fragwürdigen Gesellschaftsmodell, das ja in der überfallsartigen Demontage der Ampelpärchen überdeutlich geworden ist, um nichts nach.“

    Und Thuma weiter: “Ganz besonders schmerzt aber, dass die ÖVP einmal mehr nicht über ihren katholisch-konservativen Schatten springen und lieber mit der FPÖ auf Seite jener stehen wollte, die einem vormodernen Weltbild nachhängen, statt sich als moderne, urbane Stadtpartei zu präsentieren.”

    Insbesondere kritisiert Thuma die Aussage von Gemeinderätin Cornelia Polli (ÖVP), die die Ablehnung ihrer Fraktion damit begründete, dass die ÖVP ja nicht diskriminieren wolle, aber sexuelle Orientierung eine Privatsache sei, die nichts auf Verkehrsampeln verloren hätte. „Uns wären auch konkrete und wirksame gesetzgeberische Fortschritte und die weitgehendste Verwirklichung der Chancengerechtigkeit lieber und dann, dann kann man noch eines draufsetzen und Ampelpärchen installieren. Doch mittlerweile sind die ursprünglich relativ belanglos erscheinenden Ampelpärchen zum Lackmustest einer politischen Grundeinstellung geworden, wo sich politische Gesinnung, Ansicht und Absicht deutlich abzeichnen. Es ist unzweifelhaft, dass Lesben und Schwulen wegen ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung in ihrem Recht auf Privatheit und freie Wahl ihres Privatlebens eingeschränkt und ihnen wesentliche Grundrechte vorenthalten wurden und werden. Wenn man nicht diskriminieren würde, bräuchte man auch nicht betonen, dass man eigentlich nicht diskriminieren wolle. Das ist nur noch peinlich.“

    Dritter Wermutstropfen sei die Tatsache, dass die SPÖ verhindert hat, dass der Antrag von Grünen und KPÖ auf Montage weiterer Ampelpärchen an anderen Stellen der Stadt, sofern diese privat finanziert würden, eine Mehrheit fand.

    “Da der Stadt daraus keine Kosten entstanden wären, ist diese Ablehnung für uns unverständlich. Dennoch danken wir KPÖ, Grünen, NEOS – ja und auch der SPÖ, die heute dieses von der FPÖ angezettelte international beachtete, peinliche Schauspiel beendet haben”, so Thuma abschließend.

    Für die HOSI Linz
    gez. Stefan Thuma, Vereinssprecher

    Linz, den 28.01.2016

  • Verlosung 2×2 Kinokarten “Carol”

    Verlosung 2×2 Kinokarten “Carol”

    Die HOSI Linz verlost 2×2 Kinokarten für den Film “Carol”, der unter anderem ab 18.12.2015 im Moviemento/Linz gezeigt wird.

    Fehler: Kontaktformular wurde nicht gefunden.


    Infos zum Film:

    „Carol”
    Cate Blanchett als sinnliche Verführerin auf der Leinwand

    Ab 18. Dezember wird der Film „Carol” vom Regisseur Todd Haynes mit Oscarpreisträgerin Cate Blanchett und Rooney Mara in Österreich gezeigt. Die „meisterhaft gespielte und inszenierte lesbische Liebesromanze, die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt” (filmstarts.de) war auch der Eröffnungsfilm der diesjährigen Viennale.

    Die wohlhabende Carol verliebt sich in dieser Verfilmung des autobiografischen Patricia Highsmith-Romans im New York der 50er Jahre als elegante Titelheldin in die etwas schüchterne Verkäuferin Therese. Ihr Gatte reagiert cholerisch auf die Rivalin und sinnt auf perfide Rache. Kino-Poet Todd Haynes inszeniert, wie gewohnt, mit unglaublicher Leichtigkeit und visueller Eleganz dieses Drama um eine damals verbotene Liebe. Und er macht aus der schüchtern schönen Rooney Mara („Verblendung”) schier eine neue Audrey Hepburn. Sie erhielt in Cannes die Schauspiel-Palme, beim kommenden Oscar-Rennen dürfte „Carol” mehrfach dabei sein – allen voran die bezaubernde Cate Blanchett.

    Infos: filmladen.at/film/carol/
    Spielort: ab 18.12.: Moviemento, Linz

  • Vielfalt statt Einfalt

    Vielfalt statt Einfalt

    HOSI Linz, Grüne Andersrum OÖ, SoHo OÖ, SJ Linz und Grüne Linz  setzten gemeinsam ein Zeichen gegen die homophobe Politik der Linzer FPÖ und für Weltoffenheit und ein respektvolles Miteinander in Linz. Demo am Freitag, den 11.12.2015 um 15:30 Uhr von der Mozartkreuzung in Linz über die Landstraße zum Neuen Rathaus.

    vielfalt statt einfalt – demo: mozartkreuzung – neues rathaus, 11. Dezember 2015
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    Pressefotos:
    15×10 cm, 300 DPI / Foto: Gerhard Niederleuthner/HOSI Linz

    Demo
    Demo

    Download: Hauptplatz

    Demo
    Demo

    Download: Mozartkreuzung

    20151211_demo_vielfalt_074-nige

    Download: Nibelungenbrücke

    Demo
    Demo

    Download: Ansprachen

    Demo
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    Download: Abschlusskundgebung

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