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  • Neuer Vorstand gewählt

    Neuer Vorstand gewählt

    Foto von links nach rechts: Björn Zahn(Finanzreferent), Elisabeth Landl (Organisationsreferentin), Stefan Thuma (Vereinssprecher)

    Mit Frauenpower in die Zukunft

    Die Ordentliche 33. Generalversammlung der HOSI Linz hat dem Verein nicht nur einen neuen Forderungskatalog gegeben, sondern auch einen Generationenwechsel im Vorstand herbeigeführt.

    Interview auf Radio FRO:

    Linz (HOSI) Die HOSI Linz hat noch viel vor in der nächsten Zeit und ich freue mich, dass unser neu gewähltes Team den Verein durch diese Zeit begleiten darf, “ erklärt Stefan Thuma, neugewählter Vereinssprecher der HOSI Linz. Stefan Thuma ist Großhandelsangestellter und nebenher freier Journalist. Der 37-jährige übernimmt die Funktion von Dr. Rainer Bartel, der von 1994 bis 2000 und zuletzt seit 2013 Vereinssprecher war. Damit vollzieht die HOSI Linz einen Generationenwechsel in den Leitungsfunktionen..

    Ihm zur Seite steht als Finanzreferent der 39-jährige Diplomkrankenpfleger Björn Zahn. Der gebürtige Deutsche übernimmt einen finanziell weitgehend konsolidierten Verein. „Durch die bemerkenswerte Solidarität der Mitglieder und der Community ist es dem letzten Vorstand gelungen, den davor schwer angeschlagenen Verein in ruhigeres Fahrwasser zu steuern und die finanzielle Lage zu stabilisieren. Der Verein ist jetzt wieder neu aufgestellt, ohne die frühere Grundsubventionierung zwar arm, dafür aber sexy. Aber es macht Spaß, in der HOSI und mit den Mitgliedern an der Zukunft des Vereins zu arbeiten“, erklärt Zahn sein Engagement.

    All diese Arbeit und Angebote  zu organisieren, dafür ist ab jetzt eine Frau zuständig. Als Organisationsreferentin ergänzt die 25-jährige Bürokauffrau Elisabeth Landl das Team. Mit ihr ist seit vier Jahren erstmals wieder eine Frau im Vorstand vertreten. Ihre Wahl nimmt Landl auch als Auftrag wahr: „Kernpunkt meiner Arbeit wird jedenfalls sein, die HOSI den Frauen näher zu bringen und mehr Frauen für ein Engagement in der HOSI zu begeistern. Bei allem Respekt vor der Arbeit der letzten beiden Vorstände, aber ich will dorthin kommen, dass Frauen im Vorstand in Zukunft kein Thema mehr sind, sondern eine selbstverständliche Tatsache.“

    Neben der Stärkung der Frauen in der HOSI Linz  sieht Thuma aber auch weiterhin die Finanzierung des Vereins und seiner Aktivitäten als Herausforderung an. Immerhin organisiere der Verein heuer unter dem Motto „Linz PRIDE 2015 – Gemeinsam sichtbar“ wieder ein Straßenfest zum CSD (Christopher Street Day), das finanziert werden will. „Die Veranstaltung ist nicht im Budget vorgesehen und muss daher außerordentlich finanziert werden – das wird noch ein Kraftakt werden. Außerdem stehen heuer im Wahljahr die politischen Parteien hinsichtlich ihrer Haltung zur Gleichstellung und zu den Rechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen besonders auf unserem Prüfstand. Dazu hat die Generalversammlung auch einen neuen Forderungskatalog beschlossen, den wir den politischen Parteien in Oberösterreich gerne mit auf den Weg geben wollen. Und so ganz nebenher muss der Verein auch noch weiterentwickelt werden – es gibt also genug zu tun!“, so Thuma weiter.

    Zu guter Letzt dankt der neugewählte Vereinssprecher noch seinen Vorgängern für deren langjähriges Engagement, ohne das es die HOSI Linz heute wohl nicht mehr geben würde. „Und ich bedanke mich schon vorab dafür, dass uns der frühere Vorstand auch mit weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird“, so Thuma abschließend.

    Für die HOSI Linz
    gez. Stefan Thuma, Vereinssprecher

    Linz, den 25.04.2015

  • Unterstützung der “LGBTI-Gewalterfahrungen-Umfrage”

    Unterstützung der “LGBTI-Gewalterfahrungen-Umfrage”

    Gay-Cops-Austria und die IG Soziologie Forschung führen in Österreich ein Forschungsprojekt zum Thema Hasskriminalität gegen LGBTI’s durch.

    Es geht um Verbrechen bei denen LGBTI’s Opfer von Straftaten werden, weil die Täter sie als LGBTI’s identifizieren oder sie für LGBTI’s halten. Im Vergleich zu Hasskriminalität mit einem rassistischen Hintergrund, ist über diese Form von Verbrechen noch sehr wenig bekannt. Diese Straftaten haben die Tendenz, von den Opfern überdurchschnittlich oft nicht zur Anzeige gebracht zu werden.

    Vergleichbare Studien in Deutschland (MANEO-Umfrage) und der Europäischen-Union (EU-LGBT-Survey) lassen darauf schließen, dass weniger als 10% aller Raub- und Körperverletzungsdelikte an LGBTI-Personen zur Anzeige gebracht werden. Das Dunkelfeld an nicht angezeigten Straftaten bei LGBTI-Personen ist damit ca. doppelt bis dreifach so groß wie für nicht LGBTI-Personen. Ziel dieser Studie ist es deswegen entsprechende Zahlen vorzulegen um damit politische und juristische Entscheidungsprozesse anzustoßen.

    Neben der Erhebung verlässlicher Zahlen zur Dunkelfeldkriminalität sollen auch Maßnahmen evaluiert werden, welche dazu dienen, die Anzeigebereitschaft der Opfer zu erhöhen. Im Vergleich zu anderen Evaluierung derartiger Maßnahmen, können hier die Opfer direkt befragt werden. Damit ergibt sich eine treffgenauere Einschätzung der Sinnhaftigkeit diverser Programme. Eine derartige Evaluierung aus Opferperspektive ist für den deutschsprachigen Raum bisher noch nicht durchgeführt worden und würde damit Pionierarbeit im Bereich des Opferschutzes bedeuten.

    Hate-Crimes gegen LGBTI’s sind unter anderem deswegen so wenig erforscht, da der Zugang zu verlässlichen Daten so schwierig ist. Sie können uns dabei helfen diese Zahlen in Erfahrung zu bringen, indem sie einer möglichst großen Anzahl von LGBTI’s die Umfrage bekannt machen und zu einer Teilnahme motivieren. Das kann entweder direkt über den Link zu der Umfrage geschehen oder über die Facebook-Seite geschehen:

    Link zur Umfrage:

    http://tiny.cc/lgbt

    Link der Facebook-Seite:

    https://www.facebook.com/pages/LGBTI-Gewalterfahrungen-Umfrage/313202668803785

    Alle Daten sind dabei vollständig anonym und nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Die Auswertung der Daten wird nur in zusammengefasster Form erfolgen, damit die Identität aller Personen mit Sicherheit gewahrt bleibt.

  • HOSI warnt vor Homosexualitätsaustreibung

    HOSI warnt vor Homosexualitätsaustreibung

    Homophobie: Adventistische MissionarInnen aus USA auf Heilungsmission in Österreich

    Linz (HOSI) Die HOSI Linz ist alarmiert von den missionarischen Umtrieben der Kirche der Kirche der Siebenten Tags-Adventisten, die mit Hilfe der US-Mission Coming Out Ministries vorgeben, Homosexualität spirituell heilen zu können“ erklärt Gernot Wartner, Vorstandsgeschäftsführer der HOSI Linz. „Der Religion ihre Freiheit! Aber wenn wir begründet meinen, dass eine bestimmte Missionierung schädlich für die Zielgruppe ist, dann nehmen wir uns  die Freiheit der Meinungsäußerung heraus und warnen die betreffenden Menschen!“, ergänzt der Vereinssprecher der HOSI Linz, Rainer Bartel.

    „Allein schon unsere jahrzehntelange Beratung und Begleitung von Schwulen, Lesben und Bisexuellen haben uns so mache Lebenserfahrung gelehrt. Eine davon ist: Die sexuelle Orientierung können wir uns nicht aussuchen! Freilich kämpfen immer wieder Menschen unter dem Druck der Gesellschaft gegen ihre gleichgeschlechtliche Orientierung an, doch das bringt nur Scheinerfolge. Die Rückfälle auf den Boden der Realität sind dann umso schlimmer – für die Betroffenen und ihre Angehörigen“, erklärt Bartel, der sich seit 1994 in der HOSI-Beratung engagiert.

    „Die Kampagne auf Einladung der Kirche der Siebenten Tags-Adventisten in Österreich dauert bereits seit Ende Februar und steht kurz vor ihrem Abschluss. Leider haben wir erst jetzt von diesen Umtrieben Kenntnis erlangt und konnten dieser Mission nicht schon früher eine andere, humanwissenschaftliche Argumentation entgegensetzen“, bedauert Gernot Wartner. „Wir wissen längst, dass extreme Glaubensgemeinschaften aus den USA, gut dotiert, weltweit ihre Fäden ziehen. Doch wenn das im eigenen Land geschieht, ist das schon sehr besorgniserregend (https://www.youtube.com/watch?v=qHgu9TxmFKo). Die missionarische Organisation heißt Coming Out Ministries und propagiert die Heilung von Homosexualität durch den Glauben (http://comingoutministries.org/). Ein bedenkliches, potenziell gefährliches Spiel!“

    „Als eine Vertretungs- und Serviceorganisation für Homosexuelle sind wir nicht unbedingt eins mit der röm.-katholischen Kirche, aber die ist im Vergleich zu den Evangelikalen richtig fortschrittlich im humanistischen Sinn. Immerhin fordert der Katechismus dazu auf, die von Gott gegebene sexuelle Orientierung für sich und andere zu akzeptieren – allerdings dürfe sie nicht ausgelebt werden“, weiß Rainer Bartel aus der Literatur und Diskussionsveranstaltungen der HOSI mit Kirchenvertretern. „Außerdem meinen wir, dass jeder Mensch seine sexuelle Orientierung frei wählen sollte, falls er das überhaupt zustande brächte. Außer dem höchstwahrscheinlichen ‚Rückfall‘ der ‚Bekehrten‘ entsteht auch ein gesellschaftlicher Schaden. Denn manche unreflektierten Menschen könnten beginnen zu meinen, dass Homosexuelle einfach aus Spaß schwul oder lesbisch sind. Und dann wären die lang erkämpfte Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft wieder gefährdet. Aber so weit wird es nicht kommen, wenn der vermeintlichen Heilsbotschaft eine kritische Meinung entgegengesetzt wird“, schließt Bartel.

    Für die HOSI Linz

    gez. Dr. Rainer Bartel Vereinssprecher

    Linz, den 23.03.2015

  • HOSI sucht Frauenpower

    HOSI sucht Frauenpower

    Internationaler Frauentag 2015: Die HOSI Linz will Frauen ermutigen, sich verstärkt zu engagieren.

    Linz (HOSI) Die Botschaft ist so alt wie aktuell: Bei homosexuellen Frauen kumulieren Diskriminierungen: die Benachteiligungen als Frau plus die als Lesbe. Und das gilt trotz der erzielten Fortschritte, so der jüngsten Aufhebung des Verbots der Annahme einer Samenspende durch lesbische Paare als verfassungswidrig! Noch dieses Jahr muss die rechtliche Reparatur bringen und auch andere Gleichstellungsmaßnahmen sind längst überfällig.

    Dafür engagieren sich die HOSI Linz aktiven Frauen und Männer seit nunmehr fast 33 Jahren. Die HOSI Linz nimmt den Internationalen Frauentag nun zum Anlass, heuer engagierte Frauen ganz besonders einzuladen, sich aktiv und maßgeblich in die Arbeit der HOSI einzubringen, denn es steht die alle zwei Jahre stattfindende Vorstandswahl in der HOSI Linz unmittelbar bevor. Vorstandsgeschäftsführer Gernot Wartner erklärt: „Die HOSI Linz ist als Institution wie eine Plattform, auf der begeisterte Menschen gern und gut tanzen können. Eine solche Einrichtung bietet nämlich verbesserte Möglichkeiten, erfolgreich gegen Diskriminierungen anzukämpfen. Es geht darum, das eigene Schicksal einmal selbst in die Hand zu nehmen!“

    Vereinssprecher Rainer Bartel ergänzt: „Schon viele Jahre bemühen wir uns, mehr Frauen für den Vorstand zu gewinnen – zuletzt haben wir es nicht geschafft, wenigstens eine einzige Frau ins Leading Team zu holen. Wir hören immer, die männlichen geprägten, vorgegebenen Strukturen machten es für Frauen unattraktiv, sich zu engagieren. Doch wir sagen: Kandidiert, geschätzte Frauen und besetzt möglichst viele, vielleicht sogar (fast) alle Postitionen im Vorstand! Die ‚alten Hasen‘ machen euch gern Platz. Tür und Tor stehen euch offen. Einer wesentlichen Gestaltung mit Herz, Hirn und Händen von Frauen steht nichts im Weg!“

    „Für Interessentinnen – wie freilich auch Interessenten – für eine Vorstandsposition nehmen wir uns freilich Zeit für informative Gespräche. Das jetzige Team steht gern zur Verfügung, um neue KandidatInnen, wenn sie wollen, gut in ihre neuen Verantwortungen einzuführen. Wir wollen ein neues Team unter günstigem Wind in Fahrt setzen“, schließt Wartner.

    Für die HOSI Linz gez. Dr. Rainer Bartel Vereinssprecher

  • 1 Jahr HOSI @ Goethestraße – die Party

    1 Jahr HOSI @ Goethestraße – die Party

    >> Video 1 Jahr HOSI @ Goethestraße

    Das Vereinszentrum für die Linzer Community

    Die HOSI Linz feiert 1 Jahr Goethestraße. In diesem einem Jahr ist das neue Vereinszentrum ein beliebter Anlaufpunkt für die Community in Linz und OÖ geworden. Bekannte Gesichter und viele neue Personen haben in den vergangenen 12 Monaten das Vereinszentrum besucht. Neben den alle zwei Wochen stattfindenden HOSI-Treffs, wurde das Vereinszentrum für zahlreiche Vorstandssitzungen und Organisationstermine genutzt. Der Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest wurde hier gemeinsam bejubelt. Ulrike Lunacek, die Gay Cops Austria und die AG Pro haben mit euch unvergessliche Abende im Vereinszentrum verbracht. Das Vereinszentrum ist ein gern genutzter Ausgangspunkt für viele neue Frauenaktionen, wie z.B. die Ladies-Night. Tausend Gründe dieses Jubiläum zu feiern! Sei dabei!

    • kurzer Rückblick auf das erste Jahr in der Goethestraße
    • Welcome-Sekt
    • das Beste aus Rock, Pop & Dance Music

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