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  • danke!

    danke!

    Wir sagen Danke für die vielfältigen und großzügigen Unterstützungen im heurigen Jahr. Wir danken besonders unseren Mitgliedern, unseren Unterstützer*innen und Freund*innen. Wir wünschen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freuen uns auf viele tolle, lustvolle und unterhaltsame Aktivitäten.

    Hinweis: HOSI Beratung
    Letzte Beratung 2018: Do. 20.12.2018
    Erste Beratung 2019:  Do. 3.1.2019

  • Zeit, Haltung zu zeigen

    Zeit, Haltung zu zeigen

    10. Dezember – Internationaler Menschenrechtstag

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte wurde vor 70 Jahren am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris verkündet. Darauf aufbauend wurde 1950 die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK ) unterzeichnet, die 1953 in Kraft getreten ist.

    Sie schützt in Artikel 8 das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Dieses umfasst auch das Recht auf Identität und Entwicklung der Person, umfasst auch sexuelle Orientierung und das Sexualleben, die geschlechtliche Identität und bekräftigt das Recht auf körperliche Unversehrtheit und geistige Gesundheit.

    „Heute, 70 Jahre nach der Verabschiedung der Menschenrechtserklärung der UN und 65 Jahre nach in Kraft treten der EMRK stellen verschiedenste Vertreter*innen einer Regierungspartei immer wieder grundsätzliche Menschenrechte in Frage“, erklärt Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz. „Es werden fast tagtäglich die Grenzen des Sagbaren und Erträglichen neu ausgelotet und weiter verschoben. Es gilt das Diktat der Wirtschaftsliberalität, der Umverteilung nach oben. Um davon abzulenken, wird populistische Hetze gegen Minderheiten betrieben.“

    Natürlich stelle sich die Frage, was es die HOSI betrifft, wenn gegen Migrant*innen gehetzt wird, wenn jahrzehntelang selbstverständliche Errungenschaften der Sozialpartner*innenschaft ohne mit der Wimper zu zucken von der aktuellen Regierung vom Tisch gewischt werden. Dazu sei an den deutschen evangelischen Theologen Martin Niemöller  erinnert, der einst treffend formulierte:

    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”

    „Die steigende Zahl der Übergriffe – auch gewalttätigen Übergriffe auf LBSTIQ*-Personen in Deutschland, aber auch – wenn auch zum Glück noch nicht in diesem Ausmaß – auch in Österreich sollten uns hier deutliche Mahnung sein. Die Politik der Regierung baut auf Entsolidarisierung. Jede*r kümmere sich um sich selbst und soll dafür achselzuckend die Probleme und Bedürfnisse ihrer/seiner* Mitmenschen ignorieren. Das ist nicht unsere Vorstellung von Gesellschaft.

    Es liegt an uns allen, auch dann laut zu werden und aufzustehen, wenn wir nicht direkt betroffen sind. Aufzustehen, wenn jugendliche Asylwerber*innen ohne Gerichtsverfahren in ein unwürdiges Lager mit Stacheldrahtzäunen gesteckt werden – vor kurzem geschehen. In Österreich. 2018.

    Es liegt an uns aufzustehen, wenn Politiker*innen im populistischen Law-and-Order-Rausch zwar laufend die Kompetenzen der Sicherheitsbehörden bis an den Rand der legalen Möglichkeiten erweitern – den Pfad des Sinnvollen längst verlassen, und kein Geld mehr für sozial engagierte Organisationen ausgegeben wird, die wichtige Arbeit in verschiedensten Bereichen leisten.

    Es liegt an uns aufzustehen, wenn Politiker*innen bei Kultur und Bildung sparen und stattdessen mit Bau- und Verkehrsprojekten aus dem letzten Jahrhundert unsere Zukunft gefährden“, so Steinmetz weiter.

    „Wer sich je gefragt hat, wie es damals passieren konnte, dass die Nazis so stark wurden, bekommt jetzt eine anschauliche Vorführung. So unfassbar es ist – 2018, im Jahr des Republikjubiläums, stellt sich in Österreich die Frage des „Niemals wieder.“ mit neuer Deutlichkeit.

    Sebastian Kurz hat mit dem Slogan ‚Es ist Zeit.‘ die Wahl gewonnen. Ja, es ist Zeit. Es ist Zeit aufzustehen und Haltung zu zeigen. Es liegt an uns die Menschenrechte und ein pluralistisches Gesellschaftsmodell zu verteidigen. Es ist Zeit für ein empathisches Miteinander und gegen Hetze und gesellschaftliche Spaltung aufzustehen!“ so Steinmetz abschließend.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 09.12.2018

  • La Cage aux Folles im Theater Maestro

    La Cage aux Folles im Theater Maestro

    „Ein Käfig voller Narren” zeigt die Theatergruppe „bunt kariert ungeniert” im Linz Theater Maestro. Ermäßigter Eintritt für HOSI-Linz Mitglieder!

    Das Stück „Ein Käfig voller Narren“ von Jean Poiret ist zeitlos. Ethem Saygieder-Fischer hat ein Traumteam gefunden: Thomas Pohl darf wieder
    einmal die Diva sein und Joachim Rathke muss die Fassade nach
    außen aufrecht erhalten.

    Im Stück sind Nachtclubbesitzer George und Albin, der Star der abendlichen Show, seit über 20 Jahren ein Paar. Krisen, Küsse, Streit und Leidenschaft sind die Würze ihres langjährigen Zusammenseins. Diese Krisen haben oft ihren Ursprung in Georges Sohn Laurent, der nun erwachsen, seine Angebetete heiraten will. Aber seine Verlobte Muriel stammt aus einer erzkonservativen Familie. Unterschiedlicher könnten die Elternpaare kaum sein. Um einen Eklat und das Platzen der Hochzeit zu vermeiden, erklären sich George und Albin ihres Sohnes zuliebe bereit, eine konventionelle Familie vorzutäuschen, und versuchen ihre Umgebung so harmlos und unauffällig wie möglich zu gestalten.

    Ein lustvolles und starkes Stück über verschiedenen Lebenswelten und ein Plädoyer für das Stehen zu sich selbst. Auch 45 Jahre nach der ersten Premiere von „La Cage“ stellt sich die Frage, kann sich Liebe letztendlich durchsetzen. Das wird der Abend zeigen – dazu gibt es natürlich Live-Musik, mitreißende Songs, viel Humor und Tanz.

    Quelle: PRIDE – das lesbisch/schwule Österreichmagazin, Dez. 2018
    Text: Gerhard Niederleuthner
    Foto: Werner Streitfelder
    Artwork: Bernhard Kronberger

    Theater Maestro Bismarckstraße 18, 4020 Linz
    Ab Do., 20.12.2018

    Weitere Spieltermine  bis März:
    Dezember: 23.12.2018 (17 Uhr)
    Jänner: 12./17./19./24.01.2019 (jeweils 19:30 Uhr) • 27.01.2019 (17 Uhr)
    Februar: 02.02.2019 (19:30 Uhr) • März: 02./08./09./16.03.2019 (jeweils 19:30 Uhr)
    24.03.2019 (17 Uhr) • 28./30.03.2019 (jeweils 19:30 Uhr)

    Karten: Tel. 0732 / 771176 oder maestro-linz.com

    Ermäßigter Eintritt für HOSI-Linz Mitglieder!
    13 Spieltermine im Dez. 2018 bis März 2019
    buntkariertungeniert.com

  • Öffnungszeiten 2018/2019

    Öffnungszeiten 2018/2019

    #feiertage @fortynine

    Wir haben geöffnet für dich:

    Fr. 21.12.18 | 21.00
    Sa. 22.12.18 | 21.00

    Mo. 24.12.18 | 22:00
    Weihnachtsabend

    Fr. 25./Sa. 26.12.18
    geschlossen!

    Fr. 28./Sa. 29.12.18
    geschlossen!

    Mo. 31.12.18 | 21:00
    Silvesterparty
    mit Djane VanIce & DJ Beatpatrol

    Fr. 04.01.19 | 21.00
    Sa. 05.01.19 | 21.00

    Hinweis: HOSI Beratung

    Letzte Beratung 2018: Do. 20.12.2018
    Erste Beratung 2019:  Do. 3.1.2019

  • Ein Ende der Farce!

    Ein Ende der Farce!

    HOSI Linz erfreut

    Die Bundesregierung findet keine Mehrheit für die Verankerung der heterosexuellen Ehe in der Verfassung und erklärt sich nunmehr bereit, die VfGH-Erkenntnis zur Öffnung von Ehe und Partner*innenschaft umsetzen zu wollen.

    “Wir freuen uns riesig, dass die Ehe nun endlich auch für Lesben, Schwule und Bisexuelle geöffnet wird, und dass die Eingetragene Partner*innenschaft nun auch heterosexuellen Paaren offenstehen wird. Wir freuen uns auch über Justizminister Josef Moser, der sich trotz Druck aus FPÖ und Kirche entschieden hinter den Verfassungsgerichtshof gestellt und Respekt vor dessen Entscheidung eingefordert hat. Wir danken besonders SPÖ und NEOS, die sich den Versuchen, die heterosexuelle Alleinstellung der Ehe in der Verfassung festzuschreiben, standhaft verweigert haben. Unser Dank gilt aber auch den Grünen und der Liste Pilz, die in dieser Frage immer eindeutig hinter der LGBTI-Community gestanden sind”, freut sich Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz.

    „Damit sollte diese Farce endlich ein Ende haben. Dieses Schauspiel war ja bereits unerträglich. Es ist uns unverständlich, warum es sich die Politik in solchen Fragen dermaßen schwermacht. Immerhin sind 74% der Österreicher*innen für die Öffnung der Ehe – das reicht bis weit in die Kreise der ÖVP und der FPÖ hinein“, so Steinmetz weiter.

    „Besonders charmant finden wir, dass gerade am internationalen Coming-Out-Tag diese Nachricht bekannt wird. Dennoch bleiben viele Forderungen weiterhin offen, wie zum Beispiel die Sichtbarkeit von vielfältigen Lebensweisen im Bildungswesen, eine Ausweitung des Diskriminierungsschutzes (Levelling Up), ein rechtlicher Schutz der körperlichen Unversehrtheit von intergeschlechtlichen Menschen oder die rechtliche Möglichkeit einer unbürokratischen und selbstbestimmten Änderung des Personenstands. Der Weg ist noch weit, aber wir freuen uns über jeden Schritt“, so Steinmetz abschließend.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 11.10.2018

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