Kategorie: Presseaussendungen

  • 13.12.2024: Tag der offenen Tür

    13.12.2024: Tag der offenen Tür

    Herzliche Einladung!

     Das Jahr 2024 war für die HOSI Linz ein Jahr der großen Veränderungen und Fortschritte. In den letzten Monaten wurde der neue Communityraum gestaltet. Dieser Raum soll ein Ort des Austauschs und der Begegnung sein und ergänzt das Angebot der queeren Bar forty nine. Am 13.12.2024 ab 15:00 Uhr lädt die HOSI Linz daher alle ein, die Räumlichkeiten zu besuchen und mit den Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen.

    [Linz, 08.12.2024] Das Jahr 2024 war für die HOSI Linz ein Jahr der großen Veränderungen und Fortschritte. Im Frühjahr hat der Verein die Gelegenheit genutzt, im gleichen Gebäude weitere Räumlichkeiten anzumieten und so das Büro und den Beratungsraum in den ersten Stock zu verlegen. Diese Veränderung eröffnete dann die Möglichkeit, den bisherigen Büroraum in etwas ganz Besonderes zu verwandeln.

    „Mit viel Einsatz und Kreativität haben wir in den letzten Monaten unseren neuen Communityraum gestaltet. Dieser Raum soll ein Ort des Austauschs und der Begegnung sein – bewusst anders als unsere Queere Bar „forty nine“. Hier möchten wir einen gemütlichen, offenen Rahmen bieten für unsere Jugendgruppe „KiKi“, Workshops, Buchlesungen oder einfach nur, um in unserer neu aufgebauten Bibliothek zu stöbern oder zu verweilen,“ so Vereinssprecher Michael Müller.

    „Obwohl noch nicht alles perfekt fertiggestellt ist, sind wir bereits jetzt sehr stolz auf das, was wir erreicht haben, und freuen uns darauf, diesen Meilenstein mit Ihnen zu teilen. Deshalb laden wir Sie herzlich ein zu unserem Tag der offenen Tür am Freitag, den 13. Dezember 2024, ab 15:00 Uhr in den neuen Räumlichkeiten der HOSI Linz,“ freut sich Müller.

    Und Müller abschließend: „Freuen Sie sich auf einen Nachmittag mit Punsch, Keksen und der Möglichkeit, unsere neuen Räume sowie unsere Arbeit aus nächster Nähe kennenzulernen. Außerdem bietet der Tag eine Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Vorstandsmitgliedern der HOSI Linz sowie weiteren engagierten Aktivist*innen. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns willkommen zu heißen!“

    gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller
    Vereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 08.12.2024

  • Django darf reiten – mit dem Sanktus der oö. Türkisen im Landtagsausschuss

    Django darf reiten – mit dem Sanktus der oö. Türkisen im Landtagsausschuss

    FPÖ-Mandatar Michael Gruber wird vom Immunitätsausschuss der oö. Landtags nicht ausgeliefert und bleibt somit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft entzogen. Die HOSI Linz ist empört und warnt erneut vor den sich längst abzeichnenden extremistischen Tendenzen.

    [Linz, 11.10.2024] „Es mutet unwillkürlich wie ein wilder Western an, angesiedelt im 19. Jahrhundert irgendwo im Nirgendwo, wo ein Revolverheld aufräumt. Doch im Mitteleuropa des frühen 21. Jahrhunderts darf Michael Gruber, Landesparteisekretär und Landtagsabgeordneter der FPÖ OÖ, auf solche Weise verbal und aktionistisch weitermachen. Sein Ausritt gegen ‚Regenbogen da, Regenbogen dort‘, ‚Frühsexualisierung der Kinder‘ und ‚degenerierte linke Politik‘, noch dazu mit der Ankündigung, endlich ‚aufzuräumen‘, bleibt nun ohne juristische Folgen für ihn“, meint der Vereinssprecher der HOSI Linz, Michael Müller.

    Sehr wohl gebe es aber Folgen, wie Müller weiter ausführt: “Grubers Auftritt hat spürbare Folgen für alle queeren Menschen – Menschen, die sich im Sinn von Buntheit, Liberalität und eigenständiger Selbstverwirklichung unter dem Regenbogen finden und sich stolz zeigen. Schon seit längerem wird beobachtet, dass queere Menschen verstärkt Übergriffen ausgesetzt sind, nicht nur verbal, sondern auch immer öfter physisch. Diese Entwicklung hat ganz klar auch die Politik der FPÖ und im speziellen solche widerlichen Videos wie jenes von Michael Gruber mitzuverantworten.“

    Die Immunität von Abgeordneten ist eine sinnvolle Einrichtung, die vor Strafverfolgung schützen kann, wenn Abgeordnete in der Hitze der parlamentarischen Auseinandersetzung eine juridische Grenze überschreiten. Doch ebenso sinnvoll ist die Ausnahmebestimmung, dass der zuständige Parlamentsausschuss die Immunität aufheben kann. Das soll er dann tun, wenn die Gesetzesübertretung eben nicht im Rahmen einer parlamentarischen Auseinandersetzung erfolgte. Dann wäre der Weg für die Staatsanwaltschaft frei, die das Verfahren einstellen oder Anklage erheben kann, die ohnedies nicht zwangsläufig in eine gerichtliche Verurteilung münden muss.

    Die HOSI Linz vertritt die Auffassung, dass ein Video, das im Zug des Wahlkampfs angefertigt und veröffentlicht wird, keineswegs Element einer parlamentarischen Debatte darstellt, und kritisiert die Mehrheitsentscheidung des oö. Immunitätsausschusses entschieden.

    „Es war zu erwarten, dass die FPÖ ihren Generalsekretär und Abgeordneten nicht der Justiz ausliefert. Doch das Gruber schützende Stimmverhalten der tief türkisen ÖVP hat uns in der HOSI Linz erstaunt und wirkte für uns demaskierend. Die MFG, die ebenfalls gegen Grubers Auslieferung stimmte, bemühte das Argument der Meinungs- und Redefreiheit. Angesichts der Auswüchse dieses in den USA nahezu verabsolutierten Freiheitsbegriffs schaudert uns vor der Grenzenlosigkeit einer solchen Freiheit, die fast einem Freibrief für Gesetzesverletzungen gleichkommt. FPÖ und MFG haben sich in der Abstimmung im oö. Immunitätsausschuss in ihrer Homophobie zusammengefunden. Sie wurden dabei von den Türkisen unterstützt, die nichts Eiligeres zu tun haben, als populistischen und extremistischen Positionen einschlägiger Parteien zu folgen und ihnen nachzueifern“, erklärte HOSI-Vereinssprecher Michael Müller abschließend.

    gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 11.10.2024

    Siehe dazu Presseaussendung vom 13.09.2024:

    Keine Existenzberechtigung? Die gefährliche Botschaft hinter Grubers Video

  • Nationalratswahl 2024

    Nationalratswahl 2024

     Keine queeren Stimmen für FPÖ und ÖVP!

    Die Nationalratswahl 2024 ist für alle Menschen eine schwierige Entscheidung. Allerdings: FPÖ und ÖVP sind für queere Menschen jedenfalls nicht wählbar.

    [Linz, 23.09.2024] Die Nationalratswahl am kommenden Sonntag bedeutet auch, sich anzusehen, wie sich die wahlwerbenden Parteien gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten verhalten. Hinsichtlich der LGBTIQ*-Community fällt diese Überprüfung bescheiden aus. Seitens der ÖVP wird jeder Fortschritt blockiert und die FPÖ fällt nur durch niederträchtige, polemische Hetze auf.

    „Eigentlich gibt es nur vier Parteien, die eine einigermaßen glaubwürdige LGBTIQ*-Position vertreten – nämlich die SPÖ, die Grünen, die NEOS und die KPÖ,“ erläutert Michael Müller, Vereinssprecher der HOSI Linz die Position der HOSI Linz. Die Grünen hätten der ÖVP in den letzten Jahren trotz deren heftigen Widerstand einiges an Verbesserungen abgetrotzt; Baustellen seien aber geblieben: Sogenannte ‚Konversionstherapien‘ sind immer noch nicht verboten, schmerzlich fehlt das Levelling-Up im Diskriminierungsschutz, medizinisch nicht notwendige Operationen an intergeschlechtlichen Kindern sind immer noch erlaubt, der selbstbestimmte Wahl alternativer Geschlechtseinträge für trans-, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen wird genauso vermisst wie eine Verbesserung der Aufenthaltssituation für queere Flüchtlinge.

    „Es wäre so einfach und es würde auch wenig kosten, diese Verbesserungen einzuführen und Österreich damit gleichstellungspolitisch an die Mehrzahl der EU-Staaten aufschließen zu lassen – und es wäre so wichtig für die Betroffenen, so Müller, der die Blockadehaltung der ÖVP nicht verstehen kann. „Und dann sehen wir uns der Möglichkeit gegenüber, dass die ÖVP mit der FPÖ nach der Wahl eine Regierung bilden könnte. Angesichts der letzten Regierungsbildungen in Niederösterreich und Salzburg schließen wir nicht aus, dass die ÖVP trotz einer klaren Absage vor der Wahl, nach der Wahl nicht dennoch mit der FPÖ koaliert. Die ÖVP ist hier weder glaub- noch vertrauenswürdig.“

    Wofür die FPÖ stehe, habe nicht nur deren Obmann Herbert Kickl schon öfter von sich gegeben, sondern gerade ein aktuelles Video des FPÖ-Landtagsabgeordneten Michael Gruber zeige, was die LGBTIQ*-Community von einer Regierungsbeteiligung der FPÖ zu erwarten hätte. Gruber zerreißt darin eine Regenbogenfahne und wirft sie in den Müll. Gruber steht dabei an einer Haltestelle, im Hintergrund ist “LGBTQ” durchgestrichen. In dem Video wettert er unter dem Titel “Aufräumen für Österreich” gegen eine “linke, degenerierte Politik”, worunter er die Themen “96 Geschlechter und Regenbogen” subsumiert. “Regenbogen dort, Regenbogen da”, das sei “für den Mistkübel”, sagt Gruber in dem Video. Es brauche lediglich “ein Manderl, ein Weiberl, und dann gibt es Kinder”.

     „Wir sind nur noch entsetzt. Dieses Video ist infam und niederträchtig. So sät die FPÖ Hass und ruft zu Gewalt gegenüber der LGBTIQ*-Community auf. Diskriminierung und Hetze sind keine Meinungen. Die FPÖ vermittelt die Botschaft, dass queere Menschen keine Existenzberechtigung haben, verstärkt das Gefühl der Unsicherheit und Ausgrenzung und trägt dazu bei, dass queere Menschen sich unsichtbar und unerwünscht fühlen. Dies ist nicht nur eine politische, sondern vor allem eine menschliche Katastrophe.” erläutert Michael Müller.

    „Alle, die nicht ins Weltbild der FPÖ passen, müssen sich dessen bewusst sein, was es bedeutet, wenn eine Partei, die eine solche Hetze als ‚legitime Kritik‘ bezeichnet, an die Regierung kommt. Wir sehen seit Jahren, wie es der LGBTIQ*-Community in Russland, in Polen unter der PiS-Regierung, in Ungarn und auch jetzt in Bulgarien oder Georgien geht: Unterdrückt, verboten, ausgegrenzt, unsichtbar gemacht. Unsere Botschaft ist klar: In Österreich darf kein Platz für autoritäre Parteien sein, die sich gegen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Minderheiten und Menschenrechte stellen. Am 29. September daher keine Stimme für die FPÖ und keine Stimme für die Blockadepartei ÖVP, die womöglich diese FPÖ auch noch in die Regierung holt!“, so Müller abschließend.

    gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller
    Vereinssprecher der HOSI Linz

     Linz, 23.09.2024

  • linzpride2024: Ausgelassene, friedliche und respektvolle Stimmung

    linzpride2024: Ausgelassene, friedliche und respektvolle Stimmung

    Am Samstag, den 06.07.2024, fand zum dreizehnten Mal linzpride als sichtbares Zeichen der LGBTIQ*-Community (LGBTIQ: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex, Queer) in Oberösterreich statt. Insgesamt waren etwa 12.000 Personen dem Aufruf der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz gefolgt und haben gemeinsam für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung demonstriert.

    „Wir sind glücklich, dass sich so viele Personen unserem Aufruf angeschlossen haben und auch, dass der Paradentag ohne Störaktionen oder Übergriffe gegenüber Mitgliedern der LGBTIQ*-Community vorbeigegangen ist.“, zeigt sich Michael Müller, Vereinssprecher der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz erleichtert und erfreut. „Wir sind auch stolz darauf, dass das neue Angebot “Pride City” am OK Platz und dem Ursulinenhof so gut aufgenommen wurde.“

    Zwölf Organisationen und Einrichtungen aus dem queeren Spektrum hatten Gelegenheit, ihre Tätigkeiten und Anliegen einem breiten und interessierten Publikum zu präsentieren. Parallel wurden im Moviemento Kurzfilme von queeren lokalen Künstler*innen gezeigt und bei der “Pride Night” sorgten DJ Caruso und Metamorkid für eine ausgelassene Stimmung im ausverkauften Haus.

    Die Vertreter*innen der Politik aus Stadt, Land und Bund versicherten bei ihren Ansprachen unisono, dass sie die LGBTIQ-Community in Oberösterreich auch weiterhin tatkräftig unterstützen würden. Die HOSI Linz als Veranstalterin der Parade zum linzpride2024 dankt in diesem Zusammenhang der Stadt Linz zu dieser wohl wichtigsten und größten LGBTIQ*-Veranstaltung in Oberösterreich.

    „Wir bedanken uns daher ganz herzlich bei der für LGBTIQ*-Angelegenheiten zuständige Vizebürgermeisterin Tina Blöchl, sowie dem Bürgermeister Klaus Luger und der Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer für die gewährte Unterstützung“ freut sich Michael Müller. „Weiters bedanken wir uns herzlichst bei unseren Sponsor*innen und Partner*innen für die Unterstützung und gute Kooperation. Ein besonderer Dank geht an LIWEST als Hauptsponsor des linzpride2024.“

    Die HOSI Linz dankt aber auch der Linzer Polizei, die sowohl Parade als auch das Pride City vorbildlich begleitet und allen Teilnehmer*innen und Besucher*innen auch ein sicheres Gefühl gegeben hat. „Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass sowohl Parade als auch das anschließende Fest am OK Platz bzw. im OK Mediendeck in entspannter, freudiger und vor allem friedvoller Atmosphäre über die Bühne gehen konnte. Uns freut es dann besonders, dass sich die vielen tausend Besucher*innen der linzpride2024 wohl und willkommen gefühlt haben,“ so Müller abschließend, der auch betonte, dass nicht einmal der kurzzeitige Wolkenbruch zu Ende der „Pride City“ der entspannten Stimmung etwas anhaben konnte. Die Besucher*innen wechselten einfach zur „Pride Night“…

    Der Termin für die linzpride2025 wird zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

    Fotocredit: Jakob Koch/HOSI Linz

  • Neuerungen und erweitertes Programm bei linzpride2024

    Neuerungen und erweitertes Programm bei linzpride2024

    Die HOSI Linz ist stolz, die Neukonzeptionierung der linzpride für das Jahr 2024 bekanntzugeben.

    Linz [18.03.2024] –Ergebnis dieser Überarbeitung ist die Umgestaltung des Pride Open Air zur “Pride City”. Die Pride Parade wird eine neue Route bekommen und auch die Pride Night übersiedelt in eine neue Location – das OK-Mediendeck.

    linzpride findet dieses Jahr am 6. Juli 2024 statt und startet wie gewohnt ab 12:00 mit einem Warm-up im Volksgarten. Start der Demonstration ist um 14:00 Uhr. Neu ist, dass nicht mehr das Urfahraner Jahrmarktgelände Ziel der Demo sein wird, sondern der Paradenzug im Kreis durch die Stadt verläuft, um wieder im Volksgarten zu enden. Das ebenfalls überarbeitete Programm im Anschluss sieht ein Nachmittagsevent rund um das Offene Kulturhaus vor. Hier wird im Rahmen der neuen „Pride City“ am OK-Platz und im Ursulinenhof ein Markt entstehen, der als Präsentationsplattform für Communityvereine und Kooperationspartner*innen dient. Die Afterparty der linzpride findet im OK-Mediendeck statt und bietet ab 21:00 Uhr ein buntes Programm mit queeren Künstler*innen aus Oberösterreich und darüber hinaus.

    „Durch die engere Zusammenarbeit ermöglichen wir vielen queeren Einrichtungen und Künstler*innen in Linz bzw. Oberösterreich eine Plattform zur Präsentation unter einem Dach“, so Michael Müller, Vereinssprecher der HOSI Linz. „Wir stellen auf diesem Weg den Community-Gedanken mehr in den Vordergrund und legen damit eine starke und breite Basis für die kommenden herausfordernden Jahre.“

    Zusätzlich zur Neugestaltung der linzpride wird auch das Angebot für die lokale Community über den gesamten Pride-Monat Juni deutlich ausgeweitet. Neben einer Vielzahl an Unterhaltungs- und Infoabenden im fortynine, dem Vereinslokal der HOSI Linz, sind auch weitere Veranstaltungen mit Kooperationspartner*innen in Planung.

    Die Gründe für die Neukonzeptionierung liegen überwiegend in dem durch die immer stärker steigenden Besucher*innen-Anzahl resultierenden organisatorischen Aufwand sowie den damit verbundenen Kosten. Trotz finanzieller Unterstützung der Stadt Linz stellte das Pride Open Air in seiner bisherigen Form ein zu großes finanzielles Risiko dar. Ergänzend hierzu kamen Planungsunsicherheiten durch das neu entstandene LIDO Sounds Musikfestival im gleichen Zeitraum (mehr: linzpride2024 verschoben – HOSI Linz.at).

    „Im letzten Jahr wurde deutlich, dass die linzpride eine Größe erreicht hat, die ehrenamtlich in ihrer aktuellen Ausgestaltung nicht mehr zu bewältigen ist“, so Michael Müller. „Mit dem Wegfall des Pride Open Airs verringert sich auch die Notwendigkeit, den größten Teil unserer Ressourcen in eine intensive Sponsor*innen-Suche zu investieren. Damit wird auch einer Kommerzialisierung der Pride vorgebeugt. Wir setzen uns dafür ein, die Authentizität und Integrität der Community generell und der linzpride im Speziellen zu bewahren. Die linzpride ist und bleibt eine Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit der queeren Community in Linz und Oberösterreich.“

    Seit November finden monatlich öffentliche Infotreffen zur linzpride statt, zu denen die Organisator*innen einladen: „Wir freuen uns über alle Interessierten, die vorbeikommen. Diese Treffen bieten eine hervorragende Gelegenheit, um mehr über die linzpride zu erfahren, Fragen zu stellen und sich aktiv einzubringen. Teilnahme und Engagement sind für uns als ehrenamtliche Einrichtung, die sich selbst der Community verpflichtet sieht, sehr wichtig und wir freuen uns darauf, neue Gesichter und engagierte Personen bei diesen Treffen begrüßen zu können“, so Mag. Gerhard Niederleuthner, der Organisationsleiter für linzpride2024. Das nächste Infotreffen findet am 19. April ab 19:00 in der Queer Bar forty nine statt (Schillerstraße 49, 4020 Linz).

    Aktuelle Informationen gibt es unter https://www.linzpride.at sowie auf Social Media auf Facebook (HOSI Linz und linzpride) und Instagram (@hosilinz und @linzpride).

    Die HOSI Linz freut sich auf die linzpride2024 und dankt allen, die diesen Tag ermöglichen, von der Politik, über unsere Partner*innen sowie der oberösterreichischen LGBTIQA*-Community. Unser größter Dank gilt allen Helfer*innen für ihre treue Unterstützung.

    gez. Dipl.-Ing. Dr. Michael Müller
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    gez. Mag. Gerhard Niederleuthner
    Gesamtleiter linzpride2024

    Linz, 18.03.2024

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