Autor: HOSI Linz

  • Gemeinderat beschließt Erarbeitung eines LGBTIQ*-Konzepts

    Gemeinderat beschließt Erarbeitung eines LGBTIQ*-Konzepts

    HOSI Linz begrüßt die Annahme des gemeinsamen fraktionsübergreifenden Antrags zur Erstellung eines kommunalen Gesamtkonzepts zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community in Linz.

    Auf Initiative der NEOS-Gemeinderätin Elisabeth Leitner-Rauchdobler kam es zu einem gemeinsamen Beschluss von NEOS, KPÖ, SPÖ und Grünen, der die Mitglieder des Stadtsenats unter Einbeziehung von Vertreter*innen der LGBTIQ*-Community zur Erstellung eines kommunalen Gesamtkonzepts zur Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community verpflichtet.

    „Linz ist eine vielfältige Stadt, in der sich alle Menschen, unabhängig ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung, zu Hause fühlen sollen. Wir sind sehr erfreut darüber, dass mit diesem Antrag ein wichtiger Schritt zu einer offenen, toleranten und vielfältigen Gesellschaft gesetzt wurde. Der Gemeinderat hat zuletzt wichtige sichtbare Zeichen, wie die Regenbogenbänke, die längst gut im städtischen Raum angekommen sind, oder dem Regenbogenzebrastreifen gesetzt. Wir haben aber immer schon betont, dass diese Einzelmaßnahmen in ein Gesamtkonzept für die Linzer LGBTIQ*-Community eingebettet gehören“, erklärt der Vereinssprecher der HOSI Linz, Richard Steinmetz.

    Ansatzpunkte gebe es viele: Maßnahmen im Bereich der Bildung und der Jugendarbeit, unter-stützenden Maßnahmen für LGBTIQ*-Personen in der Arbeitswelt, Aktionen im Bereich des Tourismus oder das Gedenken an die Opfer der Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit in Linz. Seitens der HOSI Linz wird auch an die Rolle und Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community im kulturellen Leben der Stadt Linz gedacht – alleine der jährliche linzpride hätte noch viel Potential, um zu einem kulturellen Fixpunkt für alle Linzer*innen im Jahr zu werden.

    „Ganz besonders freut mich aber“, so Steinmetz, „dass dieser Beschluss die Einbindung von Vertreter*innen der LGBTIQ-Community und damit auch der HOSI Linz beinhaltet. Die Einbeziehungen der Betroffenen in den politischen Diskurs ist eine zeitgemäße Notwendigkeit. Wir sind jedenfalls für diesen Diskurs vorbereitet und freuen uns schon darauf! Weil Linz sicher noch lebenswerter, sozialer, toleranter und offener werden kann. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen und unsere Expertise gerne überall einbringen, wo diese erwünscht und gefragt ist.“

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Link zum Originalantrag

  • Wir sind vorbereitet!

    Wir sind vorbereitet!

    Unsere Queer Bar forty nine hat jeden Freitag und Samstag und vor Feiertagen ab 20:00 Uhr geöffnet – ab sofort mit gleich drei geprüften Corona-Beauftragte*n! Eure und unsere Gesundheit ist uns wichtig. Also schaut vorbei!

  • Rainbow City Network

    Rainbow City Network

    Ein Anfang, der Folgen haben muss!

    Laut der Gemeinderätin der Grünen Linz, Sophia Hochedlinger, ist die Stadt Linz jetzt auch offiziell Teil des Rainbow-City-Netzwerks, das insgesamt 27 Städte aus 14 verschiedenen Ländern umfasst. Für die HOSI Linz kann das nur ein Anfang sein, der konkrete Auswirkungen und Folgen nach sich ziehen muss.

    „Ich freue mich natürlich darüber, dass Linz auch offiziell Teil des Rainbow-City-Netzwerks ist. Allerdings sollte die Linzer Kommunalpolitik viel aktiver Diskriminierungen, trans- und homophoben Tendenzen entgegentreten“, erklärt der Vereinssprecher der HOSI Linz, Richard Steinmetz.

    „Trotz aller gesellschaftlichen Fortschritte werden leider immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität ausgegrenzt. Das erleben wir immer wieder in unserer Beratungstelle und hören wir von unseren Besucher*innen im Vereinslokal. Leider fehlen uns einfach die Ressourcen, diesen Fällen allen nachzugehen. Insofern sind wir natürlich gespannt, welche konkreten Auswirkungen und Folgen diese internationale Städtevernetzung haben wird. Irgendwo beitreten ist schnell getan – ob sich dadurch an der Situation der Betroffenen etwas ändert, steht auf einem anderen Blatt“, so Steinmetz skeptisch.

    „Wir sind jederzeit bereit, mit der Stadt Linz in einen konstruktiven Dialog zu treten, um mögliche Verbesserungspotentiale auszuloten und Projekte auszuarbeiten. Ob und was daraus wird, werden wir uns jedenfalls in den nächsten Monaten und Jahren ganz  genau anschauen. Immerhin gibt es ja auch schon die ,Linzer Deklaration für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung‘, die obzwar schon gut 20 Jahre alt, doch eine klare Selbstverpflichtung der Stadt Linz festschreibt. Also schauen wir mal, wo das Ganze hinführt“, so Steinmetz.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 30.08.2020

    https://www.rainbowcities.com/

  • Geschäftsbericht der HOSI Linz 2019

    Geschäftsbericht der HOSI Linz 2019

    Geschäftsbericht der HOSI Linz 2019:
    Download: hosilinz_bericht_2019_webversion

  • Jetzt voten – forty nine bei „Orte des Respekts“

    Jetzt voten – forty nine bei „Orte des Respekts“

    Die Queer Bar „forty nine“ ist als ein Ort des Respekts für die Queer Community beim Wettbewerb des Vereins Respekt.net (in Kooperation mit der Raiffeisen Bank International und dem FALTER) auf die Longliste gestellt worden. Eine Jury wählt bis 10. September 2020 drei Siegerprojekte aus (Preisgelder von gesamt 7.000 Euro). Parallel dazu findet ab 25. August 2020 ein Online Community-Voting statt. Jede*r kann eine Stimme für das Lieblingsprojekt abgeben und verhilf diesem Projekt zum eigens dotierten Publikumspreis (1.000 Euro). Am 18. September, dem offiziellen „Tag des Respekts“ werden die prämierten Projekte bekannt gegeben.

    Das forty nine ist in der Rubrik „Respekt und Vielfalt“ und „OÖ“ zu finden oder direkt unter:

    ortedes.respekt.net/projekte/details/project/75/

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