Schlagwort: HOSI Linz

  • La Cage aux Folles im Theater Maestro

    La Cage aux Folles im Theater Maestro

    „Ein Käfig voller Narren” zeigt die Theatergruppe „bunt kariert ungeniert” im Linz Theater Maestro. Ermäßigter Eintritt für HOSI-Linz Mitglieder!

    Das Stück „Ein Käfig voller Narren“ von Jean Poiret ist zeitlos. Ethem Saygieder-Fischer hat ein Traumteam gefunden: Thomas Pohl darf wieder
    einmal die Diva sein und Joachim Rathke muss die Fassade nach
    außen aufrecht erhalten.

    Im Stück sind Nachtclubbesitzer George und Albin, der Star der abendlichen Show, seit über 20 Jahren ein Paar. Krisen, Küsse, Streit und Leidenschaft sind die Würze ihres langjährigen Zusammenseins. Diese Krisen haben oft ihren Ursprung in Georges Sohn Laurent, der nun erwachsen, seine Angebetete heiraten will. Aber seine Verlobte Muriel stammt aus einer erzkonservativen Familie. Unterschiedlicher könnten die Elternpaare kaum sein. Um einen Eklat und das Platzen der Hochzeit zu vermeiden, erklären sich George und Albin ihres Sohnes zuliebe bereit, eine konventionelle Familie vorzutäuschen, und versuchen ihre Umgebung so harmlos und unauffällig wie möglich zu gestalten.

    Ein lustvolles und starkes Stück über verschiedenen Lebenswelten und ein Plädoyer für das Stehen zu sich selbst. Auch 45 Jahre nach der ersten Premiere von „La Cage“ stellt sich die Frage, kann sich Liebe letztendlich durchsetzen. Das wird der Abend zeigen – dazu gibt es natürlich Live-Musik, mitreißende Songs, viel Humor und Tanz.

    Quelle: PRIDE – das lesbisch/schwule Österreichmagazin, Dez. 2018
    Text: Gerhard Niederleuthner
    Foto: Werner Streitfelder
    Artwork: Bernhard Kronberger

    Theater Maestro Bismarckstraße 18, 4020 Linz
    Ab Do., 20.12.2018

    Weitere Spieltermine  bis März:
    Dezember: 23.12.2018 (17 Uhr)
    Jänner: 12./17./19./24.01.2019 (jeweils 19:30 Uhr) • 27.01.2019 (17 Uhr)
    Februar: 02.02.2019 (19:30 Uhr) • März: 02./08./09./16.03.2019 (jeweils 19:30 Uhr)
    24.03.2019 (17 Uhr) • 28./30.03.2019 (jeweils 19:30 Uhr)

    Karten: Tel. 0732 / 771176 oder maestro-linz.com

    Ermäßigter Eintritt für HOSI-Linz Mitglieder!
    13 Spieltermine im Dez. 2018 bis März 2019
    buntkariertungeniert.com

  • IDAHOT: Es schlägt dreizehn!

    IDAHOT: Es schlägt dreizehn!

    Die HOSI Linz alarmiert die Politik anlässlich des bereits 13. IDAHOT, des International Day against Homophobia and Transphobia, am 17. Mai: Wir sind empört! Handelt jetzt!

    Seit dem letzten IDAHOT hat das Europäische Parlament es noch für nötig befunden, die Rechte der homo-, bi-, trans- und intersexuellen BürgerInnen in die Geschlechtergleichstellungsstrategie der EU für 2016-2020 aufzunehmen. Grund dafür gibt es hinreichend.

    „Es ist fast die Hälfte der Befragten, die sich in der EU mit 47 Prozent und in Österreich immerhin mit 48 Prozent aus sexuellen Gründen diskriminiert oder belästigt fühlen. Die Anteile reichen von 30 Prozent in den Niederlanden bis zu 61 Prozent in Litauen. Beinahe drei Viertel der Diskriminierungen werden nicht gemeldet, und zwar hauptsächlich, weil es eh nichts nütze oder weil sich die Opfer dadurch nicht outen wollten. Sechs Prozent der Schwulen, fünf Prozent der Lesben und acht Prozent der Transsexuellen wurden in EU-Europa sogar Opfer von Gewaltausübung oder Gewaltandrohung, etwa zwei Drittel führen das auf ihre sexuelle Orientierung oder Identität zurück“, berichtet Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz aus der offiziellen Statistik.

    „In Österreich gibt es besonders im Bereich der Marktdienstleistungen eine politische Baustelle. Hierzulande wurden nicht weniger als jeder und jede Dritte aufgrund der Sexualität auf dem Markt diskriminiert: ob bei der Wohnraumsuche und -vergabe, durch Verhaltensweisen seitens des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesens oder im Bereich der Gastronomie, des Finanzwesens oder von Sportvereinigungen. Bisher ist diese so missliche wie hartnäckige Lage dem steten Widerstand der ÖVP gegen eine Gleichschaltung (das ‚levelling up‘) des Schutzes vor Diskriminierung im Dienstleistungsbereich geschuldet. Die FPÖ lehnt sowieso eine Antidiskiminierungsgesetzgebung zum Schutz der Rechte von Lesben und Schwulen ab. Das wird bei der anstehenden Bundespräsidentenwahl sehr wohl zu bedenken sein und ins Gewicht fallen“, unterstreicht Vereinssprecher Thuma.

    „Eine weitere wichtige Österreich-Baustelle ist das Schulwesen. 89 Prozent der SchülerInnen – in der EU sind es 91 Prozent – haben von Übergriffen jeglicher Art auf MitschülerInnen aufgrund deren sexueller Orientierung oder Identität schon gehört oder das selbst festgestellt. Wie soll es da zu einem zivilisierten und gedeihlichen Zusammenleben kommen?“, fragt Lisa Linner, HOSI-Vorstandsfrau und Referentin für Jugend und Community.

    „Wir sind es leid, in Österreich immer noch unrechtmäßige gesetzliche Diskriminierungen von Personen nach deren sexueller Orientierung und Identität zu haben und uns nur damit rühmen zu können, dass die körperlichen Attacken gegen Menschen wegen deren Privat- und Intimsphäre relativ niedrig sind. So rufen wir zu IDAHOT der Politik erneut zu: Wir sind empört! Handelt jetzt!“, formuliert Stefan Thuma als Vereinssprecher der HOSI Linz entschlossen.

    Auch und gerade die EU-Grundrechteagentur (FRA) ist die Situation eine große Herausforderung. Die ernste Problematik, so die FRA, sei unvereinbar „mit der Würde des Menschen (Artikel 1), dem Recht auf Leben (Artikel 2), dem Recht auf Bildung (Artikel 14), der Gleichheit vor dem Gesetz (Artikel 20), dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung (Artikel 21), dem Gesundheitsschutz (Artikel 35) und dem Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf und ein unparteiisches Gericht (Artikel 47) in Kapitel I „Würde des Menschen“, Kapitel II „Freiheiten“, Kapitel III „Gleichheit“, Kapitel IV „Solidarität“ und Kapitel VI „Justizielle Rechte“ der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.

  • Neuer Vorstand gewählt

    Neuer Vorstand gewählt

    Foto von links nach rechts: Björn Zahn(Finanzreferent), Elisabeth Landl (Organisationsreferentin), Stefan Thuma (Vereinssprecher)

    Mit Frauenpower in die Zukunft

    Die Ordentliche 33. Generalversammlung der HOSI Linz hat dem Verein nicht nur einen neuen Forderungskatalog gegeben, sondern auch einen Generationenwechsel im Vorstand herbeigeführt.

    Interview auf Radio FRO:

    Linz (HOSI) Die HOSI Linz hat noch viel vor in der nächsten Zeit und ich freue mich, dass unser neu gewähltes Team den Verein durch diese Zeit begleiten darf, “ erklärt Stefan Thuma, neugewählter Vereinssprecher der HOSI Linz. Stefan Thuma ist Großhandelsangestellter und nebenher freier Journalist. Der 37-jährige übernimmt die Funktion von Dr. Rainer Bartel, der von 1994 bis 2000 und zuletzt seit 2013 Vereinssprecher war. Damit vollzieht die HOSI Linz einen Generationenwechsel in den Leitungsfunktionen..

    Ihm zur Seite steht als Finanzreferent der 39-jährige Diplomkrankenpfleger Björn Zahn. Der gebürtige Deutsche übernimmt einen finanziell weitgehend konsolidierten Verein. „Durch die bemerkenswerte Solidarität der Mitglieder und der Community ist es dem letzten Vorstand gelungen, den davor schwer angeschlagenen Verein in ruhigeres Fahrwasser zu steuern und die finanzielle Lage zu stabilisieren. Der Verein ist jetzt wieder neu aufgestellt, ohne die frühere Grundsubventionierung zwar arm, dafür aber sexy. Aber es macht Spaß, in der HOSI und mit den Mitgliedern an der Zukunft des Vereins zu arbeiten“, erklärt Zahn sein Engagement.

    All diese Arbeit und Angebote  zu organisieren, dafür ist ab jetzt eine Frau zuständig. Als Organisationsreferentin ergänzt die 25-jährige Bürokauffrau Elisabeth Landl das Team. Mit ihr ist seit vier Jahren erstmals wieder eine Frau im Vorstand vertreten. Ihre Wahl nimmt Landl auch als Auftrag wahr: „Kernpunkt meiner Arbeit wird jedenfalls sein, die HOSI den Frauen näher zu bringen und mehr Frauen für ein Engagement in der HOSI zu begeistern. Bei allem Respekt vor der Arbeit der letzten beiden Vorstände, aber ich will dorthin kommen, dass Frauen im Vorstand in Zukunft kein Thema mehr sind, sondern eine selbstverständliche Tatsache.“

    Neben der Stärkung der Frauen in der HOSI Linz  sieht Thuma aber auch weiterhin die Finanzierung des Vereins und seiner Aktivitäten als Herausforderung an. Immerhin organisiere der Verein heuer unter dem Motto „Linz PRIDE 2015 – Gemeinsam sichtbar“ wieder ein Straßenfest zum CSD (Christopher Street Day), das finanziert werden will. „Die Veranstaltung ist nicht im Budget vorgesehen und muss daher außerordentlich finanziert werden – das wird noch ein Kraftakt werden. Außerdem stehen heuer im Wahljahr die politischen Parteien hinsichtlich ihrer Haltung zur Gleichstellung und zu den Rechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen besonders auf unserem Prüfstand. Dazu hat die Generalversammlung auch einen neuen Forderungskatalog beschlossen, den wir den politischen Parteien in Oberösterreich gerne mit auf den Weg geben wollen. Und so ganz nebenher muss der Verein auch noch weiterentwickelt werden – es gibt also genug zu tun!“, so Thuma weiter.

    Zu guter Letzt dankt der neugewählte Vereinssprecher noch seinen Vorgängern für deren langjähriges Engagement, ohne das es die HOSI Linz heute wohl nicht mehr geben würde. „Und ich bedanke mich schon vorab dafür, dass uns der frühere Vorstand auch mit weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird“, so Thuma abschließend.

    Für die HOSI Linz
    gez. Stefan Thuma, Vereinssprecher

    Linz, den 25.04.2015

  • 1 Jahr HOSI @ Goethestraße – die Party

    1 Jahr HOSI @ Goethestraße – die Party

    >> Video 1 Jahr HOSI @ Goethestraße

    Das Vereinszentrum für die Linzer Community

    Die HOSI Linz feiert 1 Jahr Goethestraße. In diesem einem Jahr ist das neue Vereinszentrum ein beliebter Anlaufpunkt für die Community in Linz und OÖ geworden. Bekannte Gesichter und viele neue Personen haben in den vergangenen 12 Monaten das Vereinszentrum besucht. Neben den alle zwei Wochen stattfindenden HOSI-Treffs, wurde das Vereinszentrum für zahlreiche Vorstandssitzungen und Organisationstermine genutzt. Der Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest wurde hier gemeinsam bejubelt. Ulrike Lunacek, die Gay Cops Austria und die AG Pro haben mit euch unvergessliche Abende im Vereinszentrum verbracht. Das Vereinszentrum ist ein gern genutzter Ausgangspunkt für viele neue Frauenaktionen, wie z.B. die Ladies-Night. Tausend Gründe dieses Jubiläum zu feiern! Sei dabei!

    • kurzer Rückblick auf das erste Jahr in der Goethestraße
    • Welcome-Sekt
    • das Beste aus Rock, Pop & Dance Music

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