Kategorie: Aktuelles

  • Livestream PRIDE Night 2020

    Livestream PRIDE Night 2020

    Exist, persist, resist. – Das ist das Motto des Global Pride 2020, dem virtuellen, weltweiten Pride im Jahr 2020.

    Ort: Queer bar forty nine /

    Öffnungszeiten: 20:00 – 01:00
    Livestream startet um 21:00

    Auch wir machen eine Online-Party und streamen die Acts unserer DJane und DJs online. Denn nach wie vor sind leider unsere Besucher*innenplätze beschränkt.

    Mit DJane VanIce, Mr. Flock und DJ Kana

    Hier gehts zum Livestream, der am 27.6.2020 ab 21:00 gestartet wird.

    #linzpride2020

  • Global Pride 2020 – linzpride2020!

    Global Pride 2020 – linzpride2020!

    Weltweit digital – auch in Linz

    Im April musste auch die HOSI Linz den diesjährigen linzpride aufgrund der Covid-19-Krise leider absagen. Zu wenig absehbar waren die gesetzlichen Regelungen für Ende Juni und der gesundheitliche Schutz der Teilnehmer*innen und Besucher*innen war und ist für die HOSI Linz essentiell. Dennoch soll auch in dieser schwierigen Zeit auf die Themen und Forderungen der LGBTIQ*-Community aufmerksam gemacht werden, sollen diese sichtbar werden.

    „Gerade weil heuer keine bunten und lautstarken Paraden und Open Airs stattfinden können, rückt der politische Aspekt des CSD und die Frage der Sichtbarkeit von LGBTIQ*-Personen vielleicht wieder mehr in den Fokus“, meint Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz. „Wir sehen – trotz aller Erfolge der LGBTIQ*-Bewegung – gerade in der letzten Zeit wieder zunehmend auch bedrohliche Rückschritte. In den USA soll, wenn es nach dem Willen Präsident Trumps geht, wieder nur noch das biologische Geburtsgeschlecht anerkannt werden. In Ungarn geht Viktor Orbán gegen TransGender-Personen mit Gesetzen vor und in Polen wird öffentlich zum Hass gegen die LGBTIQ*-Community aufgerufen. Und Ungarn und Polen sind Teile der gemeinsamen europäischen Wertegemeinschaft! Aber auch in Österreich sind wir wieder zunehmend mit Aggressionen und Ablehnung konfrontiert – besonders auch in den sozialen Netzwerken.“

    Steinmetz nennt die Weigerung des Innenministers, die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs zur Eintragung des Geschlechts von intergeschlechtlichen Menschen als “inter” umzusetzen, als eines dieser Vorkommnisse, aber auch der vor wenigen Tagen bekannt gewordene Brief einer Zuseherin an die Redaktion eines Lokalsenders in Gmunden, in dem sie einen dort beschäftigten Moderator abgezogen wissen wollte, weil dieser offenbar schwul sei. Oder die Tatsache, dass die Marktgemeinde Pettenbach immer noch nichts dabei findet, eine Städtepartnerschaft mit einer homophoben polnischen Gemeinde aufrecht zu erhalten.

    „Die Gemeinde Pettenbach reagiert noch nicht einmal auf diesbezügliche Schreiben von uns. All dies zeigt, wie wenig sich der rechtliche Fortschritt der letzten Jahre in der Gesellschaft verfestigt hat. Und was Hasspostings auf Facebook oder Instagram bei Jugendlichen anrichten können, die gerade in der Phase der Selbstfindung sind, kann man sich wohl lebhaft vorstellen. Es kommt nicht von ungefähr, dass homosexuelle Jugendliche ein siebenfach höheres Selbstmordrisiko haben, als andere Jugendliche. Es gibt also genug Gründe, den CSD als politische Veranstaltung zu sehen – und da brauche ich noch nicht einmal an all jene Lesben und Schwulen denken, die wegen ihrer Homosexualität vom Tod bedroht sind, wie zum Beispiel in Saudi-Arabien oder dem Iran!“, so Steinmetz.

    Damit in diesem Jahr rund um den Christopher Street Day die LGBTIQ-Community dennoch sichtbar wird und auf ihre Anliegen und ihre Lebensrealitäten aufmerksam machen kann, hat sich das linzpride-Team entschlossen ein Projekt zu starten, bei dem alle Oberösterreicher*innen dazu eingeladen werden, privat, als Verein/Organisation oder als Unternehmen mitzumachen und ein Zeichen der Vielfalt zu setzen.

    Digital: #linzpride2020 – Challenge

    Egal ob Video- oder Fotobeitrag – alles ist möglich! Es sollte nur nicht vergessen werden: Die Regenbogen- oder Transfahne muss sich im Beitrag wiederfinden – alternativ kann auch ein Nasen-Mundschutz-Maske in Regenbogenfarben verwendet werden. Diese kreativen Beiträge auf Facebook oder auf Instagram posten und dazu den Hashtag #linzpride2020 setzen!

    Sichtbar werden: Aktion „Regenbogenland Oberösterreich“

    Anlässlich des internationalen Global Prides will die HOSI Linz außerdem am 27.06.2020 auch in Oberösterreich ein buntes Zeichen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft setzen. „Wir rufen deshalb alle dazu auf, zu unserem ganz persönlichen internationalen Feiertag – dem Christopher Street Day –  eure Wohnung, euer Haus, eure Organisation, euren Verein oder euer Unternehmen mit einer sichtbaren Regenbogen-/Transfahne zu schmücken. Macht ein Foto davon und postet es auf eurer eigenen Facebook Seite oder auf Instagram mit dem Hashtag #linzpride2020,“ apelliert Richard Steinmetz.

    Global Pride: Exist. Persist. Resist.

    Diese beiden Aktionen sind der oberösterreichische Beitrag zu einem Tag, an dem überall in der Welt die Regenbogenfahne aufgezogen werden soll – 24 Stunden rund um den Globus und permanent im Internet! „Wir verstehen uns als Teil einer weltumspannenden Gemeinschaft, die an diesem Tag solidarisch zusammen steht – trotz all der Probleme und Schwierigkeiten, in denen viele von uns stecken. Und trotz der Corona-Pandemie!“, so Steinmetz abschließend.

    Die österreichischen Beiträge im globalen Livestream kommen von Vienna Pride und bestehen aus einem Statement von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und einem Beitrag von Conchita Wurst zwischen 20:00 und 21:00 Uhr

    Auf Facebook wird auch die HOSI Linz die DJ-Line aus dem fortynine an diesem Abend streamen, für alle, die auf Grund der eingeschränkten Besucher*innenzahl nicht persönlich dabei sein können.

    https://www.linzpride.at
    https://www.facebook.com/linzpride/
    https://www.instagram.com/linzpride/

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz

    Linz, 24.06.2020

    Pressefotos:
    (HOSI Linz/Niederleuthner Gerhard)

    Regenbogenfahne beim forty nine in der Schillerstraße 49,4020 Linz

    Regenbogenfahne fortynine> Direktlink

    Maindeck beim AEC 2020 – Das Open Air wurde abgesagt

    linzpride2020 maindeck> Direktlink

  • Regenbogenshop online

    Regenbogenshop online

    Der Regenbogenshop wurde erweitert und jetzt ist auch eine Bestellung via Onlineshop möglich. Bezahlung ist mit Paypal, Kreditkarte oder Banküberwiesung möglich. Beim Kauf direkt in der Queer Bar forty nine fallen keine Zustellgebühren an.

    Eigens produzierte Mund-Nasen-Schutzmaske in Regen­bogen waren schnell ausverkauft, ein neues Modell mit verstellbaren Ohrschlaufen ist um Euro 8,50 im Shop bestellbar oder direkt im forty nine erhältlich.

    Neue Produkte wie ein aufblasbares Regenbogeneinhorn, Trans-Gender Magnete, Postkarten oder T-Shirts machen die Sommer­aktivitäten bunter.

    Mehr dazu unter: test.hosilinz.at/shop

    Für Mitglieder der HOSI Linz gibt es einen Rabatt von 10% auf alle Produkte des Regen­bogenshops, wenn diese vor Ort im forty nine gekauft werden.

     

  • #linzpride2020

    #linzpride2020

    Mitmachen und Vielfalt zeigen

    Der diesjährige linzpride mußte ja leider aufgrund der Coronakrise abgesagt worden. Damit wir in diesem Jahr dennoch den Christopher Street Day gebührend zelebrieren und feiern können, hat sich das linzpride Organisationsteam, das auch während der COVID-19 Krise regelmäßig via ZOOM Meetings in Kontakt war, etwas Besonderes einfallen lassen.

    Digital: #linzpride2020 – Challenge

    Jede*r wird eingeladen bei der „linzpride 2020 Challenge“ mitzumachen. Egal ob Video- oder Fotobeitrag – alles ist möglich! Die Regenbogen- oder Transfahne muss sich im Beitrag wiederfinden – es kann natürlich auch eine Nasen-Mund-Schutzmaske in Regenbogenfarben verwendet werden. Die kreativen Beiträge, die die Vielfalt und auch unterschiedliche Themen aufzeigen können soll auf der eigenen Facebook Seite oder auf Instagram mit dem Hashtag #linzpride2020 gepostet werden.

    Für alle Privatpersonen gilt, die drei Beiträge, die am meisten von Freund*innen auf facebook geteilt, gelikt oder kommentiert worden sind, gewinnen jeweils einen Gutscheinen in der Höhe von 49 Euro für die Queerbar forty nine.

    Aktion „Regenbogenland Oberösterreich“

    Anlässlich des internationalen Global Prides soll am Samstag, den 27.06.2020 auch in Oberösterreich ein buntes Zeichen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft gesetzt werden. Es wird aufgerufen, zum queeren internationalen Feiertag – dem Christopher Street Day –  die eigenen Wohnung, das Haus, eine Organisation, ein Verein oder auch ein Unternehmen mit einer sichtbaren Regenbogen-/Transfahne zu schmücken. Auch davon ein Foto posten mit dem Hashtag #linzpride2020.

    Am Abend wird natürlich auch in der Queer Bar forty nine gefeiert, je nach gesetzlichen Vorgaben gibt es beschränkte Teilnehmer*innenanzahl, daher wird um Anmeldung gebeten. Für Alle, die nicht direkt teilnehmen können wird ein Livestream angeboten. Für guten Sound sorgen DJane VanIce, Mr. Flock und DJ Kana

    Webtipps

    linzpride.at
    facebook.com/linzpride
    instagram.com/linzpride

  • Polens LGBTIQ*-freie Zonen und das laute Schweigen in Pettenbach

    Polens LGBTIQ*-freie Zonen und das laute Schweigen in Pettenbach

    International Day Against Homophobia, Biphobia, Transphobia and Interphobia (IDAHOBIT) 2020

    In Polen haben sich die Angriffe von staatlicher Seite gegenüber LGBTIQ*-Personen seit dem Wahlsieg der rechtspopulistischen Partei PiS im Oktober 2019 verstärkt.

    Die Partei von Jaroslaw Kaczynski hatte im Wahlkampf Homosexuellenfeindlichkeit zu einem ihrer zentralen Themen gemacht. Insbesondere die in Polen mächtige katholische Kirche hat die Stimmung gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten angeheizt – die Bischofskonferenz hatte Homosexuelle vor den Wahlen etwa als “Gefahr für die Zukunft” gebrandmarkt.

    Eine Folge ist die Ausrufung von quasi “LGBTI-freien Zonen” auf kommunaler Ebene in Polen. Rund 100 Regionen, Landkreise und Gemeinden haben inzwischen einen derartigen Entschluss gefasst. In den von OKO.press auf Englisch veröffentlichten Resolutionen verpflichten sich die Städte etwa, keine “Homo-Propaganda” zu akzeptieren, keine Sexualaufklärung an Schulen durchzuführen und sich zum “Schutz der Familie” und der Kinder der “Ideologie der LGBT-Bewegung” zu widersetzen, die christlichen Werten entgegenstehe.

    „In der Folge hat die Europäische Kommission die Resolutionen der polnischen Gemeinden und Kreise am 4. Februar bereits entschieden verurteilt. Kommissionspräsidentin Van der Leyen verwies  auf die Antidiskriminierungsbestimmungen der EU-Verträge, die EU-Grundrechtecharta, viele Empfehlungen des Europarates und anderer EU-Gremien“, erklärt Richard Steinmetz, Vereinssprecher der HOSI Linz.

    Auch die Stadt Tuchów im Powiat Tarnowski der Województwo Małopolskie hat einen solchen Beschluss gegen die LGBTIQ*-Community der Stadt gefasst.

    In Illingen an der Saar hält Bürgermeister Armin König (CDU) das Verhalten in Tuchów für einen “Skandal” und ersuchte seine Amtskollegin um eine Stellungnahme. Sollte Tuchów von seinem LGBT-Beschluss nicht abrücken, will auch er seinem Gemeinderat einen Auflösungs-Beschluss empfehlen. Mit Tuchów hatte zuvor die französische Gemeinde Saint-Jean-de-Braye ihre Partnerschaft nach 25 Jahren beendet, die erste entsprechende Kündigung nach Ausrufung einer “LGBTI-freien Zone”.

    In diesem Sinn ist auch die HOSI Linz Anfang April an die oberösterreichische Marktgemeinde Pettenbach herangetreten, die ebenfalls eine Partnerschaft mit der Stadt Tuchów unterhält.

    Die Reaktion auf diesen Brief an die Marktgemeinde Pettenbach ist bislang nur ohrenbetäubendes Schweigen. Die türkis-blaue Gemeinderatsmehrheit unter ÖVP-Bürgermeister Leopold Bimminger findet, scheints, in der üppigen Fülle an kommunalen Aufgaben keine Zeit, um sich für Menschenrechte zu engagieren.

    Dabei zeigt das Beispiel der Stadt Kobyłka, dass der Druck auch Erfolg bringen kann: Die Verwaltung der rund 23.000 Einwohner*innen zählenden Stadt Kobyłka versucht inzwischen laut polnischen Medienberichten, ihren homo- und transphoben Beschluss wieder zurückzunehmen. Bürgermeisterin Edyta Zbieć bedauerte vor wenigen Tagen, dass ihre Stadt “ein Schandfleck der Schande auf der polnischen Landkarte” geworden sei.

    „Das Schweigen der Gemeinde Pettenbach ist peinlich und eine Schande für die Wertegemeinschaft Europas!“, zeigt sich Steinmetz empört. Die HOSI Linz fordert anlässlich des Internationelaen Tags gegen Homophobie, Biphobie, Transphobie und Interphobie (IDAHOBIT) alle Bundes- und Landespolitiker*innen auf, sich bei ihren polnischen Amtskolleg*innen gegen die Diskriminierung und Verfolgung von sexuellen Minderheiten in Polen einzusetzen.

    gez. Mag. Richard Steinmetz
    Vereinssprecher der HOSI Linz
    Linz, 15.05.2020

    RESOLUTION NO. 2/2019 OF THE TUCHÓW TOWN COUNCIL

    of 29 May 2019

    on the adoption of a resolution regarding the suppression of the “LGBT+” ideology by the local government community

    Pursuant to the ideological war incited by certain politicians, the Tuchów Town Council is making an “LGBT+ ideology-free Tuchów Municipality” declaration. Radicals intending to conduct a cultural revolution in Poland are attacking freedom of speech, the innocence of children, the authority of the family and the school and the freedom of enterprise. Therefore, we shall consistently defend our local government community! LGBT+ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and others) ideology-free Tuchów Municipality. In accordance with our centuries-old culture of social life, for the good of life, the family and freedom, we declare that the local government we represent will not interfere with the private lives of Polish men and women. We shall not allow the exaggerated problems and artificial conflicts that the LGBT+ ideology brings to be imposed on us.

    1. We shall not agree to the illegal installation of political correctness officers at schools (so-called “lighthouse keepers”). We shall protect the right to bring up children in accordance with the convictions of their parents!
    2. We shall do everything to prevent shockers interested in early sexualisation of Polish children from entering the schools according to the so-called World Health Organization (WHO) standards. We shall protect pupils, ensuring that their parents, with the help of educators, are able to responsibly convey the beauty of human love to them!
    3. We shall not allow administrative pressure to be applied in favour of political correctness (sometimes simply called homopropaganda) in selected professions. We shall protect, among others, teachers and entrepreneurs from the imposition of unprofessional criteria on them, e.g. in educational work, in the choice of employees or trading partners! We declare that the Municipality of Tuchów will be faithful to national and state traditions while performing its public tasks, remembering the 1053 years since the Baptism of Poland, 100 years after Poland regained its independence.
    4. The Chairman of the Tuchów Town Council is obliged to distribute this resolution in the educational institutions of the Tuchów municipality and among the residents of the Tuchów municipality.

    Chairperson of the Tuchów Town Council

    Stanisław Obrzut, MA

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